Fuerteventura: Sehenswürdigkeiten & die schönsten Orte auf den Kanaren
Hafenstädte erkunden, sich in versteckten Buchten ins türkisblaue Wasser stürzen und Landschaften entdecken, die wirken, als wären sie von einem Künstler geschaffen worden. Fuerteventura begeistert mit endlosen Sandstränden, bizarren Vulkanlandschaften und charmanten Dörfern, die ihren kanarischen Charakter bewahrt haben.
Welche Sehenswürdigkeiten ihr auf keinen Fall verpassen solltet, verrate ich euch in diesem Blog Beitrag.
Inhalt
Fuerteventura: Karte mit Sehenswürdigkeiten & schönste Orte auf einen Blick
1. Corralejo Dünen: Ein Hauch von Sahara mitten im Atlantik
Einer der schönsten Orte von Fuerteventura erwartet euch im Norden der Insel, im atemberaubenden Naturpark der Dünen von Corralejo. Diese beeindruckende Landschaft erstreckt sich über etwa elf Kilometer entlang der Küste und bietet euch das Gefühl, mitten in einer Wüste zu stehen.
Der feine, goldgelbe Sand formt riesige Dünen, die bis zum türkisblauen Meer reichen – ein spektakulärer Anblick, der nicht umsonst zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel zählt. Früh morgens, wenn die ersten Sonnenstrahlen über die Dünen streichen, oder am späten Nachmittag, wenn die Touristenströme nachlassen, erlebt ihr hier eine besonders magische Atmosphäre.


Geheimtipp: Etwas weiter südlich, nahe der Playa del Moro, findet ihr ruhigere Abschnitte der Dünenlandschaft, ideal für einen entspannten Spaziergang oder ein unvergessliches Picknick bei Sonnenuntergang.
2. Betancuria: Historischer Charme im Herzen der Insel
Betancuria, die älteste Stadt Fuerteventuras, liegt eingebettet in einem idyllischen Tal und verzaubert euch mit ihrem historischen Flair. Gegründet im Jahr 1404, ist die ehemalige Hauptstadt ein wahrer Schatz an Kultur und Geschichte.
Schlendert durch die gepflasterten Gassen, bewundert die liebevoll restaurierten, weiß getünchten Häuser und besucht die imposante Kirche Santa María aus dem 15. Jahrhundert. Hier fühlt ihr euch in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt, während gemütliche Cafés wie das stylische La Sombra zum Genießen einladen.



Geheimtipp: Unweit von Betancuria erwartet euch der Aussichtspunkt „Mirador de Morro Velosa“, von dem aus ihr einen spektakulären Blick über die karge Vulkanlandschaft und das Meer genießen könnt – ein idealer Ort, um atemberaubende Fotos zu machen.
3. Playa de Cofete: Wilder Traumstrand im Süden
Die Playa de Cofete im Süden Fuerteventuras gilt als einer der schönsten und gleichzeitig abgelegensten Strände Europas. Der kilometerlange Sandstrand liegt am Fuße einer eindrucksvollen Bergkette, während die raue Atlantikbrandung ungestört auf den unberührten Sand trifft.
Cofete bietet euch pure, wilde Schönheit – ein Ort, der ungezähmt und naturbelassen geblieben ist. Aufgrund seiner abgeschiedenen Lage ist der Strand oft menschenleer, sodass ihr hier Ruhe und Abgeschiedenheit genießen könnt. Allerdings ist die Anfahrt abenteuerlich: Die Schotterpiste verlangt ein Allradfahrzeug oder eine organisierte Jeep-Tour.
Geheimtipp: Macht einen Abstecher zur mysteriösen „Villa Winter“, einer Villa, um die sich zahlreiche Legenden ranken. Das Gebäude liegt etwas oberhalb des Strandes und bietet euch zusätzlich eine fantastische Aussicht auf die Bucht. Bei dieser Tour erlebt ihr den Cofete Strand und die Villa Winter in einer kleinen Gruppe.
4. Der Hafen von El Cotillo: Ursprünglicher Charme im Nordwesten
Der Hafen von El Cotillo ist ein kleines Juwel an der Nordwestküste Fuerteventuras. In diesem malerischen Fischerdorf scheint die Zeit stillzustehen: Bunte Fischerboote schaukeln sanft auf dem kristallklaren Wasser, während weiß getünchte Häuser und kleine Fischrestaurants den Hafen umrahmen.
Besonders am frühen Morgen könnt ihr den Fischern dabei zusehen, wie sie ihren Fang einholen – ein authentisches Erlebnis, das euch tief in das ursprüngliche Leben der Insel eintauchen lässt. Abends verwandelt sich der Hafen in einen romantischen Ort, um spektakuläre Sonnenuntergänge zu genießen, die das Meer in warme Gold- und Rottöne tauchen.


In diesem Blog Beitrag teile ich euch all meine Tipps für El Cotillo.
7. Isla de Lobos: Kleines Paradies vor Fuerteventuras Küste
Nur wenige Kilometer vor Corralejo liegt die idyllische Isla de Lobos, ein winziges Eiland, das euch mit unberührter Natur und kristallklarem Wasser begrüßt. Die Insel ist Naturschutzgebiet und Heimat vieler seltener Vogelarten. Nehmt euch einen halben Tag Zeit, um durch die faszinierende Vulkanlandschaft zu wandern, die Lagunen zu erkunden oder an den einsamen Buchten zu schnorcheln. Fähren fahren regelmäßig von Corralejo aus – ein Tagesausflug, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Geheimtipp: Reserviert euch vorab einen Platz im einzigen kleinen Restaurant der Insel, dem „Chiringuito de Lobos“, das täglich nur wenige Gäste empfängt, und genießt dort frischen Fisch und Paella mit einzigartigem Blick aufs Meer.
5. Ajuy Höhlen: Faszinierende Zeitreise in die Urgeschichte
An der Westküste Fuerteventuras erwartet euch das kleine Fischerdorf Ajuy mit seinen beeindruckenden Meereshöhlen, den Cuevas de Ajuy. Diese Höhlen gelten als die ältesten Gesteinsformationen der Kanaren und bieten euch einen spannenden Einblick in die geologische Geschichte der Insel.
Ein kurzer Wanderweg führt euch entlang einer steilen Felsküste hinunter zu den imposanten Höhlen, wo ihr das kraftvolle Schauspiel der Wellen hautnah erleben könnt. Die raue Schönheit und die mystische Atmosphäre machen diesen Ort zu einem echten Highlight.
Geheimtipp: Bei dieser Tour erlebt ihr die Top-Instagram-Spots von Fuerteventura.
8. La Pared: Eldorado für Surfer und Naturliebhaber
Im Südwesten Fuerteventuras befindet sich das verschlafene Dorf La Pared, bekannt für seine dramatische Küstenlinie und idealen Surfbedingungen. Der kilometerlange, naturbelassene Sandstrand lockt mit beeindruckenden Wellen, weshalb La Pared bei erfahrenen Surfern besonders beliebt ist. Doch auch ohne Surfbrett lohnt sich ein Besuch: Genießt Spaziergänge entlang der Steilküste und bestaunt die tosenden Wellen, die gegen die Felsen brechen – ein Schauspiel voller Kraft und Schönheit.
Geheimtipp: Die Klippen oberhalb des Strandes bieten euch spektakuläre Sonnenuntergänge. Packt euch eine Decke ein und lasst den Tag mit einem Picknick über dem Atlantik ausklingen.
9. Der Markt von Lajares: Hippie-Flair und lokales Kunsthandwerk
Das kleine Dorf Lajares im Norden der Insel bietet euch nicht nur entspannte Atmosphäre, sondern jeden Samstag auch einen charmanten Markt, auf dem Künstler, Kunsthandwerker und lokale Produzenten ihre Waren anbieten. Hier findet ihr handgefertigten Schmuck, Keramiken, lokale Kosmetikprodukte oder liebevoll gestaltete Kleidung. Der Markt ist perfekt, um gemütlich zu stöbern und mit den herzlichen Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.


Geheimtipp: Genießt im Anschluss leckere Bowls und köstlichen Kuchen im Öken – unbedingt vorab reservieren!
10. Tindaya: Der heilige Berg Fuerteventuras
Der „Montaña de Tindaya“ im Nordwesten der Insel gilt seit jeher als heiliger Berg der Ureinwohner Fuerteventuras. Mystische Felszeichnungen der Guanchen zeugen von seiner spirituellen Bedeutung. Schon von Weitem beeindruckt euch der pyramidenförmige, 400 Meter hohe Berg mit seiner majestätischen Erscheinung. Geführte Wanderungen zum Gipfel bringen euch die Geschichte und Mythologie des Ortes näher und belohnen euch mit einer spektakulären Aussicht über die vulkanische Ebene bis zum Meer.
Geheimtipp: Besucht den Ort Tindaya am Fuß des Berges und kehrt in der „Casa Vieja“ ein, einem traditionellen Restaurant, das euch die authentische kanarische Küche serviert.
11. Die Lagunenlandschaft bei El Cotillo: Karibik-Feeling auf Fuerteventura
Die atemberaubende Lagunenlandschaft nördlich von El Cotillo ist ein echter Geheimtipp und zählt zu den schönsten Naturkulissen der Insel. Die kleinen, windgeschützten Buchten mit ihrem türkisfarbenen Wasser und feinen, weißen Sand erinnern fast an karibische Traumstrände.
Diese Lagunen sind perfekt für Familien mit Kindern oder all jene unter euch, die eine ruhige und entspannte Atmosphäre suchen. Dank der vorgelagerten Felsen, die natürliche Becken formen, könnt ihr hier auch hervorragend schnorcheln und dabei bunte Fische und kleine Meeresbewohner beobachten. Ein Tag an diesen Lagunen verspricht euch pure Erholung fernab der touristischen Zentren.

Geheimtipp: Besonders schön ist es während eures Urlaubs direkt an den Lagunen zu wohnen und den Tag mit einem Sprung ins Meer zu beginnen oder den Abend bei einem Glas Wein am Meer ausklingen zu lassen. Sehr empfehlen kann ich euch dieses wunderschöne Apartment mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
12. Salinas del Carmen: Salztradition hautnah erleben
An der Ostküste Fuerteventuras liegen die traditionellen Salinas del Carmen, die euch Einblicke in die jahrhundertealte Salzgewinnung bieten. Das dazugehörige Salz-Museum erzählt die Geschichte der Salinen und lässt euch den Prozess der Salzherstellung von der Verdunstung bis zur Gewinnung miterleben. Spaziert entlang der Salinenbecken, die sich in faszinierenden Farbtönen präsentieren, und erfahrt Wissenswertes über dieses wertvolle Gut, das einst eine zentrale Rolle im Leben der Inselbewohner spielte.
Geheimtipp: Im kleinen Laden des Museums könnt ihr köstliche Salzprodukte kaufen – ein nachhaltiges Souvenir für Zuhause oder ein Geschenk für eure Lieben.
Praktische Tipps für eure Fuerteventura-Reise
- Beste Reisezeit: Fuerteventura ist ganzjährig ein wunderbares Reiseziel und auch optimal, um während der kalten Jahreszeit dem kalten Winter in Mitteleuropa zu entkommen.
- Empfohlene Reisedauer: Mindestens eine Woche, besser zehn bis vierzehn Tage, um die Highlights und Geheimtipps entspannt erkunden zu können.
- Transport: Mietwagen sind die beste Wahl, um flexibel zu sein. Alternativ gibt es gute Busverbindungen zwischen den Hauptorten. Einen Mietwagenvergleich mit dem ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, findet ihr hier.
Das waren meine Top Sehenswürdigkeiten und schönsten Orte auf Fuerteventura. Kennst du noch einen Geheimtipp? Dann teile sie gern in den Kommentaren.
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