Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spätsommer

Am Golf von Orosei: Spätsommertage auf Sardinien

Nach einer Nacht in Cagliari sind Sandra und ich in unserer Ferienwohnung* in Orosei, an der Ostküste Sardiniens, angekommen. Wir zwei sind auf dieser Reise beide etwas mitgenommen. Sandra hat alle paar Minuten mit einem Hustenanfall zu kämpfen, ich mit mit einer triefenden Rotznase.Krank im Urlaub. Da gehört viel Akzeptanz dazu, nicht frustriert zu sein, wenn ein paar Pläne über Board geworfen werden. Anstelle von Wanderungen auf den Monte Tuttavista, stehen nun doch mehr gemütliche Strandtage auf dem Programm. Und statt abends auf unserer Terrasse an vino rosso zu nippen, halten wir uns nun an Teetassen mit Ingwer und Zitrone fest. Vom Glück am Meer zu sein Es gelingt uns die Tage trotz Erkältung auszukosten. Das mediterrane Klima tut einfach gut und die Nähe zum Meer sowieso. Wir gehen diese Reise besonders slow und gemütlich an. Aber wie sagte Astrid Lindgren so schön: ..und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Und wo könnte man diesem Zeitvertrieb besser nachkommen als auf Sardinien? Man hat den Eindruck, hier auf der Insel, die …

Die Altstadt von Cagliari

Sardinien: In den Straßen von Cagliari

Der Geruch von Sägespänen liegt in der Luft. Mit beinahe zärtlichen Bewegungen streicht der Schreiner mit dem Pinsel über den Holzrahmen. Für einen Moment bleibe ich stehen und beobachte ihn durch die offene Tür. Dann reiße ich mich los und schlendere mit meinem Pistazieneis weiter durch die Via Antonio Piccioni. Die kleine Gasse mit den vielen Pflanztöpfen entlang der Häuserwände hat es Sandra und mir besonders angetan. Obwohl wir mitten im Zentrum der größten Stadt Sardiniens sind, ist es hier mucksmäuschenstill. Ein paar Meter vor uns kratzt sich ein Hund mit heraushängender Zunge und eine Frau hängt vor ihrer Tür die Wäsche auf. Zwei Touristen, die in der lebendigen Hafenstadt zu dieser Jahreszeit spärlich gesät sind, fahren in der Apixedda vorbei. Von der Bastion Saint Remy genießen wir die Aussicht über die Stadt. Wer sich den beschwerlichen Fußweg zur Aussichtsplattform sparen möchte, kann übrigens auch bequem mit dem Aufzug nach oben fahren. Finde den günstigsten Mietwagen (*Partnerlink) für deine Georgien-Reise. Spätestens seit Münster bin ich ein großer Fan von botanischen Gärten und so begeben wir uns, …

Postkarten in Amsterdam.

I know Places we can go

Nach sechs entspannten Tagen in Amsterdam, stiegen Frithjof und ich montags wieder in den Zug und fuhren Richtung Heimat. Dabei wurden unsere Nerven nochmal gewaltig strapaziert. Kurz vor der deutschen Grenze wollten wir in Venlo in einen Zug nach Düsseldorf umsteigen und da wir noch gute 20 Minuten Zeit hatten, gingen wir nochmal nach draußen, um frische Luft zu schnappen. Zurück am Gleis stand schon ein Zug bereit und wies ihn laut Anzeige als den unseren aus. Also hüpften wir hinein und sicherten uns die erstbesten Sitzplätze. Doch als wir das Display im Zug sahen, schauten wir uns verdutzt an. Hier stand nicht etwa „Hagen Hauptbahnhof“, sondern „Den Haag“. Wir saßen im falschen Zug. Kaum wurde uns das klar, schloss der Zug auch schon seine Türen und fuhr los. Verdammt. In nur einer viertel Stunde fuhr unser Zug von Venlo. Zum Glück hielten wir gleich am nächsten Bahnhof und wir stiegen aus, um schnell ein Taxi in die andere Richtung zu nehmen. Doch es handelte sich um eine winzige Station mit lediglich zwei Bahnsteigen. Keine …

Fahrräder in Amsterdam.

The easy Way

Hier kommen die nächsten Eindrücke aus dem schönen Amsterdam. Überhaupt scheint in den Niederlanden einfach alles ganz besonders schön zu sein. Schöne Häuser, schöne Menschen, schöne Landschaft. Kaum hatten wir die deutsch-holländische Grenze passiert, begegneten uns Weizenfelder bis zum Horizont, friedlich grasende Schafherden und natürlich die für Holland so typischen Windmühlen. Und auch in Amsterdam selbst kommt der Sinn für Schönes der Niederländer an jeder Ecke zur Geltung. Kleine Cafés, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, historische Kneipen und die niedlichen Backsteinhäuser mit den unzähligen Blumentöpfen davor, ließen mich ein “Hach” und “Ohhh” nach dem anderen seufzen.