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Boutique Hotel Texel

Hotel-Tipp: Das Boutique Hotel Texel

*Anzeige Schon beim Öffnen der Zimmertür überkommt mich dieses Gefühl. Ein Gefühl der Wärme und und der Ruhe. Es duftet nach Holz und durch die bodentiefen Fenster blinzelt die Nachmittagssonne. Auf dem Bett finde ich neben dem Bademantel, in den ich gleich hineinschlüpfen darf, einen freundlichen Willkommensgruß von Marianne Langeveld, der Eigentümerin des Hotels. Unweit der Naturreservate De Slufter und De Muy und nur vier Kilometer vom Dorf De Cocksdorp entfernt liegt das Boutique Hotel Texel. In diesem Idyll ländlicher Abgeschiedenheit wissen die Mitarbeiter um die Familie Langeveld ganz genau, wie sie ihre Gäste verwöhnen können. Ob im Spa-Bereich des Hotels, in der gemütlichen Lounge bei einem Aperitif am Kamin oder dem anschließenden Dinner mit erlesenen Speisen im Restaurant. Jedes der geräumigen Zimmer (ab 140 Euro) verfügt über ein eigenes Bad sowie eine Terrasse oder einen französischen Balkon. Zudem sind einige der Zimmer mit Extrahilfen und nach außen öffnenden Türen ausgestattet, sodass sie auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Wellness à la Texel Auch der Spa-Bereich des Hotels ist nicht zu verachten. Neben einem beheizten Innenpool, …

Mainzer Sand

Die Melodie des Windes

Manchmal wünscht man sich, die Zeit würde stillstehen. Nur für eine Weile, weil alles gerade so vollkommen scheint. Der perfekte Ort, das perfekte Licht, der perfekte Moment. Die Strahlen der Wintersonne auf den rosigen Wangen spüren, dem Wind lauschen, den Augenblick auf der Zunge zergehen lassen. Nirgendwo kann ich so viel Inspiration aufsaugen wie in der Natur, mit ihren kleinen und großen Wundern. Raus gehen, erkennen, wie sich die Natur von ihrer eisigen, aber auch einzigartigen Seite zeigt, die Gedanken ruhen lassen, zufriedener zurückkommen. Urlaubsgefühle in der Heimat ruft ein langer Spaziergang am Mainzer Sand in mir hervor. Hier gibt es eine Pflanzenwelt zu bestaunen, die einzigartig in Mitteleuropa ist. Ein Relikt der nacheiszeitlichen Steppenlandschaften, die weite Teile Mitteleuropas vor 9.000 Jahren bedeckten. Märchenhafte Waldabschnitte, baumlose Graslandschaften, dazwischen kleine sich schlängelnde Sandwege. Erinnerung an die Küste Kaliforniens und an die Serengeti werden wach und wecken Sehnsüchte nach neuen Reiseabenteuern. Die Abendsonne präsentiert ihre facettenreichen Lichtspiele und beim Lauschen des Windes denke ich mir, obwohl ich so oft von einem Neuanfang an einem anderen Ort träume, einem …

Altstadt von Lissabon

Lissabon, wo das Glück zu Hause ist

Auch in den nächsten Tagen klingt unsere Begeisterung für Lissabon nicht ab. Wir lassen uns durch die Altstadt treiben und genießen den portugiesischen Frühling – und die süßen Köstlichkeiten, die es hier an jeder Ecke zu kaufen gibt. Wer auch immer der Erfinder der Pasteis de Nata ist, ist ein Genie! Der cremige Pudding auf dem luftig lockeren Blätterteig, darüber eine Prise Zimt: Göttlich! Für einen kurzen Moment gehen Meike, Sandra und ich die Umstände durch, die dagegen sprechen, unseren Aufenthalt in Lissabon zu verlängern. Verwerfen die Idee aber recht schnell, da erstens in Deutschland die Arbeit und andere Verpflichtungen auf uns warten und zweitens der Wetterbericht für die ganze nächste Woche Regen in Lissabon voraussagt. Nach einem leckeren Tapas-Essen im Viertel Bairro Alto wollen wir den Abend noch nicht enden lassen. Wir erkundigen uns bei dem Kellner nach der Bedroom Bar, über die wir schon im Reiseführer gelesen haben, erfahren aber von ihm, dass der Club mit der originellen Einrichtung seit einem Jahr geschlossen hat. Dafür empfiehlt er uns eine andere Location im Stadtviertel …

Lissabon

Sehnsucht nach Lissabon

Kann man Sehnsucht nach einem Ort haben, an dem man noch nie war? Seit einigen Jahren überkam mich immer wieder dieses Gefühl. Lissabon und ich, das könnte etwas werden. Das könnte eine Stadt sein, an die ich zukünftig gern und regelmäßig zurück kehren möchte. Und genau das ist sie. Spätestens nach sieben Stunden steht es endgültig fest: Ich bin verliebt. Diese Stadt bezaubert mich. Mit allen Sinnen und von Beginn an. Seit ich den ersten Fuß auf portugiesischen Boden gesetzt habe. Mit dieser wachsenden Begeisterung drängt sich immer wieder eine Frage in meinen Kopf: Wieso habe ich Lissabon nicht schon früher mal besucht? Vor der Abreise war ich etwas besorgt. Schon seit Wochen habe ich dieser Städtereise mit meinen Freundinnen Meike und Sandra entgegen gefiebert, mich gefreut und Pläne geschmiedet. Solch eine extreme Vorfreude kann natürlich auch schnell für Enttäuschungen sorgen. Mir war klar, dass meine hohen Erwartungen an Lissabon kaum einzuhalten waren. Was, wenn die Freunde, die von ihren Reisen in die portugiesische Hauptstadt erzählt haben, übertrieben haben? Wenn ich dort den italienischen Flair …

Blick auf Elba

Frühlingsgefühle auf Elba

Es gibt wohl schlimmerer Ort, an die man ins Exil flüchten kann. Enge Gassen winden sich in geschmeidigen Bewegungen hinauf zur Burg, die Orangenbäume tragen erste Früchte, die Sonne beginnt die Felsen zu wärmen und die Entscheidung was nun ein strahlenderes blau hervorbringt – der Himmel oder das Meer – ist schlicht nicht zu beantworten. Ja, auf Elba lässt es sich aushalten und als ich mittags vor dem hellgelben Palazzina dei Mulini mit den grünen Fensterläden stehe, fällt mein Mitleid für Napoleon Bonaparte gering aus, der das Anwesen für zehn Monate bewohnte. Für Wanderliebhaber lockt die Mittelmeerinsel mit Bergen und unberührter Natur. Weiße Sandstrände und glasklares Wasser laden in den Sommermonaten zum Baden ein. Während unserer Toskanareise im Februar,  hat die Saison noch nicht begonnen und es ist natürlich noch deutlich zu kalt fürs Schwimmen, dafür können wir die Insel in Ruhe erkunden, bevor der große Touristenansturm anfängt. Unser Ausflug nach Elba beginnt in der Hafenstadt Piombino. Hier nehmen wir die Fähre, die uns in einer Stunde auf die drittgrößte Insel Italiens bringt. Genauer gesagt, …

Ein Kanal in Straßburg.

Ein Tag in Straßburg

Manchmal kommt es gar nicht darauf an, möglichst weit und lange weg zu fahren. Meist reicht es schon, mal kurz den Alltag hinter sich zu lassen, um die Sinne mit etwas Neuem zu verwöhnen. Was könnte sich dafür idealer eignen, als das gerade mal 2 Autostunden von Mainz entfernte Straßburg? Unfassbar günstig parken, kann man übrigens im Parkhaus Petite France Sainte Marguerite am Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Wir bezahlten für gute 8 Stunden Parken gerade mal 4,00€. Obwohl mich an dem Tag eine heftige Erkältung plagte, konnte ich dennoch, auch dank des sagenhaften Wetters, die Zeit in Frankreich mit meinen lieben Eltern, genießen. Wir spazierten durch das malerische Stadtviertel La petite France, vorbei am eindrucksvollen Straßburger Münster und ließen uns, für einen Kaffee, auf meinem Lieblingsplatz in Straßburg, dem Place du Marché Gayot, in der Sonne nieder. Mein Highlight des Tages war das Café Pur, in dem wir uns ein leckeres Frühstück genehmigten (vielen Dank für den super Tipp, Angela!). Besonders angetan war ich von dem Konzept, dass nur Lebensmittel verwendet werden, deren …