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Azoren Reise-Guide: Tipps für Flores

Die Azoren gelten als einer der letzten Geheimnisse Europas. Weit draußen im Atlantik, 1863 Kilometer vom portugiesischen Festland entfernt, lockt die Insel Flores vor allem Wanderfreunde auf den Archipel. Tief herabstürzende Wasserfälle, schroffe Steilküste und saftig grünes Hochland in das mystisch anmutende Kraterseen eingebettet sind. Flores ist ein wahres Naturparadies. Kaum verwunderlich also, dass die UNESCO die sogenannte Blumeninsel zum Biosphärenreservat erklärt hat.

Beste Reisezeit

Mit 15 bis 18 Grad ist es zur Osterzeit zwar noch etwas frisch, dafür stehen die Azaleen in voller Blüte. Die Badesaison beginnt Mitte Mai und zieht sich zum Teil bis in die Wintermonate hinein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, reist im angenehm temperierten Sommer nach Flores. Auch die Wintermonate haben ihren Reiz, sind aber oft nasskalt und stürmisch.

Anreise und Transportmittel

Erster Halt auf dem Weg nach Flores ist der Flughafen Ponta Delgadas auf Sᾶo Miguel. Von Frankfurt dauert der Nonstop Flug mit der azoreanischen Fluggesellschaft SATA etwa vier Stunden. Eine Fährverbindung vom portugiesischen Festland auf die Azoren gibt es nicht. Jedoch ist es möglich mit der Fähre von Flores zur Nachbarinsel Corvo und nach Faial, zur mittleren Inselgruppe der Azoren, zu gelangen. In der Nebensaison gibt es jedoch einen reduzierten Fährbetrieb und je nach Wetterverhältnissen kann es zu Ausfällen kommen.
Eine Reise auf die Azoren lässt sich gut mit einem Städtetrip nach Lissabon an.

Busse fahren nur wenige Male am Tag vereinzelte Haltestellen auf Flores an. Für die flexible Fortbewegung empfehle ich euch daher einen Mietwagen. In der Hauptsaison ist es ratsam das Auto früh zu reservieren, da das Kontingent auf der kleinen Insel begrenzt ist. Die Hauptstraßen auf Flores sind gut ausgebaut und wurden erst kürzlich saniert.

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Übernachten

Die meisten Unterkünfte auf Flores findet ihr in der “Hauptstadt” der Azoreninsel, Santa Cruz. Im Osten, am Rand des Ortes Lomba  liegt die Ferienanlage Vivenda Flores.  Neben zwei Wohnungen können Gäste auch ein freistehendes Haus mieten. Die Anlage besticht durch den Blick aufs Meer und die schön gestaltete Gartenanlage mit Pool.

Highlights

Mit einer Fläche von rund 143 Quadratkilometern ist Flores die viertkleinste Insel der Azoren, bietet aber trotz ihrer geringen Größe vielfältige und vor allem unverfälschte Natur. Ein Höhepunkt ist eine Rundfahrt über die Seenplatte, zu den Sete Lagoas. Die “Sieben Seen”, im Hochland der Insel, sind erloschene Vulkankrater und wirken speziell bei Nebel geradezu mystisch. Benannt sind sie nach ihren Besonderheiten: Lagoa Funda (tiefer See), Lagoa Branca (weißer See), Lagoa Seca (trockener See), Lagoa Comprida (langer See), Lagoa Rasa (seichter See), Lagoa Lomba (Hügelsee) und Lagoa Negra (schwarzer See).
Sollte euch der Wanderweg vorbeiführen an Bäumen, die kleine, rote Früchte tragen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Araçás. Unbedingt kosten! Die Araçás sind die Erdbeeren der Azoren und schmecken süß-säuerlich.

Ein Abstecher zum Cascata do Poco do Bacalhau lohnt besonders bei sonnigem Wetter. Hier treffen Besucher auf einen Wasserfall, der 90 Meter senkrecht die Steilwand hinab in einen Naturpool stürzt. Der darunter liegende Teich enthält sauberes und erfrischendes Wasser, das zum Baden einlädt.

Mein liebster Ort der Insel Flores ist zweifellos der Poco da Alagoinha. Der tiefgrüne Waldsee liegt  am Fuß einer Felswand und wird von etwa 20 Wasserfällen gespeist. Wanderer erreichen diesen meditativen Platz vom Parkplatz durch einen etwa 20 minütigen Waldweg.

In etwa 25 Kilometern von Flores entfernt liegt die kleinste Insel des Azoren-Archipels. Corvo hat gerade einmal eine Fläche von 17 Quadratkilometern. 425 Menschen sind hier zu Hause und leben in der einzigen Stadt der Insel, in Vila do Corvo, hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht. Hier geht es noch deutlich ruhiger zu als auf Flores. Über eine einzige Straße verfügt Corvo. Diese führt hinauf zum Caldeirão, dem eindrucksvollen Krater. Vom Rand des Kraters hat man einen wundervollen Blick. Bei guter Sicht kann man sogar bis hinüber zur Nachbarinsel sehen.

 

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