Wandern ohne Höhenmeter in Bayern: Unterwegs auf dem DonAUwald Wanderweg
Anzeige | Kein Gipfelkreuz in Sicht, kein kühner Anstieg – dafür sonnengetupfte Auwälder, sanft wiegendes Schilf und glitzerndes Wasser. Auf rund 60 Kilometern zieht sich Deutschlands flachster Premiumwanderweg durch das Schwäbische Donautal. Von Günzburg bis Schwenningen schlängelt sich der DonAUwald Wanderweg – begleitet vom Plätschern der Donau und dem Lichtspiel alter Baumriesen.
Hier wandert man nicht, um etwas zu erreichen, sondern um zu erleben. Um innezuhalten. Um den Alltag abzustreifen. Der Weg führt auf weichen Pfaden durch Feuchtbiotope, entlang kleiner Seen und durch historische Kleinstädte, die wirken wie aus einer anderen Zeit: mit Fachwerk und versteckten Brunnen, mit Barockkirchen, Kneippanlagen und lauschigen Cafés.
Fünf Tage, fünf Etappen – jede mit eigener Atmosphäre, eigenem Charakter. Mal führt der Weg durch stille Wälder, mal vorbei an Wasserläufen oder durch kleine Städte mit Geschichte. Was alle Etappen verbindet: die wohltuende Langsamkeit, die den DonAUwald Wanderweg so besonders macht.
In diesem Blog Beitrag nehme ich euch mit ins herrliche Schwäbische Donautal und erzähle euch außerdem, wie die Wanderung mit unserer 9 Monate alten Emma klappte – inklusive vieler praktischer Tipps fürs Wandern mit Baby.
Inhalt
Die Strecke im Überblick – flexibel, flach und bestens angebunden
Der DonAUwald Wanderweg führt auf rund 60 Kilometern durch das Schwäbische Donautal – von Schwenningen bis Günzburg oder umgekehrt. Die Route verläuft fast durchgehend auf naturnahen Wegen entlang der Donau oder durch angrenzende Auwälder, immer wieder vorbei an kleinen Seen, urigen Dörfern und historischen Städten.
Die offizielle Etappeneinteilung sieht fünf gemütliche Tagesetappen zwischen 8 und 14 Kilometern Länge vor – ideal für alle, die bewusst langsam reisen möchten:
- Etappe 1: Schwenningen – Höchstädt
- Etappe 2: Höchstädt – Dillingen
- Etappe 3: Dillingen – Lauingen
- Etappe 4: Lauingen – Gundelfingen
- Etappe 5: Gundelfingen – Günzburg
Dank der perfekten Bahnanbindung ist die Planung völlig flexibel: Jeder Etappenort liegt direkt an der Bahnlinie, sodass du auch einzelne Streckenabschnitte als Tageswanderung unternehmen oder die gesamte Tour von einem festen Standort aus erwandern kannst – morgens mit dem Zug zum Startpunkt, abends zurück zur Unterkunft. Besonders praktisch für alle, die ohne Gepäck wandern oder in nur einer Unterkunft übernachten möchten.
Alternativ kannst du natürlich auch von Ort zu Ort ziehen. In den Etappenorten findest du eine gute Auswahl an Hotels, Gasthöfen und Ferienwohnungen – von rustikal bis modern. Einige Unterkünfte bieten sogar Lunchpakete für unterwegs oder Tipps zu Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke.

Perfekt für einen Kurzurlaub in der Natur oder ein langes Wanderwochenende
Der DonAUwald eignet sich auch hervorragend für ein (verlängertes) Wochenende: Wer nicht die ganze Strecke gehen möchte, kann sich gezielt zwei bis drei Etappen heraussuchen und so ein genussvolles Wanderwochenende voller Natur, Kultur und kulinarischer Entdeckungen erleben. Die kurzen Etappenlängen erlauben ein leichtfüßiges Tempo mit viel Zeit zum Verweilen – sei es beim Picknick am Seeufer, beim Bummel durch historische Altstädte oder bei einer Pause im Biergarten unter alten Bäumen.
Tag 1: Von Gundelfingen nach Offingen – Auwaldzauber und Flussruhe (10 km + 1,5 km Zuweg)
Unser erster Wandertag beginnt in Gundelfingen, einer dieser Orte, die sofort vertraut wirken. Kopfsteinpflaster, bunte Giebelhäuser, plätschernde Kanäle – alles wirkt ruhig, fast verschlafen. Noch schnell ein Kaffee im Ort, dann geht’s los – Emma in der Trage, der Rucksack leicht, die Stimmung erwartungsvoll.
Nach wenigen Minuten tauchen wir in den Auwald ein. Die Geräusche der Stadt verstummen, dafür übernehmen Vögel, Blätterrascheln und das sanfte Plätschern der Donau. Die Luft riecht nach feuchter Erde, Moos und die Sonne tastet sich durch das grüne Blätterdach, wir gehen langsam, fast andächtig.
Diese erste Etappe ist wie ein Übergangsritual: vom Alltag ins Jetzt. Flach, weich, grün. Keine Eile, kein Ziel außer dem Gehen. Emma döst irgendwann ein, wir atmen auf.
Am Faiminger Stausee legen wir unsere erste kleine Pause ein – fast niemand sonst ist da. Der Blick schweift übers Wasser, Libellen tanzen, irgendwo ruft ein Reiher. Es ist einer dieser Orte, an denen man länger bleibt, obwohl man gar nichts tut.





Später, kurz vor Offingen, wartet noch eine kleine Überraschung: die Radlertankstelle direkt am Weg. Kalte Getränke, ein schattiger Platz, Blick auf die Donau – alles ganz unkompliziert und genau richtig, um den Tag ausklingen zu lassen.
Tag 2: Von Gundelfingen nach Dillingen – Zwischen Wasserwegen, Altstadtzauber und barocken Türmen (14 km + 4 km Zuweg)
Heute beginnt unser Wandertag nicht mit einem spektakulären Ausblick – sondern mit einem Gefühl von Verwunschenheit. Schon nach wenigen Schritten führt uns der DonAUwald Wanderweg hinein in einen schmalen, von Bäumen umsäumten Pfad. Kurz darauf begleiten wir ein schmales, leise plätscherndes Bächlein. Die Szenerie erinnert mich sofort an eine Levada auf Madeira – diese flirrende Mischung aus Wasser, Grün und dem ständigen Rascheln der Natur. Emma schlummert friedlich in der Trage, während wir Schritt für Schritt in diesen grünen Tunnel eintauchen.
Kurz vor Lauingen entdecken wir einen großen Spielplatz, ideal für eine kleine Krabbelpause und zum Beinevertreten. Es ist warm geworden, und wir freuen uns über die Kneippanlage am Luitpoldhain – kaltes Wasser, warmer Wind, müde Füße: ein wunderbares Trio.
Lauingen selbst ist vielleicht mein heimlicher Lieblingsort entlang des gesamten DonAUwalds. Keine 200 Meter trennen den Wanderweg vom historischen Zentrum, das mit seinen barocken Fassaden, engen Gassen und dem großzügigen Marktplatz sofort verzaubert. Und ja, es ist die Nähe zur Donau, die das Städtchen so besonders macht.







Wir gönnen uns ein Mittagessen im Hotel-Restaurant Lodner. Frischer Salat und hausgemachte Spargel-Gnocchi – besser könnte ein Wandertag kaum schmecken. Danach holen wir uns an der Rezeption den Schlüssel zum Schimmelturm, dem 54 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt. Die 320 Stufen hinauf sind sportlich – aber der Ausblick über die roten Dächer und die Donauauen ist einfach magisch.
Nach einer kleinen Kaffeepause geht es weiter – ganz gemächlich führt uns der Weg nun sanft weiter Richtung Dillingen, unserem heutigen Etappenziel.
Tag 3: Von Dillingen nach Höchstädt – Ein Solo-Tag zwischen Seerosen und sanften Wegen (10 km + 5 km Zuweg)
Heute bin ich allein unterwegs. Lucas und Emma bleiben in unserer Ferienwohnung in Gundelfingen, während ich mich mit leichtem Rucksack und dicken Wolken über mir auf den Weg mache. Das Schwäbische Donautal zeigt sich regnerisch – nicht unfreundlich, eher melancholisch schön.
Der Wanderweg verläuft heute eher abseits der Donau, zeigt dafür aber seine stille, fast meditative Seite. Kleine Waldstücke wechseln sich mit Wiesen ab, der Weg ist meist flach und angenehm zu gehen. Ideal, um die Gedanken schweifen zu lassen.
Besonders atmosphärisch liegt der Hofmahdschwaigsee da. Zwei verwitterte Holzboote schaukeln wie zufällig am Ufer, ein schmaler Steg führt ins Wasser. Hier vergisst man schnell, dass man in Bayern und nicht in Skandinavien unterwegs ist.






Kurz vor dem Etappenziel beginnt der Herzogin-Anna-Rundweg – nur knapp 4 Kilometer lang, aber randvoll mit Eindrücken, Geschichten und Naturerlebnissen. Ein sanfter Pfad schlängelt sich in den Auwald hinein, bald wechselt der Untergrund zu federndem Holzbohlenweg. Man hört das Knarzen der alten Bäume, das Rascheln kleiner Tiere im Unterholz – und fühlt sich wie auf einer stillen Bühne mitten im Wald.
In Höchstädt an der Donau wartet am Ende der Etappe ein weiteres Highlight: das imposante Renaissanceschloss Höchstädt, dessen Türme sich schon von weitem zeigen. Wer möchte, kann das Schloss besichtigen oder einfach durch das kleine Städtchen bummeln.
Tag 4: Von Höchstädt nach Schwenningen – Lieblingspicknick, Auwaldgeflüster & Schlosszauber (13 km + 4 km Zuweg)
Heute sind wir wieder zu dritt unterwegs – Emma gut gelaunt in der Kraxe auf Lucas Rücken und ich mit Snacks und Trinken im Tagesrucksack. Nach einer kurzen Zugfahrt von Gundelfingen nach Höchstädt starten wir direkt in der Altstadt. Fachwerk, Stille, ein Hauch Morgentau – wir spazieren durch die gepflasterten Gassen Richtung Donau und erreichen bald den offiziellen Einstieg in die Etappe.
Der Weg führt uns über weiche Pfade tief hinein in den Auwald. Ein besonderes Highlight auf diesem Abschnitt ist für uns das Naturschutzgebiet Apfelwörth – ein kleines Paradies direkt am Fluss. Hier machen wir unsere längste Pause: Emma krabbelt barfuß über die Picknickdecke, Lucas lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen und ich mache mich über unser Wanderproviant her. Das ist Familienwandern, wie wir es lieben: langsam, leichtfüßig und entspannt.
Auf dem letzten Stück Richtung Schwenningen wechselt die Landschaft noch einmal – lichte Wiesen, Baumriesen, kleine Tümpel und schließlich: das Schloss Kalteneck. Dort gönnen wir uns einen Cappuccino auf der Terrasse, bevor wir den Zug zurück nach Gundelfingen nehmen.





Tag 5: Von Günzburg nach Offingen – Finale mit Flussblick (8 km + 2 km Zuweg)
Zu dritt sind wir bereit für den letzten Abschnitt des DonAUwald Wanderwegs. Und doch fühlt es sich anders an: ein bisschen wehmütig, ein bisschen erschöpft – aber auch voller Vorfreude auf das, was noch kommt.
Wegen einer Sperrung führt unsere Alternativroute nicht durch den Auwald, sondern über den südlichen Abschnitt der Donauhänge. Und ganz ehrlich: Wir vermissen sie ein wenig. Die stillen Wasserläufe, die wogenden Gräser, das üppige Grün, das uns bisher begleitet hat. Doch dafür erleben wir eine neue Facette des DonAUwalds: ein Weg über weite Felder, duftende Wiesen und stille Alleen.
Unser Highlight entlang der Strecke ist eine Allee aus uralten Bäumen bei Günzburg und zum Abschlus die uns schon bekannte und originelle Radlertankstelle in Offingen mit herrlichem Flussblick.




Vielleicht nicht der spektakulärste Tag dieser Reise. Aber einer, der Lust macht, zurückzukommen. Um den fehlenden Abschnitt nachzuholen. Um mehr Zeit in den Donauwäldern zu verbringen. Und um erneut zu spüren, wie wohltuend leise das Wandern sein kann.
DonAUwald Wanderweg – Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke
Der DonAUwald Wanderweg lässt sich auf vielfältige Weise erleben – und das gilt auch für die Unterkünfte. Ob ihr von Ort zu Ort zieht oder euch – wie wir – für einen festen Standort entscheidet: Entlang der Etappen finden sich liebevoll geführte Pensionen, Ferienwohnungen und kleine Hotels, in denen man sich nach einem Wandertag rundum wohlfühlt.
Wir selbst haben vier Nächte in der Ferienwohnung „Beim Kellerschneider“ in Gundelfingen verbracht – und hätten uns kaum eine bessere Basis wünschen können. Die Wohnung liegt ruhig im Ortsteil Peterswörth, ist großzügig geschnitten, sehr gepflegt und perfekt ausgestattet: mit Spülmaschine, Waschmaschine, Kinderhochstuhl und allem, was das (Wander-)Herz begehrt. Für uns als kleine Familie mit Baby war sie der ideale Rückzugsort – still, freundlich, unkompliziert.
Hier konnten wir nach den Etappen ankommen, aufatmen und einfach sein.


Wer lieber entlang der Strecke übernachtet, findet ebenso besondere Orte mit viel Charme:
– Schloss Kalteneck in Schwennigen bietet stilvolles Ambiente in historischem Gemäuer. Wer das Gefühl von Geschichte und Rückzug liebt, ist hier genau richtig. Romantisch, ruhig und ein wenig wie aus der Zeit gefallen.
– Hotel Lodner in Lauingen überzeugt mit modernem Komfort in zentraler Lage – stilvoll und persönlich geführt. Ideal für alle, die Kultur, Natur und Stadtnähe verbinden möchten.

Tipp: Besonders in der Hauptsaison lohnt sich eine frühzeitige Reservierung – die kleinen Unterkünfte sind beliebt und schnell ausgebucht.
Wandern mit Baby – unsere Erfahrungen und Tipps
Wandern mit Baby? Ja, das geht – und kann sogar besonders entschleunigend sein. Mit unserer 9 Monate alten Emma in der Trage oder in der Kraxe sind wir die Etappen ganz bewusst ruhig angegangen. Der flache Verlauf des DonAUwald Wanderwegs, die kurzen Tagesetappen und die gute Infrastruktur machen ihn ideal für junge Familien.
Unsere Tipps für euch:
- Trage oder Kraxe statt Kinderwagen: Die Wege sind zwar oft gut ausgebaut, aber nicht immer kinderwagentauglich. Mit einer ergonomischen Trage oder Kraxe seid ihr flexibler unterwegs – und euer Baby fühlt sich geborgen.
- Pausen einplanen: Die Route bietet viele ruhige Plätze – perfekt für Still- oder Fläschchenpausen im Schatten, zum Wickeln auf der Picknickdecke oder einfach zum gemeinsamen Durchatmen.
- Sonnen- und Insektenschutz: Gerade im Sommer sind ein Sonnenhut, eine helle Decke als Sonnenschutz und ein sanfter Mückenschutz sinnvoll. Auwälder sind wunderschön, aber in feuchten Bereichen können auch Mücken lauern.
- Rucksack gut organisieren: Schneller Zugriff auf Windeln, Wechselkleidung, Snacks und Wasser ist Gold wert. Am besten alles griffbereit in separaten Beuteln verstauen.
- Gelassen bleiben: Nicht jede Etappe muss „absolviert“ werden. Der Weg verzeiht Flexibilität – bei Hitze, Müdigkeit oder spontanen Pausen einfach eine Etappe auslassen oder abkürzen. Die Bahn bringt euch zuverlässig zurück.

Wandern mit Baby bedeutet langsamer zu sein – aber auch aufmerksamer. Für uns war es genau das Richtige.
Was kostet ein Kurzurlaub auf dem DonAUwald Wanderweg?
Ein entschleunigter Wanderurlaub muss kein Vermögen kosten – vor allem, wenn ihr wie wir auf eine gemütliche Ferienwohnung setzt, euch teilweise selbst versorgt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist. Für unseren fünftägigen Aufenthalt mit vier Übernachtungen im Ferienhaus „Beim Kellerschneider“ in Peterswörth haben wir ein realistisches Budget eingeplant – inklusive An- und Abreise mit der Bahn, Verpflegung, Eintritte und ein paar Genussmomente unterwegs.
Unsere Kostenaufstellung für 2 Erwachsene + 1 Baby (4 Nächte, 5 Wandertage):
| Kostenpunkt | Gesamt | Details |
|---|---|---|
| Ferienhaus „Beim Kellerschneider“ | ca. 320 € | 4 Nächte à 80 € inkl. Babybett & Endreinigung |
| Bahnfahrt (Hin- & Rückreise) | ca. 60 € | Deutschlandticket + Regio-Zuschlag |
| Bahnfahrten vor Ort | ca. 25 € | für tägliche Rückfahrten zu Etappenstartpunkten |
| Verpflegung (Selbstversorgung & auswärts) | ca. 100 € | Frühstück in der Ferienwohnung, Mittagssnacks & 2x Essen gehen |
| Eintritte (z. B. Schloss, Museum) | ca. 15 € | Schlossführung Höchstädt, kleines Museum in Dillingen |
| Sonstiges (Eis, Café, Getränke unterwegs) | ca. 30 € | Radlertankstelle, Kaffee in Günzburg, Eis in Lauingen |
Gesamtkosten für 2 Erwachsene + Baby: ca. 550 €
Das entspricht etwa 275 € pro Person für 5 Tage Natur, Kultur & Erholung – ohne Parkplatzsuche, ohne Hektik, aber mit jeder Menge Wohlgefühl.
Praktische Tipps für deine Wanderung auf dem DonAUwald Wanderweg
Beste Jahreszeit:
Mai bis Oktober – dann zeigt sich der Auwald von seiner schönsten Seite, und die Städte entlang der Strecke laden zu entspannten Pausen im Freien ein.
Anreise & Rückreise:
Alle Etappenorte sind mit dem Zug erreichbar – ideal für eine klimafreundliche, flexible An- und Abreise. Der Wanderweg kann in beide Richtungen begangen werden, Startpunkte sind Schwenningen oder Günzburg.
Die Strecke wird von der Agilis-Bahn bedient – zuverlässig, aber mit teils nur stündlichen Verbindungen.
Tipp: Schaut am besten vorab nach den Fahrplänen, besonders wenn ihr am Tagesziel ankommt. So könnt ihr Rückfahrt, Einkehr oder Picknick entspannt am Nachmittag oder frühen Abend einplanen – ganz ohne Zeitdruck.
Etappenlänge & Anspruch:
Die Route ist angenehm flach, ohne nennenswerte Steigungen. Pro Tag erwarten dich ca. 10–15 Kilometer plus kurze Zuwege. Der Weg eignet sich hervorragend für Einsteiger:innen, entspannte Wanderfans und Naturgenießer:innen.

Ausrüstung:
Bequeme Wanderschuhe (auch bei Nässe rutschfeste Wege), ein Tagesrucksack, Regenschutz, Sonnenhut, Trinkflasche und Snacks. Im Sommer: Badesachen für spontane Pausen am See.
Unterkünfte & Einkehr:
Von der Ferienwohnung bis zum Stadthotel – die Auswahl ist vielseitig. Einige Etappen bieten charmante Extras wie Biergärten, Cafés am Wasser oder regionale Spezialitäten. Vorab reservieren lohnt sich, besonders in der Hauptsaison.
Wegemarkierung & Orientierung:
Der DonAUwald Wanderweg ist gut markiert (weißes D auf grünem Grund). Für noch mehr Sicherheit: GPS-Track vorher downloaden.
Mehr Infos & Planungshilfen: donauwald-wanderweg.de
Packliste für den DonAUwald Wanderweg
Was du für fünf entspannte Wandertage wirklich brauchst:
Basics fürs Tagesgepäck
- Leichter Tagesrucksack (20–25 Liter)
- Trinkflasche (mind. 1 Liter, nachfüllbar)
- Wiederverwendbare Brotbox / Snackbeutel
- Sonnenhut oder Kappe
- Sonnencreme & Lippenpflege mit UV-Schutz
- Regenschutz (z. B. ultraleichte Regenjacke oder Poncho)
- Sitzunterlage oder kleines Handtuch
- Handy mit Offline-Karte / GPS-Track
- Powerbank & Ladekabel
- Taschentücher / kleines Handdesinfektionsmittel
Kleidung (für 5 Tage)
- 2–3 Funktionsshirts (schnelltrocknend)
- 1–2 Wandershorts oder leichte Wanderhose
- 1 langärmliges Shirt / leichte Fleecejacke
- 1 Regenjacke oder winddichte Softshell
- Unterwäsche & Socken für 5 Tage (idealerweise Wandersocken)
- 1 Satz bequeme Kleidung für abends
- Optional: Badebekleidung für See-Pausen
Schuhe
- Gut eingelaufene, wetterfeste Wanderschuhe (Profilsohle empfohlen) oder bequeme Sneaker. Ich war mit meinen Brooks-Laufschuhen blasenfrei unterwegs.
- Leichte Schuhe / Sandalen für abends

Für Komfort & Wohlbefinden
- Blasenpflaster, Tape, persönliche Medikamente
- Mini-Erste-Hilfe-Set
- Lippenpflege, Mückenschutz (im Sommer)
- Notizbuch oder Buch für abendliches Innehalten
- Ohrstöpsel (je nach Unterkunft)
Optional
- Kamera oder Fernglas
- Picknickdecke
- Kleines Mikrofaserhandtuch
- Stoffbeutel für Einkäufe oder spontane Marktbesuche
Tipp: Weniger ist mehr. Auf dem DonAUwald Wanderweg geht’s nicht ums Ankommen – sondern ums bewusste Unterwegssein. Pack leicht und mit Freude – der Auwald sorgt für den Rest.
FAQ zum DonAUwald Wanderweg – das solltet ihr wissen
Wie viele Etappen hat der DonAUwald Wanderweg?
Der DonAUwald Wanderweg ist in fünf offizielle Etappen unterteilt. Jede Etappe ist zwischen 8 und 14 Kilometer lang – perfekt für Genießer:innen, Familien und alle, die sich bewusst Zeit nehmen möchten.
Die Etappen im Überblick:
- Schwenningen – Höchstädt
- Höchstädt – Dillingen
- Dillingen – Lauingen
- Lauingen – Gundelfingen
- Gundelfingen – Günzburg
Alle Etappen sind flach, gut begehbar und ideal für entspanntes Wandern in Etappen – auch als Tageswanderungen oder Wochenendtour planbar.
Ist der DonAUwald Wanderweg kinderwagentauglich?
Teilweise. Viele Abschnitte des DonAUwald Wanderwegs verlaufen auf gut befestigten Forstwegen oder geschotterten Pfaden und sind grundsätzlich mit einem geländegängigen Kinderwagen oder Buggy machbar.
Allerdings gibt es auch naturnahe, schmale oder wurzelige Abschnitte, die eine Babytrage oder Kraxe deutlich empfehlenswerter machen – vor allem bei wechselhaftem Wetter oder nach Regen.
Unser Tipp: Wer mit Baby unterwegs ist, wählt am besten eine komfortable Trage oder Kraxe und freut sich über die vielen ruhigen Rastplätze, Schattenstellen und Picknickmöglichkeiten entlang der Strecke.
Kann man den DonAUwald Wanderweg mit dem Zug erreichen?
Ja – und das ist einer seiner größten Pluspunkte:
Alle Etappenorte liegen direkt an der Bahnlinie Ulm – Donauwörth. Dadurch könnt ihr bequem:
- Tagesetappen planen
- flexibel an- oder abreisen
- oder die komplette Tour mit Bahnanschluss wandern
Tipp: Wer nur ein verlängertes Wochenende Zeit hat, kann so ganz einfach 2–3 Etappen kombinieren – ganz ohne Auto oder Gepäckstress.
Ist der DonAUwald Wanderweg für Einsteiger:innen geeignet?
Ja – der DonAUwald gilt als idealer Einstieg in das Weitwandern.
Warum?
- Flaches Gelände ohne Steigungen
- Kurze Tagesetappen (8–14 km)
- Bahnanbindung an jeder Etappe
- Gepäcktransfer buchbar
- Vielfältige Unterkünfte (auch familienfreundlich)
Das waren meine Tipps für einen Kurzurlaub im Schwäbischen Donautal. Kennst du noch einen Geheimtipp? Dann teile ihn gerne in den Kommentaren.
Speichere dir diesen Beitrag auf Pinterest <3


*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Donautal-Aktiv e.V. Vielen Dank für das wundervolle Mikroabenteuer.



what do you think?