Alle Artikel in: Amsterdam

Postkarten in Amsterdam.

I know Places we can go

Nach sechs entspannten Tagen in Amsterdam, stiegen Frithjof und ich montags wieder in den Zug und fuhren Richtung Heimat. Dabei wurden unsere Nerven nochmal gewaltig strapaziert. Kurz vor der deutschen Grenze wollten wir in Venlo in einen Zug nach Düsseldorf umsteigen und da wir noch gute 20 Minuten Zeit hatten, gingen wir nochmal nach draußen, um frische Luft zu schnappen. Zurück am Gleis stand schon ein Zug bereit und wies ihn laut Anzeige als den unseren aus. Also hüpften wir hinein und sicherten uns die erstbesten Sitzplätze. Doch als wir das Display im Zug sahen, schauten wir uns verdutzt an. Hier stand nicht etwa „Hagen Hauptbahnhof“, sondern „Den Haag“. Wir saßen im falschen Zug. Kaum wurde uns das klar, schloss der Zug auch schon seine Türen und fuhr los. Verdammt. In nur einer viertel Stunde fuhr unser Zug von Venlo. Zum Glück hielten wir gleich am nächsten Bahnhof und wir stiegen aus, um schnell ein Taxi in die andere Richtung zu nehmen. Doch es handelte sich um eine winzige Station mit lediglich zwei Bahnsteigen. Keine …

Fahrräder in Amsterdam.

The easy Way

Hier kommen die nächsten Eindrücke aus dem schönen Amsterdam. Überhaupt scheint in den Niederlanden einfach alles ganz besonders schön zu sein. Schöne Häuser, schöne Menschen, schöne Landschaft. Kaum hatten wir die deutsch-holländische Grenze passiert, begegneten uns Weizenfelder bis zum Horizont, friedlich grasende Schafherden und natürlich die für Holland so typischen Windmühlen. Und auch in Amsterdam selbst kommt der Sinn für Schönes der Niederländer an jeder Ecke zur Geltung. Kleine Cafés, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, historische Kneipen und die niedlichen Backsteinhäuser mit den unzähligen Blumentöpfen davor, ließen mich ein „Hach“ und „Ohhh“ nach dem anderen seufzen.

Fahrräder in Amsterdam.

Muted

Seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück aus der Stadt der Fahrräder und… Katzen, wie ich feststellte. Zum ersten Mal war ich in einer Großstadt, in der ich, sogar in der Innenstadt, mehr Katzen als Hunden begegnete. Diese Leidenschaft für Stubentiger machte die Holländer auf Anhieb sympathisch für mich. Obendrein verliebte ich mich sofort in die krummen und schiefen Backsteinhäuser mit den großen Galeriefenstern. Obwohl Frithjof und ich nur sechs Tage unterwegs waren, hatten wir dennoch die Gelegenheit gleich drei Unterkunftsvarianten auszuprobieren. Die erste Nacht verbrachten wir in einer wunderschönen Altbauwohnung bei der lieben Sabrina in Arnhem. Am nächsten Tag fuhren wir von dort mit dem Zug nach Amsterdam und schliefen eine Nacht in einem kleinen, gemütlichen Hotel. Und die letzten vier Tage durften wir bei unserem Freund Paul auf einem grandiosen Hausboot wohnen. In Amsterdam liefen wir stundenlang an den Grachten entlang, tranken literweise Chocomel und spielten, von der Nachbarskatze beschmust, Schach. Abends spazierten wir durch den schönen Vondelpark und aßen Fritten. Außerdem kam in Holland zum ersten Mal meine neue Olympus Kamera …