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Texel

Inselleben auf Texel – Teil I

Texel? Wo liegt das überhaupt? Diese Frage wurde mir immer wieder gestellt, als ich von meiner anstehenden Reise erzählte. Einige verorteten es nach Dänemark, andere hatten zumindest eine grobe Vorstellung. Auch ich schlug den Atlas auf und suchte die Küste Hollands nach der westfriesischen Insel ab, bevor ich mich mit Sylvi, Josi, Christina und weiteren Blogger-Kollegen auf den Weg in den Norden mache. Das niederländische Eiland hat noch viele unberührte Dünenlandschaften, nicht enden wollende kilometerlange Strände und dichte Nadelwälder. Dem rund fünf Kilometer entfernten Festland steht die Insel in nichts nach. Texel hat all das zu bieten, wonach der Urlauber bei einer Reise nach Holland auf der Suche ist – nur in komprimierter Form. Ein weiterer Pluspunkt der Insel: Hier scheint 30 Prozent häufiger die Sonne als im Rest des Landes. Mit dem Zug nach Texel Texel ist von Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Von Frankfurt am Main gibt es täglich alle zwei Stunden eine Verbindung nach Amsterdam. Dort angekommen, steigt ihr in den Intercity und fahrt eine gute Stunde an die Küste …

Ein Plädoyer für das Bahnfahren

Frühjahr 2014, auf dem Weg an den Lago Maggiore. Ich sitze im ICE und schaue zu, wie die Regentropfen die Fensterscheibe entlang klettern. Beobachte, wie sich die eine, etwas schnellere Perle, an die vor ihr fließende heranschleicht, sie schließlich einholt und beide gemeinsam als ein etwas größerer Tropfen weiterfließen. Hinter der Scheibe fliegt das Aaretal vorbei. Taunasse Wiesen wechseln sich ab mit nebelverhangenen Seen. So im Zug sitzend, fällt mir mal wieder auf, dass dies – mit Abstand – mein liebstes Reiseverkehrsmittel ist. Klimafreundlich, leise und stressfrei. Da gebe ich gerne mal den ein oder anderen Euro mehr aus. Einsteigen, Platz nehmen und mitten in der Stadt ankommen In nicht mal vier Stunden, wohlgemerkt ohne umsteigen, von Frankfurt nach Paris. Ohne umständlichen Weg zum Flughafen, ohne nervige Sicherheitskontrolle und ohne  warten und anstehen beim Check-in und Boarden. Einfach einsteigen, Platz nehmen und mitten in der Stadt ankommen. Mit all den Vorzügen, lässt es sich auch mal ohne Nörgelei hinnehmen, wenn man wegen Verspätung oder ausgefallener Klimaanlage länger am Bahngleis auf den Zug wartet als erhofft. Schließlich stecken wir oft genug im Stau fest, wenn …