Alle Artikel in: Frankreich

Ein Kanal in Straßburg.

Ein Tag in Straßburg

Manchmal kommt es gar nicht darauf an, möglichst weit und lange weg zu fahren. Meist reicht es schon, mal kurz den Alltag hinter sich zu lassen, um die Sinne mit etwas Neuem zu verwöhnen. Was könnte sich dafür idealer eignen, als das gerade mal 2 Autostunden von Mainz entfernte Straßburg? Unfassbar günstig parken, kann man übrigens im Parkhaus Petite France Sainte Marguerite am Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Wir bezahlten für gute 8 Stunden Parken gerade mal 4,00€. Obwohl mich an dem Tag eine heftige Erkältung plagte, konnte ich dennoch, auch dank des sagenhaften Wetters, die Zeit in Frankreich mit meinen lieben Eltern, genießen. Wir spazierten durch das malerische Stadtviertel La petite France, vorbei am eindrucksvollen Straßburger Münster und ließen uns, für einen Kaffee, auf meinem Lieblingsplatz in Straßburg, dem Place du Marché Gayot, in der Sonne nieder. Mein Highlight des Tages war das Café Pur, in dem wir uns ein leckeres Frühstück genehmigten (vielen Dank für den super Tipp, Angela!). Besonders angetan war ich von dem Konzept, dass nur Lebensmittel verwendet werden, deren …

Green Travelling: 5 Bahnreisen für den Frühling

Da denkt man bei ein paar warmen Sonnenstrahlen im Gesicht, der Frühling ist schon zum Greifen nah und schon nimmt uns am nächsten Tag Schnee, beziehungsweise Matsch, diese schöne Illusion. Meine liebste Beschäftigung bei Schmuddelwetter, das mich so gar nicht zum raus gehen motiviert: Reisepläne schmieden. Ich habe mein Archiv durchstöbert und fünf Lieblingsreiseziele herausgesucht, die besonders im Frühling nicht mit ihren Reizen geizen. Das Beste daran: Sie sind ganz bequem und klimafreundlich mit der Bahn zu erreichen. Denn aus Umweltsicht ist vor allem die An- und Abreise zum Urlaubsort problematisch. Wenn wir also öfter den Zug als Transportmittel wählen, anstelle des Flugzeugs oder des Autos, haben wir schon viel geschafft. Utrecht Idyllische Grachten, Second-Hand-Shops, kleine Gassen und originelle Restaurants (ich sag nur “crispy lasagne” auf der Terrasse im De Witte Ballons. Yummy!) Amsterdams kleine Schwester steht der niederländischen Hauptstadt in nichts nach. Der große Vorteil gegenüber Amsterdam: Utrecht ist deutlich weniger touristisch, aber mindestens genauso entzückend. Mit dem ICE fahrt ihr in unter vier Stunden von Frankfurt am Main nach Utrecht. Übernachten könnt ihr besonders schön …

Essen gehen in Paris: Meine Café und Restaurant Tipps

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich sie gefunden habe. Die hübschen Cafés und Restaurants in Paris, in denen man verhältnismäßig günstig – aber trotzdem lecker – frühstücken, lunchen und zu Abend essen kann. Ganze drei Wochen habe ich mich nun durch Paris probiert und will euch meine Top-Tipps nicht vorenthalten. Hier kommen meine liebsten Cafés und Restaurants. Frühstück und Lunch in Paris Meine Nummer eins zum Frühstücken ist das gemütliche IBRIK Café. Die Tafel mit der Aufschrift “Weird Coffee for weird people”, die vor dem Café aufgestellt ist, hatte mich neugierig gemacht. Hier genießt ihr in entspannter Atmosphäre köstliche Bowls mit Früchten und griechischem Joghurt inklusive einem Latte für 10,50 Euro. IBRIK 43 Rue Laffitte, 75009 Paris www.ibrik.fr Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.30 bis 17 Uhr Samstag: 10.30 bis 16 Uhr Sonntag: Ruhetag Im Herzen des Marais Viertels liegt Le Voltigeur. Das Bistro ist bekannt für seine leckeren Kuchen und Desserts. Das Pain au Chocolat ist das beste, das ich in Paris probiert habe.  Zum Cappuccino gibt es süße Grüße vom Barista inklusive. …

Die Sache mit Paris – oder: Warum aller guten Dinge vier sind

Paris hat es mir bisher nicht leicht gemacht – oder vielleicht war ich es, die es der Metropole an der Seine hätte einfacher machen können. Für Lissabon brauchte ich gerade mal wenige Stunden und ich war vollkommen verzaubert. Mit Paris dauerte es deutlich länger. Ganze vier Anläufe waren es, bis die Stadt und ich uns anfreundeten und wir endlich über den banalen Smalltalk hinweg kamen. Mit 11 Jahren war ich das erste Mal in Paris. Davon übrig geblieben sind bruchstückhafte Erinnerungen an die Mona Lisa im Louvre, den Eiffelturm und die Galerie Lafayette. Jahre vergingen, in denen ich meine Italienliebe gepflegt und Paris als Stadt in der ich “ja schon mal war” vernachlässigte. Im Jahr 2015 machte ich dann doch einen kurzen Trip im Sommer in die französische Hauptstadt und ein Jahr später verbrachte ich ein paar Tage im Pariser Herbst. Aber trotz der zweifellos schönen Metropole mit ihrer von Baron Haussmann geprägten Architektur und dem Stadtbild, das alle paar Meter einer Filmkulisse gleicht, wurde ich nicht so recht warm mit Paris. Ein bitterer Nachgeschmack …

Reiseblogger verraten ihre Tipps für Paris

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”, hat mein Lieblingsautor Hermann Hesse einmal gesagt und dem Besonderen der Neuanfänge ein ganzes Buch gewidmet. Auch so ein frisch angebrochenes Jahr kann uns ungemein beflügeln Neues auszuprobieren und hilft uns dabei alte Muster zu durchbrechen. Die beste Zeit für Veränderungen! Am Mittwoch steht auch für mich etwas Neues an. Wenn auch nur ein temporärer Tapetenwechsel. Ein besonderes Reiseprojekt, das sich relativ spontan ergeben hat. Drei Wochen lang werde ich eine kleine Wohnung in meinem Pariser Lieblingsstadtteil Montmartre bewohnen und den Zauber des neu angebrochenen Jahres in der französischen Hauptstadt erleben dürfen. Et volià! Das habe ich als Gelegenheit genutzt, um mich unter meinen Blogger-Kollegen nach den besten Paris Tipps umzuhören. Und hier sind die Empfehlungen, die ich bekommen habe. Vielen Dank, an alle Blogger fürs Mitmachen und allen Lesern nun viel Spaß beim Träumen von Paris oder sogar schon vorbereiten auf euren nächsten Trip. Ich wünsche euch ein wundervolles Jahr 2018 mit vielen unvergesslichen (Reise-)Momenten! Thomas von Breitengrad66 Wie lange und zu welcher Jahreszeit warst du in Paris? …

Paris im Herbst

Pariser Momentaufnahmen

Im Jardin des Tuileries über raschelndes Herbstlaub spazieren. An den kleinen Souvenirständen entlang der Seine vorbei schlendern. Den Bräuten mit langen Schleppen, die vor dem Eiffelturm posieren, zuschauen. Eine Nase voll vor den Patisserien, die unwiderstehliche Macarons und Tartelettes anbieten, nehmen. An Cidre nippende Menschen, die  sich – eingehüllt in Decken – vor den Bars in Montmartre niedergelassen haben, beobachten. Die in die abendliche Novembersonne getauchte Basilika Sacré-Cœur genießen. Pärchen jeden Alters, die an den unmöglichsten Orten stehen bleiben, um einen Moment eng umschlungen zu verweilen, bemerken. Von einem verzückten “Darf ich bitte in die Wohnung hinter dieser traumhaft schönen Fassade einziehen?” ins nächste fallen. Sich von dem hektischen Treiben in den wirren Gängen der Metro anstecken lassen. Crêpe essen und sich fragen, ob er einem nur so besonders köstlich vorkommt, weil man ihn auf einer Treppe an der Seine isst. C’est Paris. Dir gefällt was du liest? Dann begleite mich auf meiner nächsten Reise via Facebook und Instagram. Oder speichere diesen Beitrag auf Pinterest:  

Paris

Über den Dächern von Paris

Mit 11 war ich das erste und letzte Mal hier. Damals besaß ich eine ausgeprägte Begeisterung für die Kabarettistin Jutta Wübbe, die ich oft – und gar nicht mal so misslungen – imitierte. Ihre berühmteste Rolle, Marlene Jaschke, trug als Markenzeichen stets einen Hut. Genauer gesagt einen knallroten Topfhut und als ich während eines Einkaufsbummels mit meiner Mum einen solchen sah, musste ich ihn natürlich unbedingt haben – und tragen. Auch in Paris. 16 Jahre ist das nun schon her und ich kann mir selbst nicht erklären, warum ich es nicht früher in die französische Hauptstadt geschafft habe. Dabei ist sie mit dem TGW von Frankfurt in nicht mal vier Stunden zu erreichen. Kurz nach Frithjofs und meinem Schottland-Abenteuer hatte ich es aber dann doch geschafft in die Stadt der Liebe, der Mode und der Kunst, zusammen mit meinem Liebsten. Für vier Tage mieteten wir uns via Airbnb eine schnuckelige Wohnung in Monmatre und begaben uns auf die Spuren der Amélie Poulain. Kaum hatten wir unser zu Hause für die nächsten Tage betreten, fühlten wir …