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Mainzer Sand: Ausflug in das außergewöhnliche Naturschutzgebiet in Rheinhessen

Manchmal wünscht man sich, die Zeit würde stillstehen. Nur für eine Weile, weil alles gerade so vollkommen scheint. Der perfekte Ort, das perfekte Licht, der perfekte Moment. Die Sonnenstrahlen im Gesicht spüren, dem Wind lauschen, den Augenblick auf der Zunge zergehen lassen.

Nirgendwo kann ich so viel Inspiration aufsaugen wie in der Natur, mit ihren kleinen und großen Wundern. Raus gehen, erkennen, wie sich die Natur von ihrer einzigartigen Seite zeigt, die Gedanken ruhen lassen, zufriedener zurückkommen.

Einer meiner liebsten Orte, um Kraft in der Natur zu tanken ist der Mainzer Sand, etwas außerhalb der Innenstadt der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Außerdem findet ihr hier tolle Fotomotive und mir macht es immer wieder Freude mir die Kamera zu schnappen und die kleinen Naturwunder entlang des Weges festzuhalten.

In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf einen Spaziergang durch das außergewöhnliche Naturschutzgebiet gleich vor meiner Haustür.

Mainzer Sand: Ausflug in die rheinhessische Savanne

Zwischen den Stadtteilen Gonsenheim und Mombach erstreckt sich der Mainzer Sand und grenzt unmittelbar an den Lennebergwald. Ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet ruft Urlaubsgefühle in der Heimat hervor. Hier, im Mainzer Sand, auch bekannt als Großer Sand, gibt es eine Pflanzenwelt zu bestaunen, die einzigartig in Mitteleuropa ist. Ein Relikt der nacheiszeitlichen Steppenlandschaften, die weite Teile Mitteleuropas vor 9.000 Jahren bedeckten.

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Ein etwa zwei Kilometer langer Rundwege führt durch das Gebiet, vorbei an märchenhaften Waldabschnitten und baumlosen Graslandschaften. Dazwischen schlängeln sich schmale Sandwege. Erinnerung an die Küste Kaliforniens und an die Serengeti werden wach und wecken Sehnsüchte nach neuen Reiseabenteuern.

Besucher werden von einem Weg aus puderzuckerfeinem Sand empfangen. Dieser Anblick schreit geradezu danach, sich seiner Schuhe zu entledigen und barfuß weiterzugehen. Oder zumindest für einen Moment die Zehen in dem feinen Untergrund zu verbuddeln.

Artenvielfalt zwischen Hochhäusern und Autobahn

Mit 127 Hektar ist das Naturschutzgebiet Mainzer Sand recht überschaubar und auch die Bedingungen an der brummenden A643 sind nicht ideal. Dennoch haben es zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten geschafft, sich hier anzusiedeln. Da wäre die blauflügelige Ödlandschrecke, der Steppengrashüpfer, das Weinhähnchen und die Dünen-Steppenbiene. Auf der Webseite des Mainzer Sandes wird immer wieder von neu entdeckten Arten berichtet.

Begleitet bei meinem Spaziergang im Mainzer Sand hat mich meine vegane Clässy Bag (PR Sample) von Gaston Luga. Das schwedische Label steht für hochwertige Rucksäcke und Accessoires, inspiriert von zeitlosem, skandinavischem Design. Das Unternehmen legt außerdem großen Wert auf nachhaltige Materialien und eine ethische Produktion. Seit 2019 ist Gaston Luga außerdem klimaneutral. Diese Unternehmenphilosophie verdient Applaus, oder was meint ihr?

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Mainzer Sand: Praktische Tipps

Anreise: Ab Mainz-Hauptbahnhof mit Bus 6 bis An der Krimm. Wer mit dem Auto anreist, findet in der Straße “Am Großen Sand” oder in den umliegenden Straßen kostenlose Parkplätze. Alternativ stehen dir zahlreiche Parkmöglichkeiten am Mombacher Schwimmbad zur Verfügung.

Beste Zeit: Immer. Die Natur des Mainzer Sandes verzaubert zu jeder Jahreszeit. Früh am Morgen ist es hier besonders magisch – oder dann, wenn sich der Tag dem Ende neigt. Die Abendsonne präsentiert dann ihre facettenreichen Lichtspiele und verleiht der Landschaft einen goldenen Schimmer.

Einkehr & Wandertipp: Der Ausflug zum Mainzer Sand lässt sich prima mit einer gemütlichen Rundwanderung durch den Lennebergwald verbinden. Hier lädt auch das sehr schön gelegene Restaurant Turm zu köstlichen Gerichten oder Kaffee und Kuchen ein. Route und GPX Download für die knapp zehn Kilometer lange Tour gibt’s hier.

Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet: Auf den Wegen bleiben und keine Pflanzen pflücken oder Müll hinterlassen. Hunde sind auf einigen Wegen nicht erlaubt. Außerdem verboten sind Drohnenflüge.

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Mainzerin Sarah packt regelmäßig das Fernweh und kurz darauf ihren Koffer, um neue, faszinierende Orte zu bereisen oder an alte, lieb gewonnene zurückzukehren. Und obwohl sie gelegentlich von einem Neuanfang an einem anderen Ort träumt, einem kleinen Haus in der Toskana mit Klappläden an den Fenstern und Zitronenbaum im Vorgarten oder von einer Stadtwohnung in Lissabon mit Blick auf den Tejo, ist Mainz eben doch ihre Stadt des Herzens.

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3 COMMENTS

  • Paleica

    wow, das sind wirklich unfassbar schöne bilder. ich hätte nie gedacht, dass sie aus dem winter sind, die farben sind so spätsommerlich warm.

  • Andreas Hohaus

    Wunderbare Photos und ich bin sehr überrascht das es in/um Mainz ist.Klasse!Besonders das Baumphoto hat es mir angetan.

  • Patricia

    Eine wundervolle Serie in Wort und Bild !

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