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Rom Insidertipps: Highlights abseits der Touristenpfade

Rom, die ewige Stadt. Kein anderer Ort hat mich bislang so in Staunen versetzt. Beim Flanieren durch die Gassen begibt man sich ganz nebenbei auf Zeitreise, von Antike über Mittelalter und Renaissance in die Gegenwart. Das gesamte Zentrum erscheint wie ein überdimensionales Museum. Und zwischen all dem Schwärmen saugt man bei der Reise nach Rom eine ordentliche Portion dolce vita ein.

Wer meinen Blog, Instagram– oder Facebook-Kanal schon eine Weile verfolgt, weiß, dass ich ich mit Rom eine besondere Geschichte verbinde. Acht mal reiste ich bereits in die geschichtsträchtige Stadt am Tiber. Die längste Zeit drei Monate am Stück, in denen ich das römische Leben, einen ganzen Sommer lang in vollen Zügen genoss.

Nun wird es Zeit meine Insidertipps mit euch zu teilen. Empfehlungen für das Kolosseum & Co werdet ihr hier vergeblich suchen. Dafür zeige ich euch einige versteckte Ecken, meine Lieblingslokale für gelato und pizza al taglio und welcher Aussichtspunkt eines der schönsten Panoramen auf die ewige Stadt offenbart.

Blick durch das Schlüsselloch

Die wohl kleinste Sehenswürdigkeit Roms findet ihr ganz in der Nähe des Giardino degli aranci südwestlich des Zentrums. Der Orangengarten ist ebenfalls einen Besuch wert und lässt sich prima mit dem eigentlichen Ziel verbinden. Das da wäre: Il buco, ein unscheinbares Schlüsselloch in einem Holztor. Zu finden auf dem Aventin, einem der sieben Hügel Roms. Schaut man hindurch, erkennt man, perfekt gerahmt, die Kuppel des Petersdoms.

Pizza und Panino auf die Hand

Egal wo man ist, rund um Sehenswürdigkeiten lässt das Preis-Leistungsverhältnis meist zu wünschen übrig. So auch in Rom. Ausnahmen sind jedoch der Forno Campo de ‘Fiori und L’ Antico Forno Di Fontana Di Trevi. Beide Bäckereien sind Traditionsbetriebe und die perfekte Adresse für einen typisch römischen – und obendrein günstigen – Snack zwischendurch.

Über den Dächern Roms

Während meines Sommers in Rom verschlug es mich an besonders heißen Tagen oft hinauf auf den Kapitolsplatz. Hier oben, auf einem weiteren Hügel Roms, ging meist eine angenehme Brise. An Sonntagen konnte ich auf der von Michelangelo gestalteten Piazza del Campidoglio die Hochzeitsgesellschaften beobachten, inmitten derer, Bräute in wallenden Kleidern aus dem Konservatorenpalast schwebten.
Nachdem man die Stufen vom Piazza d’Aracoeli hinauf erklommen hat, geht es gleich rechts durch einen kleinen Bogen in einen Park. Die meisten Touristen verweilen auf dem Kapitolsplatz. Hier ist es deutlich ruhiger und man genießt eine wundervolle Aussicht über Rom – ganz umsonst.

Rom Tipps beste Aussicht

Ausflug zum Stadtstrand der Römer

Zwar liegt Rom nicht an der Küste. Das Meer lockt aber doch näher als man glaubt und ist besonders an heißen Sommertagen eine willkommene Abwechslung zur turbulenten Stadt. Warum es also nicht den Römern gleich tun, die besonders an den Wochenenden gern ans Meer pilgern? Einen besonders schönen Strandabschnitt ist der von Capocotta inmitten des Naturschutzgebietes Litorale Romano.
Von der Innenstadt Roms fahrt ihr zunächst ab Porta S. Paolo knapp 40 Minuten mit dem Zug bis Cristoforo Colombo. Auf dem Bahnhofsvorplatz steigt ihr in den Bus Nr. 7. Dieser fährt die cancelli mit den Nummern 1 bis 8 an. Je später man aussteigt, desto einsamer die Strände.

Charmante Gassen und Hinterhofromantik

Neben Trastevere gehören die Gassen um den Campo de ‘Fiori zu meinen liebsten Ecken in Rom. Eine der schönsten Straßen ist die Via dei Cappellari, in der ich 2012 ein kleines Studio bewohnte. Genauso zauberhaft ist die parallel verlaufende Via del Pellegrino. Hier uunbedingt einen Blick in den Innenhof Arco degli Acetari werfen.

Schlemmen von früh bis spät

Ob sieben Uhr morgens oder zu später Stunde. Eine der authentischsten Lokale ist die Bar del Fico unweit der Piazza Navona. Je nach Tageszeit genießt man Cornetti mit Feigenfüllung oder köstliche, überbackene Aubergine. Dabei schaut man Römern beim Schachspielen unterm Feigenbaum zu.

Filmgenuss unterm Sternenhimmel

Open-Air-Kino ist wie gemacht für laue Sommernächte und besonders reizvoll auf der Tiberinsel. Hier findet jedes Jahr von Juni bis September das Festival Isola del Cinema statt. Sobald die Sonne hinterm Horizont verschwindet und mit ihr die Hitze, flimmern ausgewählte Filme auf der großen Leinwand. In der Regel auf Italienisch. Aber wen stört das schon, bei dieser fantastischen Kulisse!?

Im Gelato-Himmel

Die Qual der Wahl hat man bei der Entscheidung, wo man in Rom die tägliche Ration Eiscreme zu sich nehmen möchte. Mein Tipp ist die Gelateria del Teatro. Der Familienbetrieb verwendet nur frische Zutaten für die Produktion, bei der man durch ein großes Fenster, gleich neben der Verkaufsstelle zusehen kann. Dabei an Trüffelschokolade und Vecchia Roma in der Waffel schlecken – oder durch die entzückende Via Dei Coronari schlendern.

Hoteltipps für Rom: Übernachten in der ewigen Stadt

Ideal für den nächsten Städtetrip mit den Freundinnen ist das preiswerte Female Only Hostel Orsa Maggiore (*Partnerlink) im Herzen von Trastevere. Die Zimmer sind sauber und einfach. Im charmanten Innenhof wird man regelmäßig mit Live-Musik unterhalten.
Nicht selbst getestet aber ebenfalls empfehlenswert soll die CasaCau (*Partnerlink) sein. Genauso wie Le Quattro Dame (*Partnerlink).

Lust auf mehr über die ewige Stadt?

Warum Rom im Winter eine gute Idee ist, lest ihr hier. In Erinnerungen an meinen Sommer in Rom schwelgend findet ihr außerdem eine kleine Retrospektive.

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Kategorie: Europa, Italien, Rom, travel

von

Sarah

Mainzerin Sarah packt regelmäßig das Fernweh und kurz darauf ihren Koffer, um neue, faszinierende Orte zu bereisen oder an alte, lieb gewonnene zurückzukehren. Und obwohl sie gelegentlich von einem Neuanfang an einem anderen Ort träumt, einem kleinen Haus in der Toskana mit Klappläden an den Fenstern und Zitronenbaum im Vorgarten oder von einer Stadtwohnung in Lissabon mit Blick auf den Tejo, ist Mainz eben doch ihre Stadt des Herzens.

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