Alle Artikel in: Thoughts

5 Tipps gegen den Post-Travel Blues

Der Post-Travel Blues. Dieses ganz bestimmte Gefühl, eine Mischung aus Melancholie und Schwermut, das sich nach der Rückkehr allzu gerne einschleicht. Lag man vor wenigen Tagen oder gar Stunden noch am Meer oder streifte durch turbulente Städte, holt einen nun schon wieder der Alltag ein.
Mit diesen Tipps bleibt dir sogar zu Hause das Urlaubsgefühl erhalten.

Anika Landsteiner

People on my Way: 10 Fragen an Anika Landsteiner

Heute ist der Start einer Interview-Reihe auf meinem Blog. In People on my Way stelle ich euch Menschen vor, die mich auf Reisen und in meinem Leben inspiriert und bewegt haben. Anika Landsteiner ist ein solcher Mensch. Spätestens seit ihren wunderbar verträumten Mauritius-Tagebüchern vefolge ich ihren Blog Ani.denkt. Hier schreibt sie mit leichter Feder in,  mal leiseren, mal lauteren Tönen, vom Leben im Allgemeinen und ihren Reisen im Besonderen. Packlisten und ultimative-das-müsst-ihr-gesehen-haben-Listen sucht man hier vergebens. Anika will mit ihren Texten viel mehr Dankanstöße geben und zum Nachdenken anregen. Wie geht nachhaltiges Reisen, warum wird Afrika fälschlicherweise oftmals als Land und nicht als Kontinent betrachtet, warum sollten wir uns dringend bewusster ernähren, sind Themen, vor denen sie nicht die Auseinandersetzung scheut. In ihrer Kolumne Kaffeesätze greift sie alltägliches aus dem Leben einer jungen Frau auf. Was tun nach dem Studium, Fernbeziehungen, Schreibblockaden, von dem Suchen – und vor allem dem Finden – vom Glück. Anikas Worte sauge ich bei jedem Lesen regelrecht auf und beim Beenden des letzten Satzes fühle ich mich stets ein Stück …

Ein Roadtrip durch die Anden

Wir wollten auf jeden Fall nach Quito und auf die Isla de la Plata. Viel mehr hatten Kim und ich für unsere sechs Tage in Ecuador nicht geplant. “Der Rest wird sich schon ergeben wenn wir dort sind”, sagten wir vor dem Abflug. Und so kam es dann auch. Denn schon am ersten Abend in Ecuador treffen wir Kims Freund Chilly, der schon einen Plan für unsere Zeit in den Anden ausgeheckt hat. Zusammen mit seinem Neffen Israel geht es auf einen Roadtrip durch die Anden. The Andes are calling Wir starten in der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt. In Quito. Nach einer Nacht in der vielleicht schönsten Airbnb-Wohnung überhaupt, fahren wir knapp 100 Kilometer Richtung Norden, nach Otavalo. Die Stadt ist bekannt für ihren Indiomarkt, auf dem es Ponchos, Alpakapullover, Ledergürtel, Schmuck und Kunsthandwerk zu kaufen gibt. Der Markt von Otavalo gilt als der größte seiner Art in ganz Südamerika. Auch ich kann den kuscheligen und farbenfrohen Stoffen nicht widerstehen und kaufe meinen ersten Alpakapullover für unschlagbare 20 Dollar. Wer für Kleidung nicht allzu viel …

Die Altstadt von Cagliari

In den Straßen von Cagliari

Der Geruch von Sägespänen liegt in der Luft. Mit beinahe zärtlichen Bewegungen streicht der Schreiner mit dem Pinsel über den Holzrahmen. Für einen Moment bleibe ich stehen und beobachte ihn durch die offene Tür. Dann reiße ich mich los und schlendere mit meinem Pistazieneis weiter durch die Via Antonio Piccioni. Die kleine Gasse mit den vielen Pflanztöpfen entlang der Häuserwände hat es Sandra und mir besonders angetan. Obwohl wir mitten im Zentrum der größten Stadt Sardiniens sind, ist es hier mucksmäuschenstill. Ein paar Meter vor uns kratzt sich ein Hund mit heraushängender Zunge und eine Frau hängt vor ihrer Tür die Wäsche auf. Zwei Touristen, die in der lebendigen Hafenstadt zu dieser Jahreszeit spärlich gesät sind, fahren in der Apixedda vorbei. Von der Bastion Saint Remy genießen wir die Aussicht über die Stadt. Wer sich den beschwerlichen Fußweg zur Aussichtsplattform sparen möchte, kann übrigens auch bequem mit dem Aufzug nach oben fahren. Spätestens seit Münster bin ich ein großer Fan von botanischen Gärten und so begeben wir uns, nachdem noch einen kurzen Schwenk zum Amphitheater machen …

Eisdiele in Rom

So many Places, so little Time

The Trouble is, you think you have Time. Buddah   Es mag der Frühling sein, der meine, monatelang in Winterstiefel und Wollsocken eingepackten, Füße mal wieder zum kribbeln bringt. Umso besser, dass gleich zwei Reisen zum Greifen nahe sind. Und trotzdem, weiß ich heute schon, dass das Reisefieber nicht lange auf sich warten lassen wird, wenn ich im Mai wieder zurück sein werde. So viele Orte warten noch darauf entdeckt zu werden, so viele Dinge die ich dort erleben möchte. In der letzten Zeit habe ich das Gefühl, dass beinahe täglich ein neuer weißer Fleck auf meiner unbereisten Weltkarte hinzu kommt und neue Ideen entstehen, wie ich den kommenden Sommer, Herbst, Winter und Frühling verbringen könnte. Ich bin gespannt welche dieser kleineren und größeren Träume, sich in den nächsten Jahren realisieren lassen. Meinen Geburtstag in Rom verbringen. Ganz viel Eis in der Gelateria del Teatro, vertilgen und den Abend mit Pasta Cacio e Pepe bei Ivo in Trastevere ausklingen lassen. Mit einem Hausboot durch Irland fahren. In einem Baumhaus übernachten. Nach New York reisen, am …

Itchy Feet Blog

3, 2, 1 – Go!

Tadaaa – mein neuer Blog ist online! Nach fast vier Jahren itchy-feet-blog.blogspot.de war es mal wieder Zeit für etwas Neues. Manchmal braucht es einfach eine kleine Veränderung, um wieder mit vollem Elan ans Werk zu gehen. Und nun ist er da, der neue Blog! Mit einem cleaneren, übersichtlicheren Design, frischen Inhalten und Themen. Richtig gut gefällt mir vor allem, dass man sich nun unter “travel” durch verschiedene Destinationen hangeln kann. Unter “findings” (Fundstücke) findet ihr in Zukunft Rezensionen über allerlei, was das Reisen einfacher macht. Wissenswertes über Reiseführer, Blog-Empfehlungen, aber auch Tipps für Unterkünfte, außergewöhnliche Cafés und Restaurants. Außerdem habe ich mir vorgenommen, mich vermehrt mit nachhaltigem Reisen (“green”) zu beschäftigen. Aber lasst euch einfach überraschen. Puhh, es hat mich ordentlich an Zeit gekostet, alle 72 alten Beiträge (inkl. Fotos) auf meine neue Webseite umzuziehen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an René, Paul und Frithjof für die tatkräftige Unterstützung, vom Einstieg bis zum letzten Schliff. Heute ist es tatsächlich geschafft – und es warten noch einige Berichte über Schottland und Paris darauf in …

Freunde am Strand. Im Hintergrund geht die Sonne unter.

Itchy Feet

Erich Kästner schrieb einmal, er sei auf die Welt nicht besonders neugierig, die Kastanie vor dem Haus tue es doch auch. Ganz und gar widersinnig ist Kästners Ansicht ja nun nicht, schließlich hat das altbewährte Zuhause, indem man meist von lieben Menschen umgeben ist, auch etwas für sich. Diese besondere Art der Geborgenheit darf man auf einer Weltreise, verbunden mit ständigen Ortswechseln, scheinbar endlosem Koffer ein- und auspacken und so manch unvorhergesehener Situationen, nicht erwarten. Warum also, zieht es so viele Menschen in die Ferne? Zu Hause ist es doch auch ganz schön. Und wozu durch die Welt reisen, wenn man ohnehin schon alles zu kennen glaubt? Wer hat noch nicht den schiefen Turm von Pisa oder das Taj Mahal gesehen? Nur leibhaftig davorgestanden haben wohl die wenigsten. Und eins kann ich versichern: Es besteht ein nicht unwesentlicher Unterschied darin, ein Video von einer Fahrt auf dem Canal Grande in Venedig auf YouTube zu sehen oder selbst einmal, dieses schauklige Vergnügen – vorzugsweise bei Nacht – erlebt zu haben. Dieses magische Gefühl kann kein Medium …