Europa, Italien, Rom, travel
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Io sono felice!

Ein Capuccino mit einem lustigen Geschicht, das in den Schaum gemalt wurde.

In diesem Augenblick bin ich mit der Welt vollkommen im Reinen. Ich sitze in meiner neuen Wohnung und in der kleinen Küche kocht mein erstes in Rom selbst zubereitetes Essen vor sich hin, (davor habe ich mich größtenteils von Baguette mit Käse und Ketchup ernährt). Ich kann es noch gar nicht fassen: Seit gestern lebe ich in einem kleinen Apartment im Zentrum, in einer der schönsten Straßen Roms und bin nur wenige Gehminuten vom Campo dei Fiori entfernt. Die Wohnung ist zwar winzig aber dafür umso gemütlicher und vor dem Haus ist ein kleiner Trinkwasserbrunnen, so dass ich mir das Schleppen von Wasserflaschen sparen kann. Ich kann es kaum erwarten morgen aufzustehen und in dem Café um die Ecke zu frühstücken.

Ansonsten kehrt langsam Routine in mein Leben in Rom ein. Ich freunde mich Schritt für Schritt mit den Busfahrplänen an und eine Stammkneipe habe ich mittlerweile auch. Ich schaue dort so gut wie jeden Tag vorbei und werde immer von einem schlechten Gewissen geplagt, da ich das Café eigentlich nur wegen des gratis Wi-Fi nutze, aber meistens lediglich  ein kleines Bier oder einen Cappuccino bestelle. Bislang wurde ich dennoch, trotz meiner absolut unrentablen, oft mehrstündigen Anwesenheit, immer freundlich behandelt und das „Ciao bella!“ mit dem mich die Bedienung mittlerweile begrüßt werte ich als gutes Zeichen und bin optimistisch, dass ich auch in Zukunft meinen Cappuccino im Nick Nowego (nic nowego ist polnisch und bedeutet „nichts Neues“) trinken darf.

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