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Italien nachhaltig erleben

Sonnenblumen in der Toskana

Abstand zum Alltag gewinnen, die Sinne mit neuen Eindrücken verwöhnen. Kaum etwas hilft uns dabei unsere Reserven wieder aufzuladen, wie eine Reise. Noch wohltuender wird der Urlaub wohl, wenn wir die Tage oder Wochen mit grünem Gewissen verbringen können. Dabei geht es nicht darum, die Reise von vorne bis hinten umweltfreundlich zu planen. Schon kleine Bestandteile haben eine große Wirkung und schonen Klima und Umwelt.

Bei der Reiseplanung können Ökosiegel hilfreich sein und geben Orientierung. Europaweit gibt es mittlerweile mehr als 50 Umweltzertifikate für Hotels, Campingplätze, Ferienhäuser und Restaurants, aber auch für Strände und Urlaubsorte. Da fällt es gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Ökologische Tourismusbetriebe erkennt Ihr an der Kennzeichnung der Blauen Schwalbe. Umweltverträglichen Produkten und Dienstleistungen wird das EU Ecolabel als Gütesiegel vergeben.

Einen auf Nachhaltigkeit fokussierten Urlaub kann man in einer der beliebtesten europäischen Ferienregionen, Italien, verleben. Unterkünfte, die meist verbunden mit Ökotourismus sind, sind die gefragten Agriturismen. Hierbei handelt es sich um charmant umgebaute Bauernhöfe in kleineren Ortschaften, bei denen man Ursprünglichkeit und gutes Essen aus lokalen Erzeugnissen genießen kann. Aromatische Oliven, ein würziger Rotwein und selbst gebackenes Brot werden den Urlaubern hier von herzlichen Gastgebern gereicht, die ihre Produkte seit vielen Jahren selbst herstellen. Die Zutaten kommen in der Regel aus dem eigenen Garten.

Nachhaltiger Urlaub beginnt schon vor der Abreise

Umweltbewusst verreisen fängt noch vor der Abreise an. Geht nochmal in euch, bevor ihr euer zu Hause verlasst. Vergesst nicht die auf Standby geschalteten Geräte auszuschalten. Auch die Heizung sollte abgedreht sein. Der Kühlschrank und die Gefriertruhe müssen in der Regel angeschaltet bleiben. Oder wäre der mehrwöchige Urlaub eine gute Möglichkeit zum Abtauen? Dann vergesst nicht zur Sicherheit ausreichend Handtücher auszulegen.

Der größte Teil des CO2-Ausstoßes einer Urlaubsreise wird bei der An- und Abreise erzeugt. Wer mit dem Zug in den Urlaub reist, reduziert zudem nicht nur seinen CO2-Fußabdruck, er kommt in der Regel auch erholter an, als bei einer Fahrt mit dem Auto. Ganz ohne nervige Staus, einfach einsteigen, Platz nehmen und mitten in der Stadt ankommen. Florenz, beispielsweise, ist ab München schon in acht Stunden zu erreichen.

Abenteuer Zugfahren in Italien

Auch in Italien selbst ist es spannend, sich auf das Abenteuer der öffentlichen Verkehrsmittel einzulassen. Erfreulich für den Fahrgast sind die vergleichsweise günstigen Tarife. Noch dazu kommt man bei dieser Art des Reisens wunderbar in Kontakt mit Menschen.
Das Streckennetz innerhalb Italiens ist recht gut ausgebaut. Jedoch ist es nicht immer ganz einfach, kleinere Ortschaften mit der Bahn zu erreichen. Anschlussbusse verkehren selten. Hier empfiehlt es sich im Vorfeld zu informieren.
Wer sich vor Ort mit dem Fahrrad fortbewegen möchte, kann sein Rad in einem Eurocity nach Italien befördern. Dort wiederum kann man sein Fahrrad fast nur in Regionalzügen mitnehmen.

Renaissance des Urlaubs auf dem Land

Mailand, Rom, Florenz – wie wäre stattdessen ein Urlaub in den schönsten Dörfern Italiens? I Borghi più Belli d’Italia ist ein Zusammenschluss italienischer Dörfer, um das große Erbe der Geschichte, Kultur und Traditionen kleiner italienischer Städte und Dörfer abseits der großen Tourismuszentren zu fördern. Der Club versteht seine Aufgabe nicht allein in der Tourismusförderung, sondern auch in der Bewahrung und Restaurierung von historischen Gebäuden und Denkmälern, die oftmals in Gefahr sind, verloren zu gehen.

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4 Kommentare

  1. Toll deine Photos und das Bahnfahren in Italien ist in der Tat erheblich günstiger und, für mich,auch angenehmer.Allerdings,und das musste ich leider häufiger feststellen,ist das Ökoverhalten, sowohl der Einheimischen wie auch der Touristen,noch stark ausbaufähig.

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