Europa, Italien, Lago Maggiore, travel

Peacock Blue

Ein Pfau.

Den betörenden Duft der Glyzinie in der Nase, luftig-lockerer Pizzaboden, belegt mit Ricotta und Rucola auf dem Teller und eine Vespa braust knatternd vorbei. Wenn dann noch der klapprige Fensterladen an der charmant, abgenutzten Fassade geöffnet wird und sich die drollige, italienische nonna über die Fensterbank heraus lehnt, um sich lautstark und mit rollendem “r” mit dem Postboten zu unterhalten, dann, ja dann könnte es mir einfach nicht besser gehen.

Wir genossen die Tage in Italien in vollen Zügen. Auf der Isola Bella ließen wir uns, bei einem Cappuccino, in der Sonne nieder und auf der Isola Madre schauten wir einem Pfau zu, der mit ausgebreiteter Federkrone, stolz vor uns auf und ab stolzierte. Am letzten Tag, spazierten Meike und ich ein wenig durch den Garten “unserer” Villa. Fasziniert von der Pflanzenvielfalt, schnupperten wir an den Blüten der Magnolie oder verweilten einige Zeit unter dem Orangenbaum. Später schlenderten wir durch Verbania und lugten hier und da über die hohen Zäune der leerstehenden, alten Villen, um einen Blick in die Oasen am Lago Maggiore zu werfen.

Nach fünf Tagen machten wir uns auf den Heimweg. Die nächste Reise ist aber schon geplant: Im Mai geht es für einige Tage nach Santander. Ich kann es kaum erwarten!

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