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In den Straßen von Cagliari

Die Altstadt von Cagliari

Der Geruch von Sägespänen liegt in der Luft. Mit beinahe zärtlichen Bewegungen streicht der Schreiner mit dem Pinsel über den Holzrahmen. Für einen Moment bleibe ich stehen und beobachte ihn durch die offene Tür. Dann reiße ich mich los und schlendere mit meinem Pistazieneis weiter durch die Via Antonio Piccioni.
Die kleine Gasse mit den vielen Pflanztöpfen entlang der Häuserwände hat es Sandra und mir besonders angetan. Obwohl wir mitten im Zentrum der größten Stadt Sardiniens sind, ist es hier mucksmäuschenstill. Ein paar Meter vor uns kratzt sich ein Hund mit heraushängender Zunge und eine Frau hängt vor ihrer Tür die Wäsche auf. Zwei Touristen, die in der lebendigen Hafenstadt zu dieser Jahreszeit spärlich gesät sind, fahren in der Apixedda vorbei.

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Von der Bastion Saint Remy genießen wir die Aussicht über die Stadt. Wer sich den beschwerlichen Fußweg zur Aussichtsplattform sparen möchte, kann übrigens auch bequem mit dem Aufzug nach oben fahren.
Spätestens seit Münster bin ich ein großer Fan von botanischen Gärten und so begeben wir uns, nachdem noch einen kurzen Schwenk zum Amphitheater machen in subtropische Gefilde (wenn ihr mal dort seid: unbedingt Mückenschutzmittel mitnehmen).

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Kulinarisch lassen Sandra und ich es uns mal wieder so richtig gut gehen – so wie sich das gehört, wenn man nach Italien reist. In der so schön liebevoll gestalteten Patisserie Dulcis Pasticceria genehmigen wir uns cappuccini, Mandeltarte und Schokokäsekuchen und lassen nach einem aperitivo den Abend im Villanova bei Pizza und vino ausklingen.
Am nächsten Morgen landen wir nochmal einen richtigen Frühstücks-Volltreffer. Für sagenhafte 3 Euro gibt’s in der Caffetteria Deidda eine Tasse Cappuccino, ein Glas frisch gepressten Orangenhaft und ein Croissant. Sympathische Barista, die ihre Späßchen gerne auch auf deutsch machen, inklusive.

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9 Kommentare

  1. Meiki sagt

    Ist als wäre ich dabei gewesen und hat mir hier in der Unibibliothek ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert! 🙂

  2. Andreas Hohaus sagt

    Was für ein schönes Gefühl bekomme ich hier vermittelt – sehr schöner Bericht und erstklassige Photos.Gerade erst zurück möchte ich gleich wieder los.

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