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Portopetro: Lieblingsorte auf Mallorca

In die schönsten Ecken auf meinen Reisen verschlägt es mich oftmals rein zufällig. Etwa, weil ich dank meines unfassbar schlechten Orientierungssinns einen ungeplanten Umweg nehme, oder als Überraschung auf dem Weg zum eigentlichen Ziel.
Auch auf Mallorca erlebe ich solch eine glückliche Fügung. Eigentlich habe ich vor zur Cala d’Or zu fahren. Auf Instagram hatte ich zahlreiche idyllische Bilder entdeckt und war besonders gespannt die Bucht nun mit eigenen Augen zu sehen.

Kurz bevor ich den Ort an der südöstlichen Küste der Insel erreiche, führt die Straße vorbei an einem beschaulichen Hafen, der schon beim bloßen Vorbeifahren eine romantische Atmosphäre ausstrahlt. Doch mein Ziel soll ja die Cala d’Or mit ihrem kristallklaren Wasser sein. So streife ich den entzückenden Portopetro nur.

Als ich zehn Minuten später in Cala d’Or ankomme, folgt sogleich die Ernüchterung. Ein Tourinapp reiht sich an den nächsten. Die weiß getünchten Häuser im Ibiza-Stil sind zwar hübsch anzusehen, die Masse an immer gleichen Gebäuden wirkt jedoch künstlich und mein Erholungsfaktor sinkt mit jedem Schritt durch die Fußgängerzone.


Ich bin so enttäuscht von dem Anblick, dass ich gar keine Lust mehr verspüre, zu der Bucht zu spazieren. Stattdessen mache ich kehrt und beschließe zu dem Ort zu fahren, der mich vor wenigen Minuten schon durch die Fensterscheibe verzaubert hat.

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Glücksmomente am Hafen

Zufrieden erreiche ich Portropetro. Der kleine Fischer- und Yachthafen erscheint mir wesentlich authentischer und versprüht eine gehörige Portion mallorquinische Gelassenheit.

Ohne an der Schlange anzustehen, bestellte ich ein Eis – dunkle Schokolade und Pistazie soll es an diesem Tag sein – und schlendere an der Bucht entlang. Die Boote spiegeln sich in der Wasseroberfläche, deren Farbe dem azurblau des Himmels Konkurrenz macht. Irgendwann, als die Sonne hinter den Häusern um das Hafenbecken verschwindet, verabschiede ich mich von der herrlichen Kulisse, um zurück nach Palma zu fahren.

Das nächste Mal bleibe ich für eine Nacht am Hafen. Oder für zwei. Vielleicht im charmanten Som Suret Hotel (*Partnerlink), um herauszufinden, ob die Morgen in Portopetro genauso magisch sind, wie die Abende.

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von

Mainzerin Sarah packt regelmäßig das Fernweh und kurz darauf ihren Koffer, um neue, faszinierende Orte zu bereisen oder an alte, lieb gewonnene zurückzukehren. Und obwohl sie gelegentlich von einem Neuanfang an einem anderen Ort träumt, einem kleinen Haus in der Toskana mit Klappläden an den Fenstern und Zitronenbaum im Vorgarten oder von einer Stadtwohnung in Lissabon mit Blick auf den Tejo, ist Mainz eben doch ihre Stadt des Herzens.

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