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Biderosa

Mein Sardinien-Highlight: Oasi di Biderosa

Die Luft schmeckt salzig und außer dem Zirpen der Zikaden und dem leichten Wellengang ist kaum ein Geräusch zu hören. Wer in Sardinien auf der Suche nach einsamen Sandstränden  und unberührter Natur ist, der ist in dem rund 860 Hektar großen Naturpark Biderosa genau richtig. Selbst im Hochsommer ist der Park nicht überfüllt. Das hat einen einfachen Grund: Um die Natur zu schützen, werden pro Tag nur 140 Pkws eingelassen. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Einlass nicht begrenzt. In Biderosa erwarten euch fünf naturbelassene Strände mit weichem, puderzuckerfeinen Sand, die sogenannten fünf Oasi, werden eingeschlossen von unverfälschter, mediterraner Natur. Wem das Sonnenbaden oder das Dösen auf der Luftmatratze im glasklaren Wasser zu langweilig ist, der erkundet die einzigartige Flora und Fauna zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Schmale Schotterwege führen zu tiefblauen Lagunen.  Wachholderbäume, Pinien und wilde Lilien wechseln sich mit Myrthen-Sträuchern und Eukalyptusbäumen ab. Auch für die Tierwelt ist Biderosa ein wahres Paradies. Auf drei Stationen lassen sich Kormoranen, Stelzenläufern, Seidenreihern und Flamingos beobachten. Letztere nutzen den Park zum Überwintern. Und wenn ihr ganz viel Glück habt, trefft ihr auf dem Rückweg …

Die Altstadt von Cagliari

In den Straßen von Cagliari

Der Geruch von Sägespänen liegt in der Luft. Mit beinahe zärtlichen Bewegungen streicht der Schreiner mit dem Pinsel über den Holzrahmen. Für einen Moment bleibe ich stehen und beobachte ihn durch die offene Tür. Dann reiße ich mich los und schlendere mit meinem Pistazieneis weiter durch die Via Antonio Piccioni. Die kleine Gasse mit den vielen Pflanztöpfen entlang der Häuserwände hat es Sandra und mir besonders angetan. Obwohl wir mitten im Zentrum der größten Stadt Sardiniens sind, ist es hier mucksmäuschenstill. Ein paar Meter vor uns kratzt sich ein Hund mit heraushängender Zunge und eine Frau hängt vor ihrer Tür die Wäsche auf. Zwei Touristen, die in der lebendigen Hafenstadt zu dieser Jahreszeit spärlich gesät sind, fahren in der Apixedda vorbei. Von der Bastion Saint Remy genießen wir die Aussicht über die Stadt. Wer sich den beschwerlichen Fußweg zur Aussichtsplattform sparen möchte, kann übrigens auch bequem mit dem Aufzug nach oben fahren. Spätestens seit Münster bin ich ein großer Fan von botanischen Gärten und so begeben wir uns, nachdem noch einen kurzen Schwenk zum Amphitheater machen …

Am Golf von Orosei: Spätsommertage auf Sardinien

Nach einer Nacht in Cagliari sind Sandra und ich in unserer Ferienwohnung in Orosei, an der Ostküste Sardiniens, angekommen. Wir zwei sind auf dieser Reise beide etwas mitgenommen. Sandra hat alle paar Minuten mit einem Hustenanfall zu kämpfen, ich mit mit einer triefenden Rotznase. Krank im Urlaub. Da gehört viel Akzeptanz dazu, nicht frustriert zu sein, wenn ein paar Pläne über Board geworfen werden. Anstelle von Wanderungen auf den Monte Tuttavista, stehen nun doch mehr gemütliche Strandtage auf dem Programm. Und statt abends auf unserer Terrasse an vino rosso zu nippen, halten wir uns nun an Teetassen mit Ingwer und Zitrone fest. Man hat den Eindruck, hier auf der Insel, die rund 200 Kilometer vom italienischen Festland entfernt liegt, ist die Zeit bei so manchem stehen geblieben. Ein Hirte treibt seine Schafe auf der Schnellstraße an unserem Auto vorbei und als wir einen Zwischenstopp in dem verschlafenen Fischerdorf Santa Lucia einlegen, amüsieren wir uns ein wenig über die Ständer mit Wäsche, die zum Trocknen auf den Besucherparkplätzen aufgestellt wurden. Beim Spazieren durch die leeren Straßen sehen wir, dass viele Einwohner …

Blick aufs Meer

Ein Tag am Meer

Baden im Meer, eine sanfte Brise, barfuß durch den Sand, Sommersprossen zählen, Kinderlachen, frische Ananas naschen, „Wer-weiter-ins-Wasser-rennen-kann!“, ein Buch nach dem anderen verschlingen, auf der Luftmatratze dösen, bis in die Abendstunden die Sonne auf der Haut spüren – die schönste Zeit.

Ein Pfau.

Peacock Blue

Den betörenden Duft der Glyzinie in der Nase, luftig-lockerer Pizzaboden, belegt mit Ricotta und Rucola auf dem Teller und eine Vespa braust knatternd vorbei. Wenn dann noch der klapprige Fensterladen an der charmant, abgenutzten Fassade geöffnet wird und sich die drollige, italienische nonna über die Fensterbank heraus lehnt, um sich lautstark und mit rollendem “r” mit dem Postboten zu unterhalten, dann, ja dann könnte es mir einfach nicht besser gehen. Wir genossen die Tage in Italien in vollen Zügen. Auf der Isola Bella ließen wir uns, bei einem Cappuccino, in der Sonne nieder und auf der Isola Madre schauten wir einem Pfau zu, der mit ausgebreiteter Federkrone, stolz vor uns auf und ab stolzierte. Am letzten Tag, spazierten Meike und ich ein wenig durch den Garten “unserer” Villa. Fasziniert von der Pflanzenvielfalt, schnupperten wir an den Blüten der Magnolie oder verweilten einige Zeit unter dem Orangenbaum. Später schlenderten wir durch Verbania und lugten hier und da über die hohen Zäune der leerstehenden, alten Villen, um einen Blick in die Oasen am Lago Maggiore zu werfen. …

Lago Maggiore Impression.

On the Spur of the Moment

Es geht doch nichts über spontane Trips. Am Montag fragte meine liebe Freundin Meike: “Fährst du am Freitag mit mir an den Lago Maggiore?” Ich schaute kurz in meinen Kalender, nichts sprach dagegen. Also lautete meine Antwort: “Klar!” Am Mittwoch buchten wir Zugtickets nach Stresa und zwei Tage später ging es dann auch schon los. Richtung Süden. Im Zug sitzend, fiel mir mal wieder auf, dass dies mein liebstes Reiseverkehrsmittel ist. Während der Fahrt lasen wir oder schauten aus dem Fenster. Menschen stiegen ein, Menschen stiegen aus und es gab jede Menge zu sehen und zu hören. Der kleine Junge schräg gegenüber beklagte sich, dass bisher nur hässliche Mädchen auf ihn stehen und der gestriegelte Mann im Anzug, der in Bern zustieg und neben mir sein MacBook aufklappte, arbeitete an einer Präsentation über E-Recruiting. Als wir schließlich in unserer Unterkunft in Verbania ankamen, war ich zunächst sprachlos. Wir wohnten in einer wunderschönen Villa, (Bilder 3-6) mit einem riesigen Anwesen, und obendrein hatten wir unser Domizil die meiste Zeit für uns allein. Von unserem Fenster aus …

Fischerboote in Thailand.

Contrasts

Schon mal in einem Baumhaus übernachtet? Im Nationalpark Khao Sok erfüllten Sabrina und ich uns diesen Wunsch. Hinzu kam, dass es sich bei unserem Quartier keineswegs um ein einfaches, fensterloses Häuschen handelte, in dem man beim Eintreten den Kopf einziehen muss und sich nur mit gebeugtem Oberkörper fortbewegen kann. Stattdessen wohnten wir in einem großzügigen Bungalow mit breiten Fensterfronten. Abends saßen wir auf der Veranda und schauten zu wie Geckos sich auf Moskitojagd machten. Im Khao Sok unternahmen wir eine eintägige Lake Tour, bei der wir zunächst mit dem Longtail Boot über den riesigen Chiao-Lan-See fuhren. Nach einem Zwischenstopp mit reichlich köstlichem Essen wanderten wir im Dschungel und kletterten (teilweise schwammen wir) durch eine Höhle. Nach unserer aufregenden Zeit im Dschungel, fuhren wir zur letzten Etappe unserer Reise: Nach Ko Phayam. Hier spannten wir nochmal so richtig aus. Morgens ließen wir uns von den Lauten der Geckos wecken, die so klingen, als würden die Tiere ihren eigenen Namen rufen. Tagsüber badeten wir im Meer, spielten Beach Ball und lagen in der Sonne. Abends trafen wir …

Die Bucht Thansadet in Thailand.

Locations: Plaa’s Thansadet Resort

Mit einer fantastischen Aussicht über Meer und National Park, liegt das Plaa’s Thansadet Resort hoch auf den Klippen. Der familiäre Betrieb sorgte für eine wunderbar herzliche und entspannte Atmosphäre. Und auch wenn das massige Hausschwein, das als Resteverwerter des zugehörigen Restaurants dient, uns beim ersten, unvorbereiteten Zusammentreffen zunächst einen ziemlichen Schrecken eingejagt hatte, gewöhnten wir uns sehr schnell an dessen behagliches Grunzen, sobald wir an ihm vorbeigingen. Alles in allem, ein traumhafter Ort, fern vom Massentourismus.   Plaa’sThansadet Resort Moo5, Baan 52 84280 Koh Phangan Thailand http://plaa-thansadetresort.com/

Palmenstrand in Thailand.

Listening the Waves Breaking

Kein Supermarkt im Umkreis von 10km, kein Geldautomat in der Nähe. Nur einmal am Tag fährt ein Taxi über die holprigen Straßen von Than Sadet, auf Ko Pha Ngan, an belebtere Orte. Nach vergleichsweise turbulenten Tagen auf Ko Phi Phi und Ko Lanta, erlebten wir nun in Than Sadet die vollkommene Abgeschiedenheit. Wir wohnten in einem charmanten Bungalow, in dem wir, vom Bett aus, den Mond und den Sonnenaufgang sehen konnten. Mit Yoga auf der geräumigen Terrasse starteten wir in den Tag. Anschließend pendelten wir zwischen Restaurants, Strand und einer kleinen, chilligen Bar, die hoch auf einem Felsen lag. Ansonsten galt es nur, die ungewohnte Wärme des Februars zu genießen und der Brandung zu lauschen.

Fischerboot in Thailand.

Arrival in Paradise

Zurück von meiner großartigen Reise nach Thailand teile ich hier die ersten Impressionen mit euch. Nach einem Tag auf Phuket, an dem wir am Strand dösten, köstliches Gemüse mit süßer Erdnusssoße und unsere ersten Fruchtshakes, die uns von da an jeden Tag unserer Reise begleiten sollten, zu uns nahmen, ging es am nächsten Tag nach Ko Phi Phi. Auf der Fahrt mit der Fähre, sprang ein übermütiger Halbstarker von Bord, der aber nach einem kleinen Manöver, mittels Rettungsring, wieder eingesammelt wurde. Trotzdem sorgte der Zwischenfall erst einmal für Aufregung. Es war nicht sofort klar, was denn “da hinten” überhaupt im offenen Meer trieb. Manche vermuteten Delfine, andere einen Hai. Die Neugier bewegte die Menschen an Bord auf die eine Seite des Schiffs, um einen besseren Blick auf das noch nicht erkennbare Etwas im Wasser erhaschen zu können, woraufhin sich die Fähre bedenklich weit nach links neigte. Auf Ko Phi Phi angekommen, ließen wir es uns weiter gut gehen. Wir relaxten in der Hängematte am Strand, ließen unsere Körper, die von dem 11 stündigen Flug noch …