Alle Artikel in: Thoughts

Herbstimpression.

Sunday Quote

You see, Momo, it’s like this. Sometimes, when you’ve a very long street ahead of you, you think how terribly long it is and feel sure you’ll never get it swept. And then you start to hurry. You work faster and faster, and every time you look up there seems to be just as much left to sweep as before, and you try even harder, and you panic, and in the end you’re out of breath and have to stop – and still the street stretches away in front of you. That’s not the way to do it. You must never think of the whole street at once, understand? You must only concentrate on the next step, the next breath, the next stroke of the broom, and the next, and the next. Nothing else. That way you enjoy your work, which is important, because then you make a good job of it. And that’s how it ought to be. And all at once, before you know it, you find you’ve swept the whole street clean, …

Kalifornien

Sunday Quote

When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life. John Lennon

Durch dunkle Wolken dringen ein paar Sonnenstrahlen hindurch.

Things I like

Wenn ich mal richtig miese Laune habe, schreibe ich oft Dinge auf die ich mag, um mir wieder die kleinen, schönen Dinge des Lebens bewusst zu machen. Vielleicht habt ihr ja Lust es auch auszuprobieren und eure Liste mit mir zu teilen. Ich mag es morgens aufzustehen, als erstes auf den Balkon hinauszugehen und die frische Morgenluft tief einzuatmen. Ich mag das Gefühl, wenn eine Katze um die Beine streicht. Ich mag es auf der sonnigen Seite der Straße zu laufen. Ich mag es barfuß über eine Wiese zu laufen und mich von den Grashalmen an den Füßen kitzeln zu lassen. Ich mag es Musik zu hören, von der ich Gänsehaut bekomme. Ich mag Schaukelstühle. Ich mag es sympathische Fremde anzulächeln. Ich mag es nach einer durchgetanzten Nacht aus dem Club zu kommen und durch den leisen, anbrechenden Morgen zu laufen. Ich mag es nackt zu schwimmen. Ich mag es Menschen die mir etwas bedeuten eine Freude zu bereiten.

Freunde am Strand. Im Hintergrund geht die Sonne unter.

Itchy Feet

Erich Kästner schrieb einmal, er sei auf die Welt nicht besonders neugierig, die Kastanie vor dem Haus tue es doch auch. Ganz und gar widersinnig ist Kästners Ansicht ja nun nicht, schließlich hat das altbewährte Zuhause, indem man meist von lieben Menschen umgeben ist, auch etwas für sich. Diese besondere Art der Geborgenheit darf man auf einer Weltreise, verbunden mit ständigen Ortswechseln, scheinbar endlosem Koffer ein- und auspacken und so manch unvorhergesehener Situationen, nicht erwarten. Warum also, zieht es so viele Menschen in die Ferne? Zu Hause ist es doch auch ganz schön. Und wozu durch die Welt reisen, wenn man ohnehin schon alles zu kennen glaubt? Wer hat noch nicht den schiefen Turm von Pisa oder das Taj Mahal gesehen? Nur leibhaftig davorgestanden haben wohl die wenigsten. Und eins kann ich versichern: Es besteht ein nicht unwesentlicher Unterschied darin, ein Video von einer Fahrt auf dem Canal Grande in Venedig auf YouTube zu sehen oder selbst einmal, dieses schauklige Vergnügen – vorzugsweise bei Nacht – erlebt zu haben. Dieses magische Gefühl kann kein Medium …