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Sleepless in Rome

Eine junge Frau läuft vor einer Bar entlang.

Was tun, wenn man um unmenschliche 6 Uhr in Rom erwacht und nicht mehr einschlafen kann? Auf zu den Plätzen, die sonst so überfüllt sind, dachte ich mir. Gesagt, getan.

Ich schlenderte durch die noch verschlafenen Straßen Roms. Die Cafés öffneten langsam ihre Türen und verströmten den Duft nach frisch geröstetem Kaffee und ofenwarmen Croissants. Ein paar Gemüsehändler richteten ihre Waren und auch die Souvenirverkäufer bereiteten sich auf den Tag vor, stellten Miniatur Kolosseums in Reih und Glied. Hier und da lagen leere Peroni-Flaschen. Die Spuren der vergangenen Nacht.

Ich passierte das Pantheon. Ohne die Menschenmasse, die sich sonst darum scharen, erschien es mir noch gewaltiger. Fast 2000 Jahre steht es hier nun schon. Faszinierend. Schließlich ging ich um die unscheinbare Ecke und meine Nackenhaare stellten sich auf. Wie jedes Mal, wenn ich den Trevi-Brunnen erblicke. So oft war ich nun schon hier, aber dieses Mal war es etwas ganz besonderes. Noch nie zuvor habe ich diesen Ort so still erlebt. Nur eine Handvoll Menschen verweilten auf den Marmorbänken und ein Pärchen warf Münzen in den Brunnen. Mit der linken Hand über die Rechte Schulter. Wer das tut, wird nach Rom zurückkehren, lautet eine Legende. So sammeln sich jedes Jahr um die 600 000 Euro an, die an die Caritas gespendet werden.

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