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Ein Brüllaffenbaby im Jaguar Rescue Center in Costa Rica

Tiere retten: Das Jaguar Rescue Center in Costa Rica

Zwei Monate nach dem Tod von Sandro Alviani sitzt sein Hund Baffi noch immer in dessen Jeep und wartet auf sein Herrchen. Er harrt dort aus – bei Tag und bei Nacht. Im Februar 2016 starb der Mitgründer des Jaguar Rescue Centers überraschend. Er hinterlässt ein Lebenswerk, das bis heute in Costa Rica das einzige seiner Art ist. Unweit von Puerto Viejo, zwischen Cocles und Playa Chiquita liegt das Jaguar Rescue Center. Ein Zentrum zur Rettung, Rehabilitation und Auswilderung von verletzten oder verwaisten Wildtieren. Den Namen hat die Einrichtung von dem Jaguar Baby, das als erstes Tier im Jahr 2008 bei den Gründern Sandro Alviani und seiner Frau Encar Hilfe fand. Die Mutter des Tieres wurde von Bauern umgebracht, weil sie vermuteten die Raubkatze habe zwei ihrer Ziegen getötet. Leider war das Jaguar Baby zu schwach und überlebte nicht. Für Sandro und Encar Alviani aber, war mit diesen Tagen die Idee des Zentrums geboren. Zum Andenken an den Jaguar benannten sie es nach ihm. „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran …

Biderosa

Mein Sardinien-Highlight: Oasi di Biderosa

Die Luft schmeckt salzig und außer dem Zirpen der Zikaden und dem leichten Wellengang ist kaum ein Geräusch zu hören. Wer in Sardinien auf der Suche nach einsamen Sandstränden  und unberührter Natur ist, der ist in dem rund 860 Hektar großen Naturpark Biderosa genau richtig. Selbst im Hochsommer ist der Park nicht überfüllt. Das hat einen einfachen Grund: Um die Natur zu schützen, werden pro Tag nur 140 Pkws eingelassen. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Einlass nicht begrenzt. In Biderosa erwarten euch fünf naturbelassene Strände mit weichem, puderzuckerfeinen Sand, die sogenannten fünf Oasi, werden eingeschlossen von unverfälschter, mediterraner Natur. Wem das Sonnenbaden oder das Dösen auf der Luftmatratze im glasklaren Wasser zu langweilig ist, der erkundet die einzigartige Flora und Fauna zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Schmale Schotterwege führen zu tiefblauen Lagunen.  Wachholderbäume, Pinien und wilde Lilien wechseln sich mit Myrthen-Sträuchern und Eukalyptusbäumen ab. Auch für die Tierwelt ist Biderosa ein wahres Paradies. Auf drei Stationen lassen sich Kormoranen, Stelzenläufern, Seidenreihern und Flamingos beobachten. Letztere nutzen den Park zum Überwintern. Und wenn ihr ganz viel Glück habt, trefft ihr auf dem Rückweg …