Wohin 2026? 7 überraschend nahe Geheimtipps
Die erste salzige Brise des Jahres auf der Haut spüren, durch gepflasterte Altstädte schlendern oder beim ersten Espresso unter freiem Himmel das sanfte Erwachen des Frühlings feiern – habt ihr auch schon Sehnsucht nach neuen Orten? Wenn ein neues Jahr anbricht, fühlt sich die Welt wieder ein bisschen nach Aufbruch an und 2026 verspricht Reisen voller Leichtigkeit mit besonderen Reisezielen, die Genuss, Natur und Kultur verbinden.
Für euren Urlaub 2026 habe ich sieben besondere Reiseziele in Europa und darüber hinaus zusammengestellt, die das Fernweh wecken – von maritimen Städten im Norden bis zu Wüstenwinden am Atlantik. Lasst euch inspirieren!
Inhalt
Lübeck: Hansestadtflair & Ostseeluft voller Geschichte
Zwischen Kopfsteinpflaster und Wasser, Geschichte und Gegenwart. Lübeck besitzt dieses seltene Gleichgewicht aus maritimer Gelassenheit und kultureller Tiefe. Wenn die Nachmittagssonne über der Trave glitzert und Möwen über den Giebeln kreisen, tellt sich dieses entspannte Urlaubsgefühl ein, das den Moment weichzeichnet. Die Stadt erzählt von Fernweh und Handel, von Salz, Segelschiffen und Süßem: dem berühmten Marzipan, das hier seit Jahrhunderten seinen betörenden Duft verströmt.
Ob beim Spaziergang durch die Altstadt, vorbei am Holstentor, oder auf einem Abstecher nach Travemünde, wo die Ostseeluft nach Salz und Freiheit schmeckt – Lübeck ist nordisch, weltoffen und charmant zugleich. Besonders stimmungsvoll wird es am Abend, wenn sich die Lichter in den Wasserarmen spiegeln und man im Hafenviertel einen kühlen Weißwein genießt.



Highlights in Lübeck
- Das Holstentor, Wahrzeichen und Geschichtenerzähler aus Backstein.
- Die Altstadtinsel mit über 1000 denkmalgeschützten Gebäuden.
- Eine Bootsfahrt über die Trave bis Travemünde, wo Segelboote sanft im Wind schaukeln.
- Das Buddenbrookhaus, ein literarisches Heiligtum.
Hotel-Tipp in Lübeck
Mitten im Gründungsviertel, nur wenige Schritte von den schönsten Ecken der Altstadt entfernt, liegt das charmante The Layhead B&B – skandinavisch inspiriert, hell, modern und wunderbar persönlich geführt. Hier spürt ihr sofort, dass Gastgeberin Katrin Eckloff und ihr Team mit Herzblut dabei sind. Das Frühstück ist regional, frisch und liebevoll zubereitet – perfekt, um entspannt in den Tag zu starten. Wer das hanseatische Lebensgefühl in stilvollem Ambiente erleben möchte, kann The Layhead B&B direkt hier buchen – und sich ein Zuhause auf Zeit mitten in der Altstadt sichern.

Praktische Tipps für euren Lübeck-Trip
- Beste Reisezeit: Mai bis September, wenn die Stadt im Abendlicht leuchtet und die Cafés ihre Tische nach draußen stellen.
- Hinkommen: Mit dem Zug oder Auto, von Hamburg nur eine Stunde.
- Essen: Unbedingt in der Schiffergesellschaft einkehren – maritim, rustikal, köstlich.
- Nicht verpassen: Ein Spaziergang entlang der Trave bei Sonnenuntergang.
Cassis: Calanques, Genuss & mediterranes Lebensgefühl
Am Rand der Provence, wo Kalkfelsen steil ins türkisfarbene Mittelmeer stürzen, liegt Cassis, ein Ort, der nach Sonne, Salz und Savoir-vivre schmeckt. Die bunten Fischerboote tanzen im Hafen, über den Gassen hängt der Duft von Bouillabaisse und Lavendel, und im Hintergrund leuchtet das Cap Canaille im Abendlicht.
Cassis bewegt sich im eigenen Takt. Morgens hört man das Klirren der Teller aus den Cafés, mittags den Wind, der durch die Felsen zieht, und abends das gedämpfte Stimmengewirr am Hafen. Ein Ort, der nicht viel braucht, um Wirkung zu zeigen.



Highlights in Cassis
- Der Calanques Nationalpark, wo Felsen, Wasser und Licht eine magische Symphonie bilden.
- Das Cap Canaille, eine der höchsten Klippen Europas.
- Eine Bootstour zu den versteckten Buchten zwischen Cassis und Marseille.
- Weinverkostungen in den umliegenden Domaines.
Hotel-Tipp in Cassis
Übernachten in Cassis heißt idealerweise: Meerblick beim Aufwachen, kurze Wege in den Ort und ein Platz, an dem ihr am Nachmittag ins Wasser springen könnt, ohne an den Strand zu laufen. Sehr wohlgefühlt haben wir uns im Best Western Plus La Rade.

Praktische Tipps für euren Cassis-Trip
- Beste Reisezeit: Mai bis Oktober – im Frühling duftet die Garrigue, im Herbst sind die Weinberge golden.
- Hinkommen: Von Marseille per Zug oder Auto in etwa 30 Minuten.
- Essen: Ein Ort, der mich sofort glücklich gemacht hat, ist Cassis et Romarin.
- Nicht verpassen: Ein Sonnenuntergang am Cap Canaille.
Luzern: Zwischen See, Altstadt und Bergpanorama
Luzern ist eine Stadt, die sich sofort vertraut anfühlt. Zwischen Seeufer und Altstadt entfaltet sich ein Lebensgefühl, das ruhig, klar und gleichzeitig lebendig ist. Am Morgen liegt ein zarter Schimmer über dem Vierwaldstättersee, Boote schaukeln sanft im Wasser, und vom Ufer hört man das gedämpfte Klirren der Tassen aus den ersten Cafés. Wenige Schritte weiter führen Kopfsteinpflastergassen zu bemalten Fassaden, kleinen Läden und Plätzen, auf denen man sich einfach treiben lassen möchte.
Die berühmte Kapellbrücke, die Reuss mit ihrem glitzernden Wasser und die Berge, die alles umrahmen – Luzern wirkt wie ein Ort, an dem Stadt und Natur beschlossen haben, sich gegenseitig nicht zu übertönen. Wer es ruhig mag, spaziert entlang der Promenade Richtung Meggen. Wer höher hinaus will, nimmt die Bahn auf den Pilatus oder die Rigi: oben erwartet euch dieser weite Blick über See, Dächer und Berge, der kurz alles still werden lässt.
Luzern ist kein „Programm-Ort“, sondern ein Stadtgefühl. Ein Platz am Wasser. Ein Kaffee mit Blick aufs Blau. Ein Moment, in dem man merkt, wie gut es tut, wenn Städte atmen können.



Highlights in Luzern und Umgebung
- Die Kapellbrücke und der Wasserturm – Postkartenmotive mit Geschichte.
- Der Pilatus und die Rigi, zwei der schönsten Aussichtsberge der Schweiz.
- Das Verkehrshaus der Schweiz, spannend und interaktiv.
- Ein Spaziergang entlang der Promenade bis nach Meggen.
Hotel-Tipp in Luzern
Fußläufig erreichbar vom Bahnhof und einen Steinwurf entfernt von der Kapellbrücke liegt das Ameron Luzern Hotel Flora – modern, stilvoll und ideal für alle, die Komfort und Design schätzen und dabei zentral wohnen möchten.

Praktische Tipps für euren Luzern-Trip
Nicht verpassen: Eine Schifffahrt über den Vierwaldstättersee bei Sonnenuntergang.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober, besonders im Herbst magisch schön.
Hinkommen: Mit dem Zug aus Zürich in unter einer Stunde.
Essen: Im Mill’Feuille direkt an der Reuss – urban, regional und mit wunderbarer Küche.
DonAUwald-Wanderweg: Entspannter Wanderurlaub im Schwäbischen Donautal
Kein Gipfelkreuz in Sicht, kein kühner Anstieg – dafür sonnengetupfte Auwälder, sanft wiegendes Schilf und glitzerndes Wasser. Auf rund 60 Kilometern zieht sich Deutschlands flachster Premiumwanderweg durch das Schwäbische Donautal. Von Günzburg bis Schwenningen schlängelt sich der DonAUwald Wanderweg – begleitet vom Plätschern der Donau und dem Lichtspiel alter Baumriesen.
Hier wandert man nicht, um etwas zu erreichen, sondern um zu erleben. Um innezuhalten. Um den Alltag abzustreifen. Der Weg führt auf weichen Pfaden durch Feuchtbiotope, entlang kleiner Seen und durch historische Kleinstädte, die wirken wie aus einer anderen Zeit: mit Fachwerk und versteckten Brunnen, mit Barockkirchen, Kneippanlagen und lauschigen Cafés.



Highlights entlang des DonAUwald-Wanderwegs
- Der Abschnitt bei Günzburg, wo der Fluss träge durch sattgrüne Auen fließt.
- Die Donauhänge bei Dillingen, mit weiten Ausblicken über das Tal.
- Die kleinen Holzstege und stillen Moorflächen bei Lauingen.
- Die seltenen Tierarten im Naturraum Schwäbisches Donaumoos.
Mein Hotel-Tipp
Wir haben vier Nächte in der Ferienwohnung „Beim Kellerschneider“ in Gundelfingen verbracht – und hätten uns kaum eine bessere Basis wünschen können. Die Wohnung liegt ruhig im Ortsteil Peterswörth, ist großzügig geschnitten, sehr gepflegt und perfekt ausgestattet: mit Spülmaschine, Waschmaschine, Kinderhochstuhl und allem, was das (Wander-)Herz begehrt. Für uns als kleine Familie mit Baby war sie der ideale Rückzugsort – still, freundlich, unkompliziert.

Praktische Tipps für euren DonAUwald-Trip
Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst, besonders stimmungsvoll im Mai und September.
Hinkommen: Start in Günzburg, bequem per Bahn erreichbar.
Essen: Unterwegs in kleinen Landgasthöfen – regional, hausgemacht.
Nicht verpassen: Picknick im Naturschutzgebiet Apfelwörth.
Linz: Kultur, Kreativität & Altstadtflair
Linz hat sich neu erfunden. Wo einst Industrie und Rauchschwaden prägten, sprüht heute kreative Energie: Galerien, Streetart, Designläden und ein Kulturleben, das sich mutig zwischen Tradition und Zukunft bewegt. Zwischen der Donaupromenade und den Gassen der Altstadt entfaltet sich eine Stadt, die an jeder Ecke überrascht – charmant, weltoffen und voller Ideen.
Die Altstadt begeistert mit pastellfarbenen Fassaden, Kopfsteinpflaster und Cafés, die duften wie ein Wiener Kaffeehaus nach einer Prise Rebellion. Abends leuchtet der Himmel über der Donau in einem unwirklichen Rosa, und die Stadt summt leise vor Lebensfreude.



Highlights in Linz
- Das Ars Electronica Center, wo Zukunft greifbar wird.
- Der Spaziergang zur Pöstlingbergbasilika mit Blick auf die Donau.
- Das Lentos Kunstmuseum, architektonisch wie inhaltlich ein Highlight.
- Bunte Märkte und Secondhand-Boutiquen rund um die Altstadt.
Hotel-Tipp in Linz:
Das Hotel Schwarzer Bär ist eine Linzer Traditionsadresse und punktet mit seiner zentralen Lage in der Herrenstraße, unmittelbar an die Altstadt angrenzend. Ihr erreicht die meisten Sehenswürdigkeiten von hier bequem zu Fuß. Besonders praktisch: Für alle, die mit dem Auto anreisen, gibt es eine hauseigene Parkgarage – in der Innenstadt ein echter Pluspunkt.

Praktische Tipps für euren Linz-Trip
Beste Reisezeit: Frühling und Herbst, wenn das Licht sanft ist und die Donau golden glitzert.
Hinkommen: Von Wien oder Salzburg mit dem Zug in etwa 1,5 Stunden.
Essen: Japanisches Kaiseki im Azuma in Perfektion.
Nicht verpassen: Kein Linz-Besuch ohne Linzer Torte.
Taghazout: Atlantik, Minztee & Surf-Vibe
Ein kleines Fischerdorf an Marokkos Atlantikküste hat in den letzten Jahren Herzen erobert: Taghazout. Einst ein Geheimtipp unter Surfern, heute ein Ort für Freigeister, Yogis und alle, die nach Sonne, Salz und Entspannung suchen. Hier mischen sich Meeresrauschen, bunte Gassen, Räucherstäbchenduft und das Klirren der Teegläser – ein Ort, der entschleunigt und gleichzeitig lebendig pulsiert.
Morgens surfen oder bei einem guten Kaffee aufs Line-up schauen, mittags durch Gassen schlendern oder auf der Dachterrasse arbeiten, abends Minztee mit Blick aufs Meer. Wer es einfach mag – aber nicht langweilig –, findet in Taghazout einen Ort, an dem man schnell ankommt und gerne länger bleibt.



Highlights in Taghazout
- Die Surfspots Panorama Beach und Anchor Point, legendär bei Einheimischen und Profis.
- Die kleinen Yogastudios mit Meerblick, perfekt für Sunrise-Sessions.
- Die Atmosphäre auf dem Souk von Agadir, nur eine halbe Stunde entfernt.
- Die stillen Strände von Tamraght und Imsouane für mehr Ruhe.
Hotel-Tipp:
SurfAppart Morocco – stilvoll, hell, mit viel Holz und warmen Farben. Ideal für alle, die etwas Ruhe suchen, aber nah dran am Dorf sein wollen.

Praktische Tipps für euren Taghazout-Trip
Nicht verpassen: Ein Spaziergang bei Sonnenuntergang – wenn das Meer wie flüssiges Kupfer glänzt.
Beste Reisezeit: Ganzjährig mild, ideal von Oktober bis Mai.
Hinkommen: Flug nach Agadir, dann etwa 45 Minuten mit dem Taxi, Mietwagen oder Shuttle.
Essen: Im Windy Bay Café – frischer Fisch, bunte Bowls, Sonnenuntergang inklusive.
Fuerteventura: Weite, Wind & Wintersonne
Fuerteventura, die zweitgrößte Kanarische Insel, ist ein Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler. Mit ihren weitläufigen Stränden, dem türkisblauen Meer und den beeindruckenden Dünenlandschaften bietet die Insel eine einzigartige Kulisse für entspannte und aktive Urlaubstage.
Schlendert durch das charmante Surferort Lajares und erkundet die Künstlerkolonie im kleinen Dorf Betancuria. Für Strandliebhaber sind die Dünen von Corralejo ein absolutes Muss. Hier könnt ihr kilometerweit spazieren oder einfach die atemberaubende Landschaft genießen. Wassersportler kommen an den Stränden von Sotavento und El Cotillo voll auf ihre Kosten – perfekt für Kite- und Windsurfen.



Highlights auf Fuerteventura
- Die Dünen von Corralejo – ein Meer aus Sand, das mit dem Himmel verschmilzt.
- Die einsame Playa de Cofete, wo der Atlantik wild ans Ufer schlägt.
- Die charmante Altstadt von Betancuria, eingerahmt von Palmen und Geschichte.
- Der Sonnenuntergang an der Costa Calma, wenn Himmel und Meer in Kupfer übergehen.
Hotel-Tipp:
Dieses Apartment ist ideal für alle, die direkt an der wunderschönen Bucht von La Concha wohnen möchten. Die moderne Einrichtung und die gut ausgestattete Küche machen sie zu einer perfekten Wahl für Selbstversorger – und die Sonnenuntergänge vom Balkon sind die mitunter schönsten von ganz Fuerteventura.

Praktische Tipps für euren Fuerteventura-Trip
Nicht verpassen: Ein Tag im Sandmeer von Corralejo, barfuß und gedankenlos.
Beste Reisezeit: Ganzjährig mild, ideal von November bis April – perfekt für Winterflucht.
Hinkommen: Direktflüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz; Mietwagen empfohlen.
Essen: Im La Bodega de Jandía in Morro Jable – kanarische Tapas, Wein und viel Herz.
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