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Die grüne Stadt

Münsteraner Schloß

Ich muss gestehen, Münster hat es mir sehr einfach gemacht. Aber wie soll man eine Stadt auch unsympathisch finden, in der sich mehr Einwohner aufs Rad schwingen, als mit dem Auto fahren, es beachtliche 348 Hektar Grünflächen, Parks und Naherholungsgebiete gibt – und in der es Straßennamen, wie „Drubbel“ gibt? Genau am Drubbel wohnen meine gute Freundin Eva und ich während unserer Zeit in Münster, in einer zauberhaften Airbnb Wohnung, mit Blick auf den Prinzipalmarkt.

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Wir schlendern durch die Arkadengänge und schließlich verschlägt es uns zum Fürstbischöflichen Schloss und in den dahinter liegenden botanischen Garten. Ein wundervoller, friedlicher Ort, inmitten der Stadt. Tief atme ich die frische Luft ein und lausche. Stille. Nur ein paar Vögel machen hin und wieder auf sich aufmerksam. Im Jahr 1803 wurde der Garten gegründet und beherbergt heute mehr als 8.000 Pflanzenarten aus aller Welt. Zusammen mit dem Wochenmarkt am Dom (samstags 7 bis 13.30 Uhr), auf dem es sich wunderbar frühstücken und allerlei Leckereien naschen lässt, ist der botanische Garten mein Highlight in Münster.
Als zehntgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen, hat Münster die zweitgrößte Fläche. Also jede Menge Raum für Natur. An den Aasee, ein Naherholungsgebiet, das unmittelbar an das Münsteraner Stadtzentrum grenzt, haben wir es dieses Mal nicht geschafft. Ein guter Grund, bald noch einmal nach Münster zu fahren.

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Nach unserem Spaziergang im Grünen, gönnen wir uns ein panasiatisches Mittagessen im Royals & Rice. Auch ein wenig Kultur darf auf unserer Reise nicht fehlen und so bestaunen wir die Werke im Picasso-Museum als letzte Besucher und wandeln, zu zweit, zwischen Bildern von Victor Breuner, Max Ernst und Hans Arp umher.
Bei einem Glas Wein lassen wir den Abend im Fyal (Fuck you Art Lovers) ausklingen. Der Name des Cafés ist natürlich nicht kunstverachtend gemeint – ganz im Gegenteil. Eigentlich sollte das im Jahr 2007 ursprünglich als Kunstprojekt gedachte Fyal nur zeitlich begrenzt bestehen. Damals ahnte jedoch noch niemand, dass es sich zu einem der beliebtesten Treffpunkte von ganz Münster mausern sollte.
Seit Mitte Juni schweben gleich vor dem Café, im Geisbergweg, bunte Schirme, die an einem Baukran befestigt sind und werten die Baustelle gegenüber auf. Die „Flying Fyals“ sind im Gegensatz zum Café aber leider tatsächlich von kurzer Dauer und nur noch wenige Tage zu betrachten.

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4 Kommentare

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  3. Münster ist soo schön! Ich war auch ganz begeistert. Für den Botanischen Garten hatte ich leider nur wenig Zeit, gut, dass Du so viele tolle Bilder gemacht hast 🙂

    Liebe Grüße aus Berlin, Steffi

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