*Anzeige | Luzern ist eine dieser Städte, in die man sich auf Anhieb verliebt: charmant, geschichtsträchtig und gelegen an einem der schönsten Seen der Schweiz. Zwischen Alpenpanorama, Seeidylle und Altstadtflair findet man hier genau das richtige Maß an Ruhe und Lebendigkeit – besonders im Herbst. Wenn sich die Wälder rund um den Vierwaldstättersee in warme Farben hüllen und leichter Nebel über dem Wasser liegt, wirkt Luzern ruhiger und gelassener als in den Sommermonaten.
Was Luzern dabei besonders macht: die Stadt setzt schon seit Jahren auf nachhaltigen Tourismus. Kurze Wege, regionale Produkte und ein sehr gut ausgebautes ÖV-Netz machen es leicht, entspannt und umweltbewusst unterwegs zu sein. Luzern ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms Swisstainable eine Initiative, die zeigt, dass nachhaltiges Reisen nichts mit Verzicht zu tun hat, sondern vielmehr mit bewusstem Erleben.
Luzern im Herbst fühlt sich an wie ein Wochenende, das man gerne verlängern würde. Deshalb nehme ich dich In diesem Beitrag mit durch die Stadt am Vierwaldstättersee – und verrate dir Tipps für Spaziergänge, Foodspots, Ausflüge und Orte, die zeigen, warum sich ein Kurztrip besonders lohnt.
Inhalt
Luzern: Karte mit allen Tipps & Highlights im Überblick
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Luzern: das Tor zur Zentralschweiz – Tipps & Sehenswürdigkeiten
Kaum eine andere Stadt vereint Natur, Kultur und Geschichte so harmonisch. Direkt am Vierwaldstättersee gelegen und eingerahmt von den beeindruckenden Gipfeln von Pilatus und Rigi, ist Luzern mit seinen 86.000 Einwohnern überschaubar, aber voller Leben. Wahrzeichen wie die Kapellbrücke mit ihrem markanten Wasserturm, die barocke Jesuitenkirche oder die imposante Museggmauer erzählen von einer langen bewegten Stadtgeschichte – und lassen sich alle bequem zu Fuß entdecken.
Altstadt-Charme.Schmale Altstadtgasse.Blick über die Reuss.
Altstadtbummel durch die schönsten Gassen
Die Luzerner Altstadt liegt zwischen dem Ufer der Reuss und dem Musegghügel – klein, kompakt und voller Geschichte.
Zwischen Kopfsteinpflaster, verwinkelten Gassen und bunt bemalten Hausfassaden zeigt sich Luzern von seiner charmantesten Seite. Zu den schönsten Plätzen zählen der Weinmarkt mit seinen farbenfrohen Häusern, der Kornmarkt mit dem historischen Rathaus und der Hirschenplatz, der fast mediterrandes Flair versprüht. Dienstags und samstags verwandelt sich der Kornmarkt in einen bunten Wochenmarkt – perfekt, um zwischen Blumen, Käse und Gebäck ein Stück ins lokale Leben einzutauchen.
Historische Häuserzeile an der Reuss.Farbenfrohe Häuserfassaden am Weinmarkt.Historisches Rathaus.Herbststimmung und Heiße Maroni.
Kapellbrücke & Wasserturm – das Wahrzeichen der Stadt
Kein Besuch in Luzern ohne einen Spaziergang über die Kapellbrücke. Die hölzerne, überdachte Brücke aus dem 14. Jahrhundert war einst Teil der Stadtbefestigung und ist heute nicht nur das Wahrzeichen Luzerns, sondern auch die älteste Holzbrücke Europas. Beim Überqueren lohnt sich ein Blick nach oben: in den Giebeln hängen bemalte Tafeln aus dem 17. Jahrhundert, die Szenen aus der Schweizer Geschichte zeigen. Ein Großteil wurde nach dem Brand von 1993 liebevoll restauriert – nur acht Monate später war sie wieder aufgebaut – ein Stück Stadtgeschichte, das die Luzerner bis heute stolz macht.
In der Mitte der Brücke ragt der achteckige Wasserturm empor – älter als die Brücke selbst. Einst Gefängnis und Archiv, heute eines der meistfotografierten Motive der Stadt. Besonders schön ist der Anblick am frühen Morgen, wenn die Sonne über der Reuss auf die Holzschindeln fällt.
Die Kapellbrücke – Luzerns Wahrzeichen.Details der Kapellbrücke.Historisches Brückengemälde.
Spreuerbrücke, Jesuitenkirche und Nadelwehr
Etwas flussabwärts liegt die Spreuerbrücke – kleiner, stiller, aber nicht weniger charmant als die große Schwester. Ihren Namen verdankt sie einem recht alltäglichen Mittelalterbrauch: Damals wurde die Spreu – also der Abfall vom Getreidedreschen – von dieser Brücke in die Reuss geworfen. 1408 fertiggestellt und nach einem Hochwasser im Jahr 1566 neu aufgebaut, ist sie heute eine der schönsten historischen Holzbrücken der Stadt.
Nur wenige Schritte von der Spreuerbrücke entfernt steht eines der schönsten Bauwerke Luzerns: die Jesuitenkirche, die erste Barockkirche der Schweiz. Mit ihren beiden Zwiebeltürmen und der hellen Fassade ist sie schon von weitem zu erkennen. Besonders am Abend, wenn das Licht durch die Fenster fällt, hat der Ort eine fast magische Ruhe.
Direkt daneben befindet sich das Nadelwehr, das bis heute zur Regulierung des Wasserstands im Vierwaldstättersee dient. Durch das Einsetzen und Entfernen der hölzernen „Nadeln“ wird der Pegel kontrolliert – und nebenbei wird hier auch Ökostrom erzeugt.
Die barocke Jesuitenkirche.Blick auf die Jesuitenkirche und die Uferpromenade.
Museggmauer – Ausblick mit Geschichte
Oberhalb der Altstadt zieht sich die Museggmauer entlang – die am besten erhaltene Stadtbefestigung der Schweiz. Neun der einst dreißig Türme sind noch erhalten, vier davon zwischen April und November begehbar. Vom Männliturm aus reicht der Blick weit über die Dächer der Stadt, den See und die umliegenden Berge.
Altstadtblick mit Museggmauer.
Spaziergang entlang der Seepromenade
Neben der Altstadt ist der Vierwaldstättersee das Herzstück Luzerns. Entlang der Uferpromenade reihen sich elegante Grandhotels, gemütliche Cafés und kleine Boutiquen aneinander. Hier lässt sich wunderbar flanieren, auf einer Bank verweilen oder einfach den Blick über den See schweifen lassen.
Im Sommer pulsiert hier das Leben: Menschen bummeln, Boote kreuzen den See, im Seebad locken Holzstege und eine kleine Bar. Im Herbst hingegen kehrt Ruhe ein – das Licht wird weicher, die Stimmung gelassener. Dann lädt die Promenade zu langen Spaziergängen im goldenen Abendlicht ein.
Herbstliche Seepromenade.
Löwendenkmal
Etwas abseits der Altstadt, in einer kleinen Parkanlage, liegt eines der eindrucksvollsten Denkmäler der Schweiz: das Löwendenkmal. Der in den Felsen gemeißelte Löwe erinnert an die Schweizer Gardisten. Entworfen wurde das Werk vom dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen, fertiggestellt 1821 – und bis heute zieht es Menschen aus aller Welt an. Rund um das Denkmal lädt eine kleine Parkanlage mit Teich und Bänken zum Verweilen ein.
Luzerns Löwendenkmal – Symbol stiller Stärke.
Zauber der Luzerner Herbstmesse
Wenn du im Herbst in Luzern bist, solltest du unbedingt einen Abstecher zur Luzerner Herbstmesse machen – von den Einheimischen liebevoll Lozärner Määs genannt. Zwischen Seeufer, Inseli und Bahnhofplatz verwandelt sich die Stadt dann in ein buntes Treiben aus Düften, Lichtern und Musik. Es gibt regionale Spezialitäten, Handwerksstände, Fahrgeschäfte und viele kleine Genussmomente – perfekt, um das herbstliche Luzern auch von seiner geselligen Seite kennenzulernen.
Besuch im Verkehrshaus der Schweiz
Wenn du Lust auf ein bisschen Abwechslung nach Altstadt, See und Bergen hast, lohnt sich ein Besuch im Verkehrshaus der Schweiz. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt, direkt am Ufer des Vierwaldstättersees, dreht sich hier alles um Mobilität – zu Wasser, zu Land, in der Luft und sogar im All.
Das Museum ist kein Ort zum bloßen Anschauen, sondern ein echtes Mitmach-Erlebnis. Zwischen historischen Lokomotiven, alten Flugzeugen, Schiffen und Raumkapseln gibt es unzählige interaktive Stationen, an denen man selbst ausprobieren, entdecken und staunen kann.
Auch für Familien ist das Verkehrshaus ein Highlight: Kinder können sich hier stundenlang austoben, während Erwachsene in Erinnerungen an vergangene Reisezeiten schwelgen. Und wer nach dem Rundgang noch nicht genug hat, kann im Planetarium, Filmtheater oder bei der Swiss Chocolate Adventure-Tour noch tiefer eintauchen – wortwörtlich ein Museum für alle Sinne.
Anreise: Das Verkehrshaus liegt etwa zwei Kilometer vom Stadtzentrum Luzern entfernt und ist sehr gut angebunden. Mit dem Bus (Linie 6, 8 oder 24) bist du in etwa acht Minuten ab Bahnhof Luzern an der Haltestelle Verkehrshaus/Lido. Alternativ geht’s mit dem Schiff ab dem Bahnhofquai/Inseli am Ufer entlang – mit schönem Blick auf Stadt und Berge. Zu Fuß dauert’s rund 25 Minuten – immer an der Seepromenade entlang.
Eintritt in die Erlebniswelt im Verkehrshaus Luzern.Luftfahrtgeschichte der Schweiz.
Vierwaldstättersee
Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee
Wie ein Fjord zieht er seine Arme in alle Richtungen, eingerahmt von den Voralpen, die majestätisch über dem Wasser thronen. Wer eine Wanderung auf einen der umliegenden Berge unternimmt, versteht schnell, warum dieser Ort so besonders ist: Von oben schimmert der See in tiefem Blau und die Landschaft wirkt wie aus dem Bilderbuch.
Schiffsfahrt auf dem Vierwaldstättersee.
Nachhaltig unterwegs auf dem Wasser
Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee gehört für mich zu den schönsten Erlebnissen rund um Luzern – und das Beste: sie lässt sich inzwischen bewusst nachhaltig genießen. Die Schifffahrtgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms Swisstainable und trägt das Level II – engaged, was bedeutet, dass sie sich aktiv und messbar für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt.
Hinter dem ruhigen Dahingleiten der Schiffe steckt ein klares Ziel: Bis 2026 fossilen Treibstoffverbrauch um 20 Prozent zu reduzieren. Ein spannender Schritt, der zeigt, dass Tradition und Innovation hier Hand in Hand gehen. Während die nostalgischen Dampfschiffe gemächlich über den See tuckern, gleiten neue E-Boote nahezu lautlos durchs Wasser – ein Sinnbild für den Wandel.
Besonders schön: die Rundfahrten mit Halt in Weggis, Vitznau oder Brunnen, die sich perfekt mit kleinen Wanderungen kombinieren lassen. Die Schiffe starten direkt an der Inseli bzw. beim Schiffsterminal Luzern Bahnhofquai – das ist direkt neben dem Bahnhof und dem KKL Kultur- und Kongresszentrum. Neben den regulären Linienfahrten gibt es auch besondere Angebote wie Brunch-, Fondue- und Raclettefahrten oder ein Candle-Light-Dinner auf dem See. Wenn du etwas mehr Zeit hast, lohnt es sich, unterwegs auszusteigen und eine Wanderung auf einen der umliegenden Berge zu unternehmen – etwa auf die Rigi, die Königin der Berge.
Mein Tipp: Die aktuellen Fahrpläne und Erlebnisangebote findest du auf der Seite der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee. Und falls du spontan bist – steig einfach an der Uferpromenade ein und lass dich treiben.
Majestätischer Pilatus im Abendlicht über dem Vierwaldstättersee.
Rigi Rundfahrt – die Königin der Berge erleben
Ein Abstecher auf die Rigi gehört bei einem Luzern-Besuch einfach dazu. Die „Königin der Berge“ macht ihrem Namen alle Ehre – sie thront majestätisch zwischen dem Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee und bietet ein Panorama, das man so schnell nicht vergisst.
Besonders im Herbst lohnt sich der Ausflug – die Luft ist klar, die Wälder leuchten in warmen Farben und der Ausblick ist beeindruckend. Wir starten in Vitznau, wo uns die älteste Zahnradbahn Europas gemütlich den Berg hinaufbringt. Oben, auf Rigi Kulm, eröffnet sich ein wunderschönes 360°-Panorama über die Alpen.
Startpunkt ins Bergabenteuer – die Rigi Bahn.Einkehren im Kessiboden bei Raclette.Wandern auf der Rigi.Rigi- die Königin der Berge.Pause mit Panoramablick.
Mein Einkehrtipp: Nur ein paar Minuten unterhalb der Bergstation Rigi-Kulm liegt das Bergrestaurant Kessiboden – perfekt für eine gemütliche Einkehr. Auf der Sonnenterrasse blickt man direkt auf das See- und Alpenpanorama, während in der Küche klassische Schweizer Spezialitäten wie Raclette und Käsefondue zubereitet werden.
Gut zu wissen: Im Kessiboden kann nur bar bezahlt werden, also am besten ein paar Franken dabeihaben.
Zurück geht’s über Rigi Chänzli und Rigi Kaltbad mit der Seilbahn nach Weggis – und von dort per Schiff zurück nach Luzern. Für die komplette Rundfahrt lohnt es sich, einen halben Tag einzuplanen.
Weggis – mediterranes Flair am Vierwaldstättersee
„Der schönste Flecken Erde“, nannte Mark Twain Weggis im Sommer 1897 – und ich verstehe sofort, was er meinte als wir uns langsam dem kleinen Hafen nähern. Nur eine kurze Schifffahrt von Luzern entfernt, liegt Weggis – ein Ort, der Urlaubsgefühle weckt. Palmen säumen das Ufer, das Klima ist mild, die Berge glitzern im Hintergrund – kein Wunder, dass Weggis oft als „Riviera der Zentralschweiz“ bezeichnet wird.
Auf dem Weg zu meinem Hotel, halte ich spontan im s`Leuchttürmli, einem kleinen Bistro am Wasser. In der Herbstsonne bestelle ich ein Stück Focacciaund einen Cappuccino. Nebenan schaukeln Boote im Wasser, Möwen ziehen ihre Kreise und aus der Ferne klingt das tiefe Tuten eines Schiffs.
Ankunft in Weggis.Mediterranes Flair mit Bergkulisse.Seeidylle am Vierwaldstättersee.
Mein Hoteltipp: Das Hotel Rössli Weggis – ein stilvolles Viersternehaus nahe dem Seeufer. Das Boutiquehotel verbindet modernes Design mit herzlicher Gastfreundschaft und bietet den perfekten Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Nach einem erlebnisreichen Tag lässt es sich hier wunderbar im Wellnessbereich entspannen, bevor im Restaurant Equo 1706 Genuss auf höchstem Niveau wartet.
Gourmet und Spa Hotel Rössli.Ausblick mit Alpen- und Seekulisse.Fine Dining im Equo 1706.
Essen gehen in Luzern: Kulinarische Tipps
Luzern ist nicht nur landschaftlich ein Genuss – auch kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten. Zwischen gemütlichen Cafés, modernen Bistros und kreativer Fine Dining Küche kommt hier jeder auf seine Kosten.
Mill’Feuille: Direkt an der Reuss, gleich neben der historischen Mühle, liegt das Mill’Feuille – ein fester Bestandteil der Luzerner Gastroszene und einer dieser Orte, an denen man am liebsten den ganzen Tag bleibt. Ob zum Frühstück, Brunch, Lunch oder Abendessen – hier sitzt man entspannt mit Blick auf das Wasser, während drinnen urbanes Design auf gemütliche Atmosphäre trifft. Besonders schön ist die große Terrasse direkt am Fluss, auf der man den Alltag schnell vergisst. Auf der Karte stehen moderne, saisonale Gerichte mit internationalem Twist – von hausgemachtem Granola und Eggs Benedict bis zu Bowls, Flammkuchen und vegetarischen Kreationen.
Restaurant Le Piaf: Nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt, im Erdgeschoss des Kultur- und Kongresszentrums Luzern liegt das Le Piaf – ein Ort, an dem französischer Bistro-Charme auf moderne Küche trifft. Auf der Karte stehen Klassiker wie French Toast, Shakshuka oder Salade Niçoise, dazu viele vegetarische und vegane Gerichte. Meine Empfehlung im Herbst: Zwetschgenwähe – ein saftiger, typisch schweizerischer Kuchen, der hier mit einer feinen Vanillenote serviert wird und dazu eine heiße Schokolade.
Süße Pause im Le Piaf.
The Queen Camellia Tea House: Aus Liebe zum Tee – mitten in der Altstadt, nur ein paar Schritte vom Kapellplatz entfernt, liegt das „The Queen Camellia“ – ein stilvolles Refugium für Teeliebhaber. Zwischen zarten Teedosen, Sammlereditionen und elegantem Geschirr taucht man hier in die Welt hochwertiger Tees ein – von klassischem Darjeeling bis hin zu feinem Matcha. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Neben dem Tea House, werden im Tea Room nebenan, Tee und Kaffeespezialitäten frisch aufgegossen und zum Afternoon Tea mit hausgemachten Leckereien serviert.
Teezeremonie mitten in Luzern – The Queen Camellia ist eine kleine Welt für sich.
Storchen Restaurant & Weinbar: Am Kornmarkt gelegen, ist die Storchen Weinbar ein stilvoller Treffpunkt für Weinliebhaber und Genussfreunde. Ein Stück Luzerner Tradition – neu gedacht. Das Storchen hat sich zu einem echten Geheimtipp für Feinschmecker entwickelt. Seit das junge Viererteam rund um Lorenzo, Silvan, Ivan und Till das Ruder übernommen hat, weht frischer Wind durch die historische Stube. Statt nur Häppchen zum Wein gibt es hier ein kreatives 6-Gänge-Menü – modern, saisonal und mit ganz viel Herzblut gekocht.
Unser Favorit des Abends: Maroni-Ravioli mit Salbei und die Forelle auf Rotkohl – perfekt balanciert und einfach himmlisch. Dazu eine Weinbegleitung, die jeden Gang harmonisch abrundet und ein Team, das mit echter Herzlichkeit begeistert.
Außergewöhnliches Fine Dining im Storch Restaurant und Weinbar.
De Matos: In der Burgerstrasse 5 trifft im Restaurant de MATOS moderne Kulinarik auf urbanes Design. Küchenchef Oscar de Matos und Nadine Baumgartner kombinieren japanische Einflüsse mit spanischen Wurzeln – mutig, kreativ und voller Geschmack. Das De Matos besteht aus zwei verschiedenen Lokalen. Rechts befindet sich das Café für Kaffee, Gipfeli und Kuchen – links das Restaurant mit offener Küche.
Kaffepause im de Matos.
Mein Hoteltipp: Ameron Luzern Hotel Flora
Fußläufig erreichbar vom Bahnhof und einen Steinwurf entfernt von der Kapellbrücke liegt das Ameron Luzern Hotel Flora – modern, stilvoll und ideal für alle, die Komfort und Design schätzen und dabei zentral wohnen möchten.
Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und erinnern an ein kleines Boutiquehotel: warme Holzelemente, dezente Farbakzente und stimmungsvolle Beleuchtung sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Besonders empfehlenswert ist das hauseigene Restaurant, das mediterrane und Schweizer Küche kombiniert. Und das Frühstücksbuffet? So vielseitig, dass man am liebsten etwas länger sitzen bleibt.
Willkommensgruß im Hotel.
Praktische Tipps für einen Kurzurlaub in Luzern
Swisstainable – nachhaltig und bewusst reisen
Luzern zeigt, dass Nachhaltigkeit und Genuss wunderbar zusammenpassen. Als Teil des Nachhaltigkeitsprogramms Swisstainable steht die Stadt für entschleunigtes, regionales und verantwortungsvolles Reisen. Viele Hotels, Restaurants und Ausflugsanbieter sind Teil des Programms und setzen auf kurze Wege, lokale Produkte und achtsamen Umgang mit Ressourcen.
Auch in der Gastronomie wird bewusst gekocht: mit saisonalen Zutaten, nachhaltigen Konzepten, Zero-Waste-Ansätzen und fair gehandelten Produkten. Selbst auf dem Wasser, bei den Schiffen der Vierwaldstätter Flotte, spielt Nachhaltigkeit eine Rolle. Luzern beweist: bewusst reisen kann leicht und inspirierend sein – mit gutem Gewissen, viel Geschmack und Momenten, die nachhaltig bleiben.
Anreise
Luzern liegt im Herzen der Schweiz und ist aus allen Richtungen gut erreichbar – egal ob mit dem Auto, Bahn oder Flugzeug. Am klimafreundlichsten reist du mit der Bahn: Luzern ist perfekt ans Schweizer Bahnnetz angebunden. Von Deutschland aus gibt es gute Verbindungen – zum Beispiel über Basel.
Von A nach B: In Luzern kommst du wunderbar zu Fuß voran – die Altstadt ist kompakt und autofrei. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Den Vierwaldstättersee kannst du am schönsten mit dem Schiff erkunden, da er alle Orte miteinander verbindet. Für längere Strecken oder Ausflüge in die Umgebung lohnt sich der Tell-Pass: mit ihm kannst du Busse, Bahnen, Schiffe und viele Bergbahnen in der ganzen Zentralschweiz unbegrenzt nutzen. Den Pass gibt es für zwei, drei, vier, fünf oder zehn Tage.
Beste Reisezeit
Luzern ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Im Frühling blüht die Stadt auf und die Aussicht auf die noch verschneiten Gipfel der Zentralschweiz ist atemberaubend. Im Sommer lockt der Vierwaldstättersee zum Baden, Spazieren und Bootfahren. Der Herbst zeigt sich besonders stimmungsvoll, wenn sich die Wälder rund um Pilatus und Rigi verfärben. Und im Winter verwandelt sich Luzern mit den leuchtenden Gassen und Blick auf die verschneiten Berge in ein echtes Postkartenmotiv.
Wie viel Zeit sollte man für die Städtereise nach Luzern einplanen?
Für einen Besuch in Luzern lohnen sich zwei bis drei volle Tage. Wer zusätzlich die Umgebung etwas erkunden möchte, sollte lieber vier bis fünf Tage einplanen.
Reiseinspiration
Noch mehr Tipps für Luzern, weitere Ausflugsziele und den Veranstaltungskalender findest du auf der Webseite von Visit Lucerne.
Abreise mit Aussicht.
Das waren meine Tipps für eine Reise nach Luzern und Umgebung. Kennst du noch einen Geheimtipp? Dann teile ihn gerne in den Kommentaren.
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*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit miit Luzern Tourismus. Vielen Dank für den wunderbaren Kurztrip in die Schweiz!
Von der Hauptstadtmetropole Berlin zog es Theresa der Liebe wegen ins beschauliche Wiesbaden. Doch zu Hause trifft man sie tatsächlich eher selten, denn sie liebt das Reisen. Egal ob schöne Städte, herrliche Natur, süße Cafes oder nette Restaurants – sie ist immer auf der Suche nach neuen Entdeckungen. Das Fotografieren ist dabei ihr kreativer Ausgleich zum Arbeitsalltag. Es ermöglicht ihr, unterwegs zu sein, Dinge aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und die schönen Momente für die Ewigkeit festzuhalten. Einige dieser Marmeladenglasmomente findet ihr auf ihrem Instagramprofil @_theresa.be
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