Alle Artikel mit dem Schlagwort: Städtetrip

Meininger Hotel Downtown Franz in Wien

Hoteltipp: MEININGER Hotel „Downtown Franz“ in Wien

Nur mal eben schnell aus dem Pyjama, hinein in die Jeans schlüpfen und gemütlich in den Frühstücksraum schlurfen. Dieser kleine aber feine Luxus ist einer der Hauptgründe, warum ich so gerne in Hotels übernachte. Denn dort wartet, ohne selbst einen Finger gerührt zu haben, ein reichhaltiges Buffet mit allem, was das morgendliche Herz sich wünscht. Kaffee und Tee, Müsli und Joghurt, frisches Obst, Vollkornbrot und Brötchen, Käse, Marmelade und Nussnougatcreme. Eine liebevoll arrangierte Auswahl erwartet meine Begleitung und mich, während unseres Wochenendtrips in Wien, in dem MEININGER Hotel „Downtown Franz“. Gleich drei Hotels führt die Hotelkette MEININGER in der österreichischen Hauptstadt. Das 3 Sterne Standard Hotel am Wiener Hauptbahnhof ist ideal für Schulgruppen- und Klassenreisende, sowie Businessgäste, Backpacker oder Familien. Die beiden Hotels „Sissi und Franz“ punkten mit ihrer zentralen Lage. Die Wiener City ist von hier aus bequem fußläufig zu erreichen. Zum Stephansdom sind es 1,8 Kilometer und auch der Prater ist mit 2,1 Kilometern gut zu erreichen. Besonders gut gefällt mir das cleane Interiour, gepaart mit der humoristischen Umsetzung des Themas „Franz und …

Paris im Herbst

Pariser Momentaufnahmen

Im Jardin des Tuileries über raschelndes Herbstlaub spazieren. An den kleinen Souvenirständen entlang der Seine vorbei schlendern. Den Bräuten mit langen Schleppen, die vor dem Eiffelturm posieren, zuschauen. Eine Nase voll vor den Patisserien, die unwiderstehliche Macarons und Tartelettes anbieten, nehmen. An Cidre nippende Menschen, die  sich – eingehüllt in Decken – vor den Bars in Montmartre niedergelassen haben, beobachten. Die in die abendliche Novembersonne getauchte Basilika Sacré-Cœur genießen. Pärchen jeden Alters, die an den unmöglichsten Orten stehen bleiben, um einen Moment eng umschlungen zu verweilen, bemerken. Von einem verzückten „Darf ich bitte in die Wohnung hinter dieser traumhaft schönen Fassade einziehen?“ ins nächste fallen. Sich von dem hektischen Treiben in den wirren Gängen der Metro anstecken lassen. Crêpe essen und sich fragen, ob er einem nur so besonders köstlich vorkommt, weil man ihn auf einer Treppe an der Seine isst. C’est Paris.

Katze zwischen Blumen

Chocomel und Kitty Cats

„Frida, Friiidaaa!“ Eva steht an der Tür unseres Gartenhäuschens. Zwei Rufe genügen und schon tapst die dreifarbige Katze, die wir in den vergangenen Tagen mit Streicheleinheiten verwöhnt und auf den Namen „Frida“ getauft haben, durch die Tür. Nach unseren Zwischenstopp im schönen Münster, sind wir gestern in den Niederlanden angekommen. Utrecht ist uns wettertechnisch nicht wirklich wohl gesonnen. Was uns aber keineswegs daran hindert, unsere Zeit in den Niederlanden zu genießen. Wenn es mal wieder in Sturzbächen regnet, flüchten wir uns einfach in das nächst gelegene Café und futtern uns durch die vielen Köstlichkeiten, die Utrecht zu bieten hat. Apropos Leckerem aus den Niederlanden: Wann gibt es eigentlich endlich Chocomel in deutschen Supermärkten zu kaufen? Hübsche Krachten, Second-Hand-Shops, kleine Gassen und originelle Restaurants (ich sag nur „crispy lasagne“ auf der kleinen Terrasse im De Witte Ballons. Yummy!) Amsterdams kleine Schwester hat all das zu bieten, nachdem uns gelüstet, so dass wir nicht mal in betracht ziehen, in die nur rund 50 Kilometer gelegene niederländische Hauptstadt zu fahren. Einen Abstecher nach Rotterdam und Den Haag machen wir dann doch. Aber …

Münsteraner Schloß

Die grüne Stadt

Ich muss gestehen, Münster hat es mir sehr einfach gemacht. Aber wie soll man eine Stadt auch unsympathisch finden, in der sich mehr Einwohner aufs Rad schwingen, als mit dem Auto fahren, es beachtliche 348 Hektar Grünflächen, Parks und Naherholungsgebiete gibt – und in der es Straßennamen, wie „Drubbel“ gibt? Genau am Drubbel wohnen meine gute Freundin Eva und ich während unserer Zeit in Münster, in einer zauberhaften Airbnb Wohnung, mit Blick auf den Prinzipalmarkt. Wir schlendern durch die Arkadengänge und schließlich verschlägt es uns zum Fürstbischöflichen Schloss und in den dahinter liegenden botanischen Garten. Ein wundervoller, friedlicher Ort, inmitten der Stadt. Tief atme ich die frische Luft ein und lausche. Stille. Nur ein paar Vögel machen hin und wieder auf sich aufmerksam. Im Jahr 1803 wurde der Garten gegründet und beherbergt heute mehr als 8.000 Pflanzenarten aus aller Welt. Zusammen mit dem Wochenmarkt am Dom (samstags 7 bis 13.30 Uhr), auf dem es sich wunderbar frühstücken und allerlei Leckereien naschen lässt, ist der botanische Garten mein Highlight in Münster. Als zehntgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen, …

Osaka

One Night in Osaka

Eigentlich wollte ich meinen Geburtstag mit Freunden nachfeiern. Doch dann kam alles ganz anders. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, rief mich mein Freund Frithjof an. „Ich habe morgen einen Auftrag nach Osaka und wir brauchen noch eine zweite Person, die mitfliegt. Kommst du mit?“ Nach kurzer Überlegung sagte ich zu. Wer weiß, wann ich das nächste Mal die Gelegenheit bekommen würde, nach Japan zu fliegen. Eine kurze Erklärung am Rande: Mein Freund Frithjof arbeitet neben seinem Studium als On-Board-Kurier, das heißt er bringt Maschinenteile, Blutkonserven und all solche Dinge von A nach B und weil die Pakete manchmal einen extremen Umfang an Größe und Gewicht haben, darf in solchen Fällen eine weitere Person mitfliegen, auf die das Übergepäck eingecheckt werden kann. Und in diesem Fall war ich die Glückliche. So eilte ich nach Hause um alles Nötige in den Rucksack zu packen und am nächsten Morgen ging es dann auch schon los, in das Land der aufgehenden Sonne. Schon auf dem Weg vom Flughafen Kansai in die Stadt bemerkten wir, dass Japan …

Altstadt von Lissabon

Lissabon, wo das Glück zu Hause ist

Auch in den nächsten Tagen klingt unsere Begeisterung für Lissabon nicht ab. Wir lassen uns durch die Altstadt treiben und genießen den portugiesischen Frühling – und die süßen Köstlichkeiten, die es hier an jeder Ecke zu kaufen gibt. Wer auch immer der Erfinder der Pasteis de Nata ist, ist ein Genie! Der cremige Pudding auf dem luftig lockeren Blätterteig, darüber eine Prise Zimt: Göttlich! Für einen kurzen Moment gehen Meike, Sandra und ich die Umstände durch, die dagegen sprechen, unseren Aufenthalt in Lissabon zu verlängern. Verwerfen die Idee aber recht schnell, da erstens in Deutschland die Arbeit und andere Verpflichtungen auf uns warten und zweitens der Wetterbericht für die ganze nächste Woche Regen in Lissabon voraussagt. Nach einem leckeren Tapas-Essen im Viertel Bairro Alto wollen wir den Abend noch nicht enden lassen. Wir erkundigen uns bei dem Kellner nach der Bedroom Bar, über die wir schon im Reiseführer gelesen haben, erfahren aber von ihm, dass der Club mit der originellen Einrichtung seit einem Jahr geschlossen hat. Dafür empfiehlt er uns eine andere Location im Stadtviertel …

Lissabon

Sehnsucht nach Lissabon

Kann man Sehnsucht nach einem Ort haben, an dem man noch nie war? Seit einigen Jahren überkam mich immer wieder dieses Gefühl. Lissabon und ich, das könnte etwas werden. Das könnte eine Stadt sein, an die ich zukünftig gern und regelmäßig zurück kehren möchte. Und genau das ist sie. Spätestens nach sieben Stunden steht es endgültig fest: Ich bin verliebt. Diese Stadt bezaubert mich. Mit allen Sinnen und von Beginn an. Seit ich den ersten Fuß auf portugiesischen Boden gesetzt habe. Mit dieser wachsenden Begeisterung drängt sich immer wieder eine Frage in meinen Kopf: Wieso habe ich Lissabon nicht schon früher mal besucht? Vor der Abreise war ich etwas besorgt. Schon seit Wochen habe ich dieser Städtereise mit meinen Freundinnen Meike und Sandra entgegen gefiebert, mich gefreut und Pläne geschmiedet. Solch eine extreme Vorfreude kann natürlich auch schnell für Enttäuschungen sorgen. Mir war klar, dass meine hohen Erwartungen an Lissabon kaum einzuhalten waren. Was wenn die Freunde, die von ihren Reisen in die portugiesische Hauptstadt erzählt haben, übertrieben haben? Wenn ich dort den italienischen Flair …

Ponte Vecchio in Florenz

Geheimtipps: Übernachten und Essen in Florenz

Bei der Auflistung der gastronomischen Highlights wundere ich mich ein wenig. Wie verdammt noch mal war es uns gelungen, in nicht mal 24 Stunden in Florenz so viel zu essen? Die Antwort liegt nahe: Weil es hier an jeder Ecke sagenhafte Leckereien gibt, die nur darauf warten gekostet zu werden. Ob hungrig oder nicht spielt irgendwann keine Rolle mehr. Und wer viel isst, der muss sich auch angenehm betten, am besten im Studentenviertel der Stadt. Wohnen im Hotel Loggia Fiorentina Eigentlich wollten wir uns ein Apartment mieten. Ein schickes, pittoreskes mit Terrasse, wie dieses hier. Doch beim Durchstöbern der Hotels fiel uns auf, dass die Preise im Februar einfach unschlagbar günstig sind. Da kann auch keine private Wohnung mithalten. Bei der Suche nach einer Unterkunft legten wir vor allem Wert auf die Lage, wir hatten schließlich nur einen Tag Zeit und wollten diese nicht mit Bus fahren vergeuden. Außerdem wollten wir unser Auto möglichst sicher und preiswert parken. Unsere Wahl fiel schließlich auf das Hotel Loggia Fiorentina. In die Altstadt sind es keine zehn Minuten …

Paris

Über den Dächern von Paris

Mit 11 war ich das erste und letzte Mal hier. Damals besaß ich eine ausgeprägte Begeisterung für die Kabarettistin Jutta Wübbe, die ich oft und gar nicht mal so misslungen imitierte. Ihre berühmteste Rolle, Marlene Jaschke, trug als Markenzeichen stets einen Hut. Genauer gesagt einen knallroten Topfhut und als ich während eines Einkaufsbummels mit meiner Mum einen solchen sah, musste ich ihn natürlich unbedingt haben – und tragen. Auch in Paris. 16 Jahre ist das nun schon her und ich kann mir selbst nicht erklären, warum ich es nicht früher in die französische Hauptstadt geschafft habe. Dabei ist sie mit dem TGW von Frankfurt in nicht mal vier Stunden zu erreichen. Kurz nach Frithjofs und meinem Schottland-Abenteuer hatte ich es aber dann doch geschafft in die Stadt der Liebe, der Mode und der Kunst, zusammen mit meinem Liebsten. Für vier Tage mieteten wir uns via Airbnb eine schnuckelige Wohnung in Monmatre und begaben uns auf die Spuren der Amélie Poulain. Kaum hatten wir unser zu Hause für die nächsten Tage betreten, fühlten wir uns schon …

Schottland

From the Highlands back in the City

Nach zwei sonnigen Tagen am Sandwood Bay kam am Morgen danach der Regen und mit ihm der Wind, der uns von der idyllischen Küste vertrieb. Auch Milena und Dominique, das Paar aus Köln, das wir in Inchnadamph kennengelernt hatten, brach auf und schlug den Weg zurück zum Besucherparkplatz in Blairmore ein. Genau wie bei ihnen war nun Frihtjofs und mein Plan eine Nacht in Kinlochbervie zu verbringen, eine Unterkunft mussten wir spontan finden, und am nächsten Tag mit dem Postbus nach Lairg und dort weiter mit dem Zug nach Inverness zu fahren. In Blairmore trennten sich erneut unsere Wege. Milena und Dominique fanden als erstes eine Mitfahrgelegenheit und fuhren lachend an uns vorbei. Kurze Zeit später überholten wir sie allerdings schon wieder und sahen die zwei wenige Kilometer vor Kinlochbervie am Straßenrand sitzen. Die Schottin bei der wir einen Sitzplatz im Auto gefunden hatten, war uns auch eine Hilfe bei der Suche nach einem Schlafplatz für die Nacht. Hier oben im Norden kennt man sich nun mal. Sie lud uns direkt bei Morag ab, die …