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Oasis Club in Udabno Georgien

Mein Georgien Highlight: Der Oasis Club in Udabno

Udabno, georgisch für Wüste. Ein winziges Dorf inmitten der georgischen Savanne, 14 Kilometer vom beliebten Ausflugsziel, dem Höhlenkloster Dawit Garedscha, entfernt. In dieser Wüste baute Ksawery aus Polen vor etwa fünf Jahren ein Hostel mit Restaurant und Bar, den Oasis Club. Und genau das ist es. Eine kleine Oase, liebevoll hergerichtet mit recycelten Materialien aus einer einstigen Bauruine. Gäste fühlen ihn schnell, den besonderen Spirit, der hier herrscht und so vor Zufriedenheit sprüht, das er keinem verborgen bleiben mag. Der Oasis Club wurde zu meinem persönlichen Happy Place während meiner Georgien-Reise. So gut gefiel es mir hier, dass ich binnen der vier Wochen im Kaukasus insgesamt drei Mal herkam. Die längste Zeit buchte ich mir eines der kleinen Cottages für drei Nächte am Stück. Nach eineinhalb Wochen in Tiflis sehnte ich mich nach Natur und genehmigte mir hier eine kleine Auszeit von der hektischen Stadt. Die Kamera nahm ich nur selten in die Hand. Ich genoss es, einfach in den Tag hineinzuleben. Den Morgen begann und endete ich mit Yoga, dann pendelte ich zwischen der Veranda …

Blick auf die Altstadt von Tiflis

Hallo Georgien! – Tschüss Georgien!

Ich glaube vergangene Nacht ist eine Katze vom Dach gestürzt. Warum kann ich nur vermuten. Besonders heiß wird es nicht gewesen sein, das Blechdach. Zum Abend hin kühlen die Temperaturen hier in Tiflis auf bis zu 13 Grad ab. Vielleicht ist sie während der Jagd auf dem glatten Untergrund ausgerutscht oder sie wurde von einem fiesen Artgenossen geschubst. Der saß danach oben, spähte hinab und lachte sich ins Pfötchen. Auf jeden Fall folgte auf einen maunzenden Schrei, blechernes Poltern, das mich aus meinem Schlaf riss. Danach lag ich einige Zeit lang wach im Bett, lauschte hinein in die Dunkelheit und starrte Richtung Decke. Es mag eine Stunde oder auch drei gewesen sein, die ich so da lag und überlegte, ob ich mal draußen nachsehen soll, ob irgendwo eine hilfsbedürftige Katze in Sicht ist. Nach abwägen von diversen Pros und Cons entschied ich mich fürs liegen bleiben und lauschte noch ein wenig der Stille, bis mich der Schlaf übermannte. Einige Stunden später sitze ich im Café Hurma beim Frühstück. Mit im Bild liegt übrigens meine Pandoo-Sonnenbrille …

Reiseblogger verraten ihre Tipps für Georgien

Ein Kino-Abend im Spätsommer 2017. Der Dokumentarfilm “WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt” läuft im Mainzer Programmkino Palatin. Nach 128 Minuten gehe ich berauscht und bewegt aus dem Kinosaal und das Ziel meiner nächsten Fernreise steht fest: Georgien. Das kleine Land im Kaukasus hatte ich zuvor noch gar nicht auf meinem Reiseradar. Doch nach den Bildern im Kino, den mächtigen Bergen und grünen Tälern, Städten im Wandel und der Gastfreundschaft der Menschen, die mich bereits durch die Kinoleinwand hindurch erreicht hat, kann ich es kaum erwarten Mitte Mai in den Flieger Richtung Südosten zu steigen. Da ich gerade Mitten in der Planung für meine vier Wochen in Tiflis, Kazbegi und Co. stecke, ist dies genau der richtige Zeitpunkt, mich von anderen Blogger-Kollegen inspirieren zu lassen, die das Land am Schwarzen Meer bereits erkundet haben und viele viele Tipps parat haben. John und Marc von 1 Thing To Do Wie kamt ihr auf das Reiseziel Georgien? Wir lieben es zu wandern. Deshalb und auch, weil Georgien ein vergleichsweise günstiges Reiseziel ist, entschieden wir …

Osaka

One Night in Osaka

Eigentlich wollte ich meinen Geburtstag mit Freunden nachfeiern. Doch dann kam alles ganz anders. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, rief mich mein Freund Frithjof an. “Ich habe morgen einen Auftrag nach Osaka und wir brauchen noch eine zweite Person, die mitfliegt. Kommst du mit?” Nach kurzer Überlegung sagte ich zu. Wer weiß, wann ich das nächste Mal die Gelegenheit bekommen würde, nach Japan zu fliegen. Eine kurze Erklärung am Rande: Mein Freund Frithjof arbeitet neben seinem Studium als On-Board-Kurier, das heißt er bringt Maschinenteile, Blutkonserven und all solche Dinge von A nach B und weil die Pakete manchmal einen extremen Umfang an Größe und Gewicht haben, darf in solchen Fällen eine weitere Person mitfliegen, auf die das Übergepäck eingecheckt werden kann. Und in diesem Fall war ich die Glückliche. So eilte ich nach Hause um alles Nötige in den Rucksack zu packen und am nächsten Morgen ging es dann auch schon los, in das Land der aufgehenden Sonne. Schon auf dem Weg vom Flughafen Kansai in die Stadt bemerkten wir, dass Japan …

Fischerboote in Thailand.

Contrasts

Schon mal in einem Baumhaus übernachtet? Im Nationalpark Khao Sok erfüllten Sabrina und ich uns diesen Wunsch. Hinzu kam, dass es sich bei unserem Quartier keineswegs um ein einfaches, fensterloses Häuschen handelte, in dem man beim Eintreten den Kopf einziehen muss und sich nur mit gebeugtem Oberkörper fortbewegen kann. Stattdessen wohnten wir in einem großzügigen Bungalow mit breiten Fensterfronten. Abends saßen wir auf der Veranda und schauten zu wie Geckos sich auf Moskitojagd machten. Im Khao Sok unternahmen wir eine eintägige Lake Tour, bei der wir zunächst mit dem Longtail Boot über den riesigen Chiao-Lan-See fuhren. Nach einem Zwischenstopp mit reichlich köstlichem Essen wanderten wir im Dschungel und kletterten (teilweise schwammen wir) durch eine Höhle. Nach unserer aufregenden Zeit im Dschungel, fuhren wir zur letzten Etappe unserer Reise: Nach Ko Phayam. Hier spannten wir nochmal so richtig aus. Morgens ließen wir uns von den Lauten der Geckos wecken, die so klingen, als würden die Tiere ihren eigenen Namen rufen. Tagsüber badeten wir im Meer, spielten Beach Ball und lagen in der Sonne. Abends trafen wir …

Palmenstrand in Thailand.

Floating On

Von einem Paradies ins nächste, ging es nach Ko Pha Ngan für Sabrina und mich weiter in Richtung Koh Tao. Hier unternahmen wir unsere letzte Schnorcheltour, bei der ich sogar einen kleinen Hai sah, der aber, wie unser Guide mir versicherte, vollkommen harmlos war. Später schnorchelten wir noch eine Weile im flachen Wasser einer Bucht. Die vielen bunten Fische wurden jedoch alle paar Minuten von uns aufgeschreckt, denn sobald Sabrina und ich uns unter Wasser mit unseren Taucherbrillen sahen, überkam uns ein heftiger Lachanfall. Zurück am Sairee Beach, schauten wir dann noch, wie fast jeden Abend, zu, wie die Sonne hinter den vielen Fischerbooten im Meer versank.

Die Bucht Thansadet in Thailand.

Locations: Plaa’s Thansadet Resort

Mit einer fantastischen Aussicht über Meer und National Park, liegt das Plaa’s Thansadet Resort hoch auf den Klippen. Der familiäre Betrieb sorgte für eine wunderbar herzliche und entspannte Atmosphäre. Und auch wenn das massige Hausschwein, das als Resteverwerter des zugehörigen Restaurants dient, uns beim ersten, unvorbereiteten Zusammentreffen zunächst einen ziemlichen Schrecken eingejagt hatte, gewöhnten wir uns sehr schnell an dessen behagliches Grunzen, sobald wir an ihm vorbeigingen. Alles in allem, ein traumhafter Ort, fern vom Massentourismus.   Plaa’sThansadet Resort Moo5, Baan 52 84280 Koh Phangan Thailand http://plaa-thansadetresort.com/

Palmenstrand in Thailand.

Listening the Waves Breaking

Kein Supermarkt im Umkreis von 10km, kein Geldautomat in der Nähe. Nur einmal am Tag fährt ein Taxi über die holprigen Straßen von Than Sadet, auf Ko Pha Ngan, an belebtere Orte. Nach vergleichsweise turbulenten Tagen auf Ko Phi Phi und Ko Lanta, erlebten wir nun in Than Sadet die vollkommene Abgeschiedenheit. Wir wohnten in einem charmanten Bungalow, in dem wir, vom Bett aus, den Mond und den Sonnenaufgang sehen konnten. Mit Yoga auf der geräumigen Terrasse starteten wir in den Tag. Anschließend pendelten wir zwischen Restaurants, Strand und einer kleinen, chilligen Bar, die hoch auf einem Felsen lag. Ansonsten galt es nur, die ungewohnte Wärme des Februars zu genießen und der Brandung zu lauschen.

Fischerboot in Thailand.

Arrival in Paradise

Zurück von meiner großartigen Reise nach Thailand teile ich hier die ersten Impressionen mit euch. Nach einem Tag auf Phuket, an dem wir am Strand dösten, köstliches Gemüse mit süßer Erdnusssoße und unsere ersten Fruchtshakes, die uns von da an jeden Tag unserer Reise begleiten sollten, zu uns nahmen, ging es am nächsten Tag nach Ko Phi Phi. Auf der Fahrt mit der Fähre, sprang ein übermütiger Halbstarker von Bord, der aber nach einem kleinen Manöver, mittels Rettungsring, wieder eingesammelt wurde. Trotzdem sorgte der Zwischenfall erst einmal für Aufregung. Es war nicht sofort klar, was denn “da hinten” überhaupt im offenen Meer trieb. Manche vermuteten Delfine, andere einen Hai. Die Neugier bewegte die Menschen an Bord auf die eine Seite des Schiffs, um einen besseren Blick auf das noch nicht erkennbare Etwas im Wasser erhaschen zu können, woraufhin sich die Fähre bedenklich weit nach links neigte. Auf Ko Phi Phi angekommen, ließen wir es uns weiter gut gehen. Wir relaxten in der Hängematte am Strand, ließen unsere Körper, die von dem 11 stündigen Flug noch …

Things I want to do in Thailand

A(sia)nticipation

Nur noch 14 mal schlafen, dann gehts los. Nach Phuket. Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich mich ganz bald, zusammen mit meiner lieben Freundin Sabrina, dreieinhalb Wochen lang durch Thailand treiben lassen werde. Ein paar Impfungen wurden aufgefrischt, Freunde haben mich mit Empfehlungen von ihren Erfahrungen in Asien versorgt und die Klausuren in der Uni sind so gut wie geschrieben. Nichts steht mehr im Weg, um an grün gerahmten Stränden zu liegen, buddhistische Sanftmut kennenzulernen und ganz viel Pad Thai zu essen. Meine Vorfreude ist gigantisch!