Alle Artikel in: Essen

Panama Stadt

Oh, wie schön ist Panama Stadt

Eigentlich wollte ich, ganz unaufgeregt, im Februar auf Mallorca wandern gehen. Dem Frühlingserwachen auf der Baleareninsel zusehen, das Mandelblütenmeer genießen und auf abgeschiedenen Küstenpfaden spazieren. Das war die Idee. Doch dann kam alles ganz anders. Denn die Pläne meiner Reisebegleitung Kim gingen in eine etwas andere Richtung. Und so kam es, dass wir Flüge nach Südamerika statt nach La Palma buchten und Mallorca noch etwas auf mich warten muss. Panama Stadt. Hier beginnt und endet unsere Reise nach Lateinamerika. Besonders die Altstadt der Metropole hat es mir angetan. Das historische Viertel Casco Viejo mit seinen hübschen Kolonialhäusern mit den bunten Türen und den mit Blumen gerankten Balkonen sind der pure Genuss, insbesondere für jemanden, der gerade aus dem grauen Winter in Deutschland hierher geflohen ist. Hier in Casco Viejo lässt es sich wunderbar essen und trinken oder aber einfach nur gemütlich über das Kopfsteinpflaster flanieren. Unweit der Altstadt ist der Fischer-Hafen von Panama Stadt. Hier beobachte ich eine Weile wie die Waren verladen werden und die Fischer von ihrer Fahrt aufs Meer zurück kommen, auf …

Wien

Ein kulinarischer Spaziergang durch Wien

Unsere Reise nach Wien beginnt mühselig. „Zug fällt aus“ stand in der Minute auf der Anzeige am Frankfurter Hauptbahnhof, in der der ICE Richtung Südost eigentlich eintreffen soll. Entnervtes Augenrollen und entsetztes Stöhnen um mich herum. Ich überlege, ob wir noch schnell in den Zug nach München springen sollen, um unserem Ziel wenigstens ein gutes Stück näher zu kommen, entschließe mich dann aber doch erst einmal abzuwarten. Und siehe da, die Bahn hat schon eine Lösung parat und schickt die Reisenden erst mal nach Hanau, wo dann der ICE wie vorgesehen, die Strecke nach Österreich fortsetzt. Um kurz vor 10 Uhr Abends kommen wir schließlich am Wiener Hauptbahnhof an und fallen, nach einer unterhaltsamen Taxifahrt, in der wir schon mal eine kleine Stadtführung bekommen, gleich in unser Hotelbett. Am nächsten Morgen laufen wir vom Donaukanal Richtung Innenstadt und nehmen ein paar Stationen mit der U-Bahn, um zum Museumsquartier zu kommen. Dort schlendern wir eine Weile die Mariahilfer Straße entlang, vorbei an den vielen Geschäften. Mit kalten Händen und glühenden Wangen – das Thermometer steht knapp …

Ponte Vecchio in Florenz

Geheimtipps: Übernachten und Essen in Florenz

Bei der Auflistung der gastronomischen Highlights wundere ich mich ein wenig. Wie verdammt noch mal war es uns gelungen, in nicht mal 24 Stunden in Florenz so viel zu essen? Die Antwort liegt nahe: Weil es hier an jeder Ecke sagenhafte Leckereien gibt, die nur darauf warten gekostet zu werden. Ob hungrig oder nicht spielt irgendwann keine Rolle mehr. Und wer viel isst, der muss sich auch angenehm betten, am besten im Studentenviertel der Stadt. Wohnen im Hotel Loggia Fiorentina Eigentlich wollten wir uns ein Apartment mieten. Ein schickes, pittoreskes mit Terrasse, wie dieses hier. Doch beim Durchstöbern der Hotels fiel uns auf, dass die Preise im Februar einfach unschlagbar günstig sind. Da kann auch keine private Wohnung mithalten. Bei der Suche nach einer Unterkunft legten wir vor allem Wert auf die Lage, wir hatten schließlich nur einen Tag Zeit und wollten diese nicht mit Bus fahren vergeuden. Außerdem wollten wir unser Auto möglichst sicher und preiswert parken. Unsere Wahl fiel schließlich auf das Hotel Loggia Fiorentina. In die Altstadt sind es keine zehn Minuten …

Ein Kanal in Straßburg.

Autumn light

Manchmal kommt es gar nicht darauf an, möglichst weit und lange weg zu fahren. Meist reicht es schon, mal kurz den Alltag hinter sich zu lassen, um die Sinne mit etwas Neuem zu verwöhnen. Was könnte sich dafür idealer eignen, als das gerade mal 2 Autostunden von Mainz entfernte Straßburg? Unfassbar günstig parken, kann man übrigens im Parkhaus Petite France Sainte Marguerite am Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Wir bezahlten für gute 8 Stunden Parken gerade mal 4,00€. Obwohl mich an dem Tag eine heftige Erkältung plagte, konnte ich dennoch, auch dank des sagenhaften Wetters, die Zeit in Frankreich mit meinen lieben Eltern, genießen. Wir spazierten durch das malerische Stadtviertel La petite France, vorbei am eindrucksvollen Straßburger Münster und ließen uns, für einen Kaffee, auf meinem Lieblingsplatz in Straßburg, dem Place du Marché Gayot, in der Sonne nieder. Mein Highlight des Tages war das Café Pur, in dem wir uns ein leckeres Frühstück genehmigten (vielen Dank für den super Tipp, Angela!). Besonders angetan war ich von dem Konzept, dass nur Lebensmittel verwendet werden, deren …