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Mein Sardinien-Highlight: Oasi di Biderosa

Biderosa

Die Luft schmeckt salzig und außer dem Zirpen der Zikaden und dem leichten Wellengang ist kaum ein Geräusch zu hören. Wer in Sardinien auf der Suche nach einsamen Sandstränden  und unberührter Natur ist, der ist in dem rund 860 Hektar großen Naturpark Biderosa genau richtig. Selbst im Hochsommer ist der Park nicht überfüllt. Das hat einen einfachen Grund: Um die Natur zu schützen, werden pro Tag nur 140 Pkws eingelassen. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Einlass nicht begrenzt.

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In Biderosa erwarten euch fünf naturbelassene Strände mit weichem, puderzuckerfeinen Sand, die sogenannten fünf Oasi, werden eingeschlossen von unverfälschter, mediterraner Natur. Wem das Sonnenbaden oder das Dösen auf der Luftmatratze im glasklaren Wasser zu langweilig ist, der erkundet die einzigartige Flora und Fauna zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Schmale Schotterwege führen zu tiefblauen Lagunen.  Wachholderbäume, Pinien und wilde Lilien wechseln sich mit Myrthen-Sträuchern und Eukalyptusbäumen ab. Auch für die Tierwelt ist Biderosa ein wahres Paradies. Auf drei Stationen lassen sich Kormoranen, Stelzenläufern, Seidenreihern und Flamingos beobachten. Letztere nutzen den Park zum Überwintern. Und wenn ihr ganz viel Glück habt, trefft ihr auf dem Rückweg von einer der Oasi vielleicht sogar eine Schildkröte.

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Öffnungszeiten: Das Naturschutzgebiet ist für Besucher von Mai bis Oktober täglich von 7.30 bis 20.00 Uhr geöffnet. Der Einlass ist kostenpflichtig. Zur Hauptsaison empfiehlt es sich Tickets vorzubestellen oder früh dort zu sein.

Weitere Informationen: oasibiderosa.com.

Anfahrt: Von Orosei erreicht ihr Oasi di Biderosa über die Staatsstraße 125. Kurz hinter Sos Alinos und Cala Ginepro, auf der Höhe des Kilometersteins 236,5 biegt ihr rechts in einen Schotterweg und folgt der Schilderung.

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4 Kommentare

  1. Liebe Sarah, gar nicht mehr weit und du bist bei uns in der Ogliastra! Wenn man etwas Zeit hat, nimmt man am besten die alte SS125 und reist über Dorgali an. Die herrliche Panoramastraße lässt die zusätzlichen Kilometer schnell in Vergessenheit geraten und man wird durch ein wirklich schönes Eckchen Sardinien belohnt: alles noch wunderbar unaufgeregt dort, naturbelassen und toll geeignet zum Wandern. Ich wohne dort und habe mal ein paar Tipps zusammengestellt: http://inseltraumleben.de/sardinien-urlaubstipps/

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