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Georgien Sehenswürdigkeiten: 12 Tipps von Tiflis bis Batumi

In Georgien erwarten dich atemberaubende Landschaften, aufregende Metropolen und spannende Einflüsse zwischen Asien und Europa. Das Land im Kaukasus ist definitiv eines der faszinierendsten Reiseziele, die ich in den letzten Jahren besucht habe. Neben den eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten Georgiens, der Festung Nariqala und dem beliebten Fotomotiv der Gergetier Dreifaltigkeitskirche, ist Georgien bekannt für seine herzliche Gastfreundschaft.

Daneben hat mich die Hauptstadt Tiflis mit ihrer kreativen Kulturszene und der kontrastreichen Architektur verzaubert – und von dem köstlichen Essen will ich hier gar nicht erst anfangen.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit an 12 der schönsten Georgien Sehenswürdigkeiten und zeige dir, welche Orte bei deiner Reise in den Kaukasus nicht auf deiner Travel Bucket List fehlen sollten.

Georgien Sehenswürdigkeiten im Überblick

Auf dieser Karte findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Georgiens im Überblick.

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1. Festung Nariqala

Hoch über Tiflis liegt die Festung Nariqala (auch: Burg Narikala). Erbaut Ende des 3. Jahrhunderts, ist die mittelalterliche Burg eine der bedeutendsten Georgien Sehenswürdigkeiten. Der Name leitet sich aus dem persischen Wort “Nari-Qala” ab und bedeutet “uneinnehmbare Burg”. Ein Trugschluss, denn die Festung wurde im Laufe der Geschichte viele Male erobert, zerstört und wieder aufgebaut.

Der Eintritt in die Festungsanlage ist kostenlos. Wenn du den Weg hinauf nicht zu Fuß antreten möchtest, kannst du dich bequem mit der Seilbahn vom Rike-Park hinauf chauffieren lassen. Oben angekommen, genießt du ein atemberaubendes Panorama auf Tiflis.

Festung Nariqala in Tiflis

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2. Gergetier Dreifaltigkeitskirche

Sie ist das ultimative Postkartenmotiv Georgiens. In mehr als 2.000 Metern Höhe thront die Gergetier Dreifaltigkeitskirche mit dem imposanten Berg Kasbek als Kulisse. Die Geschichte des Kirchenkomplexes, der im Norden des Landes nahe der russischen Grenze liegt, reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Aus nächster Nähe kannst du die mit georgischen Ornamenten geschmückte Fassade und Kuppel bestaunen.

Gergetier Dreifaltigkeitskirche
Gergetier Dreifaltigkeitskirche

Der Besuch der Kirche ist kostenlos und du erreichst die Sehenswürdigkeit zum Beispiel innerhalb einer etwa 2-stündigen Wanderung ab dem Ort Stepantsminda. Außerdem kannst du über Get Your Guide* eine geführte Kazbegi Tagestour, von z.B. Tiflis buchen.

Meine Hotel Tipps für Stepantsminda: Wer sich einen luxuriösen Aufenthalt in Stepantsminda gönnen möchte, residiert im legendären Rooms Hotel Kazbegi* am Fuße des Berges Kasbek. Der Hotel Pool lädt nach der Wanderung zum entspannten Ausklang ein – spektakulärem Blick auf die georgische Bergwelt inklusive.
Deutlich bescheidener – und preiswerter – aber wunderbar authentisch geht es im Homestay Lela und Mari* zu. Nebenbei bemerkt, habe ich hier großartige georgische Köstlichkeiten genießen und der Köchin sogar beim Zubereiten über die Schulter gucken dürfen.

3. Dawit Garedscha (David Gareja)

Ein Stück Geschichte inmitten der georgischen Savanne. Im 6. Jahrhundert zog es den Missionar Dawit aus Syrien in den Kaukasus, wo er ein Kloster gründete. Die faszinierenden Fresken verborgen an Höhlenwänden kann man noch heute bei einer Wanderung um die Klosteranlage bewundern, begleitet von einem herrlichen Blick hin zu Georgiens Nachbarn, Aserbaidschan.

Ein wenig Vorsicht ist allerdings geboten, denn in dieser Region begegnet man nicht selten Schlangen. Ein Stock auf dem Weg schadet also nicht, genauso wie Wanderschuhe, die über die Knöchel reichen.

Höhlenkloster Georgien Dawit Garedscha

Mein Hotel Tipp für deinen Besuch der Sehenswürdigkeit Dawit Garedscha: Der Oasis Club in Udabno* ist ein wunderbarer, charmant-lässiger Wohlfühlort und bietet euch gemütliche Cottages in der georgischen Savanne nur wenige Kilometer von dem Höhlenkloster entfernt. Früh buchen empfiehlt sich.

4. Ananuri

In der Nähe des gleichnamigen Dorfes und oberhalb des Schinwali-Stausees liegt die Burg Ananuri. Die ältesten Teile des Bauwerkes sind auf das 13. Jahrhundert datiert. Zwei Kirchen gehören zu dem Ensemble. Während deiner Besichtigung kannst du an der Fassade der Hauptkirche wunderschöne Verzierungen, wie Engel, Drachen und Lebensbäume, entdecken. Außerdem ist der Blick von der Festung auf die Seelandschaft einfach einmalig.

Ananuri

5. Friedensbrücke

Im Zentrum von Tiflis verbindet die Friedensbrücke die beiden Ufer der Kura, die sich übrigens als größter Fluss durch den Kaukasus schlängelt. Die 150 Meter lange, bogenförmige Fußgängerbrücke ist eines der neueren Sehenswürdigkeiten Georgiens. Denn die vom italienischen Architekten Michele De Lucchi entworfene Brücke wurde erst 2010 eröffnet.

Friedensbrücke Tiflis
Friedensbrücke in Tiflis

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6. Botanischer Garten Batumi

Mit einer Fläche von 114 Hektar ist der Botanische Garten in Batumi der zweitgrößte des Landes. Da sich der Garten am Grünen Kap entlang der Küste Georgiens erstreckt, genießt du von hier einen herrlichen Blick auf das Schwarze Meer und die Bucht von Batumi. Während eines Spaziergangs kannst du mehrere Tausend Baum- und Pflanzenarten bestaunen. Dabei sind die bewachsenen Steilwände ein besonderes Highlight.

Der Eintritt in den Garten kostet ca. 5 Euro.

7. Dschwari Kloster

Als älteste Kreuzkuppelkirche des Landes zählt das Dschwari Kloster zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Georgiens. Das georgisch-orthodoxes Kloster aus dem 6. Jahrhundert liegt eindrucksvoll auf einem Hügel mit einem herrlichen Blick auf die Flusslandschaft im Tal und die Stadt Mzcheta. Zusammen mit anderen Monumenten von Mzcheta zählt das Dschwari Kloster zum UNESCO-Welkulturerbe.

Dschwari Kloster
Aussicht vom Dschwari Kloster

8. Mutter Georgiens (Kartlis Deda)

Hoch auf dem auf dem Sololaki-Gebirgskamm wacht die Statue Kartlis Deda (übersetzt: Mutter Georgiens) über Tiflis. Seit 1958, anlässlich des 1500-jährigen Stadtjubiläums, schaut die Statue mit leicht geneigtem Kopf auf die unter ihr liegende Hauptstadt. Dabei hält sie in ihrer linken Hand eine Schale Wein (für Freunde) und in ihrer rechten ein Schwert, gegen Feinde.

Mutter Georgiens (Kartlis Deda) Georgien Sehenswürdigkeiten

Die Besichtigung könnt ihr gut mit einem Besuch des Botanischen Gartens verbinden. Außerdem führt von der Statue ein Panoramaweg bis zu der Festung Nariqala.

9. Glockenturm

Ebenfalls in Tiflis entdeckst du bei einem Spaziergang durch die Altstadt den schiefen Glockenturm, der zu den beliebtesten Attraktionen der Stadt zählt. In dem Gebäude verbirgt sich ein Marionettentheater, gegründet von Rezo Gabriadze, einem bekannten, georgischen Theater- und Filmregisseur, Drehbuchautor und Künstler.

Glockenturm Tilfis Sehenswürdigkeit

Ganz gleich, ob du etwas für Puppenspiel übrig hast oder nicht. Einen Abstecher zu dem Glockenturm solltest du dir nicht entgehen lassen

10. Swetizchoweli-Kathedrale

In der Altstadt von Mzcheta befindet sich die Kathedrale Swetizchoweli. Gemeinsam mit anderen Bauwerken in Mzcheta, wie dem Dschwari Kloster, zählt die Kathedrale zum UNESCO-Kulturerbe. Bereits im 4. Jahrhundert stand an der Stelle der Kathedrale eine Kirche. Sie war die erste Kirche Georgiens und wurde in den kommenden Jahrhunderten mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.

Das imposante Bauwerk aus gelbem Sandstein ist übrigens nicht nur von Außen eindrucksvoll. Im Inneren findest du wunderschöne Verzierungen und Fresken. Der Eintritt ist frei.

Swetizchoweli-Kathedrale
Swetizchoweli-Kathedrale

Bis zum 6. Jahrhundert war Mzcheta die Hauptstadt des Königreichs Iberien und gilt auch heute noch als das geistliche Zentrum des Landes. Ein Ausflug in die Stadt an der Mündung des Flusses Aragwi in die Kura sollte bei deiner Georgien Reise also nicht fehlen.

11. Kazchi-Säule

In der Region Imeretien, im Westen Georgiens, findest du eine weitere faszinierende Sehenswürdigkeit. Die Kazchi-Säule ragt 40 Meter in die Höhe. Auf dem Gipfelplateau thront eine kleine Klosteranlage, die in seiner ursprünglichen Form im 10. Jahrhundert erreichtet worden sein soll. Seit den 90er Jahren lebt ein asketischer Einsiedler-Mönch auf der Kalksteinsäule, der sein Domizil zwei Mal die Woche über eine eiserne Leiter verlässt.

12. Metechi Kirche

Die Metechi Kirche liegt eindrucksvoll über dem Steilfufer des Kura-Flusses im historischen Viertel von Tiflis. Vor der Kirche steht ein Denkmal für den König Wachtang I. Gorgassali, dem Stadtgründer von Tiflis. Einer Legende nach soll König Wachtang I. während eines Jagdausflugs auf einen Ort mit heißen Quellen gestoßen sein. Dort gefiel es ihm so gut, dass er beschloss hier die Stadt Tiflis (Tbilisi bedeutet “Platz der warmen Quellen) zu gründen.

Metechi Kirche in Tiflis

Weitere Sehenswürdigkeiten in Georgien

Natürlich gibt es in Georgien noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken:

  • Mestia: Kleinstadt umgeben von einem wunderschönen Bergpanorama in Swanetien
  • Statue von Ali und Nino: Eine riesige Liebesskulptur in Batumi.
  • Uplisziche: Ruinen einer Felsenstadt aus der Eisenzeit in der Nähe von Gori.
  • Botanischer Garten Tiflis: Der größte Botanische Garten im südlichen Kaukasus.
  • Mtatsminda-Park: Vergnügungspark mit Fahrgeschäften auf dem Gipfel des Berges Mtatsminda in Tiflis.
  • Martvili Canyon: Beeindruckende Felsenschlucht mit leuchtend türkisem Wasser.
  • Schwefelbäder: In historischen Badehäusern in der Altstadt von Tiflis kann man sich in Becken mit schwefelreichem Wasser entspannen.

Praktische Tipps für deine Georgien Reise

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Mainzerin Sarah packt regelmäßig das Fernweh und kurz darauf ihren Koffer, um neue, faszinierende Orte zu bereisen oder an alte, lieb gewonnene zurückzukehren. Und obwohl sie gelegentlich von einem Neuanfang an einem anderen Ort träumt, einem kleinen Haus in der Toskana mit Klappläden an den Fenstern und Zitronenbaum im Vorgarten oder von einer Stadtwohnung in Lissabon mit Blick auf den Tejo, ist Mainz eben doch ihre Stadt des Herzens.

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