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Paris im Herbst

Pariser Momentaufnahmen

Im Jardin des Tuileries über raschelndes Herbstlaub spazieren. An den kleinen Souvenirständen entlang der Seine vorbei schlendern. Den Bräuten mit langen Schleppen, die vor dem Eiffelturm posieren, zuschauen. Eine Nase voll vor den Patisserien, die unwiderstehliche Macarons und Tartelettes anbieten, nehmen. An Cidre nippende Menschen, die  sich – eingehüllt in Decken – vor den Bars in Montmartre niedergelassen haben, beobachten. Die in die abendliche Novembersonne getauchte Basilika Sacré-Cœur genießen. Pärchen jeden Alters, die an den unmöglichsten Orten stehen bleiben, um einen Moment eng umschlungen zu verweilen, bemerken. Von einem verzückten “Darf ich bitte in die Wohnung hinter dieser traumhaft schönen Fassade einziehen?” ins nächste fallen. Sich von dem hektischen Treiben in den wirren Gängen der Metro anstecken lassen. Crêpe essen und sich fragen, ob er einem nur so besonders köstlich vorkommt, weil man ihn auf einer Treppe an der Seine isst. C’est Paris. Dir gefällt was du liest? Dann begleite mich auf meiner nächsten Reise via Facebook und Instagram. Oder speichere diesen Beitrag auf Pinterest:  

Paris

Über den Dächern von Paris

Mit 11 war ich das erste und letzte Mal hier. Damals besaß ich eine ausgeprägte Begeisterung für die Kabarettistin Jutta Wübbe, die ich oft – und gar nicht mal so misslungen – imitierte. Ihre berühmteste Rolle, Marlene Jaschke, trug als Markenzeichen stets einen Hut. Genauer gesagt einen knallroten Topfhut und als ich während eines Einkaufsbummels mit meiner Mum einen solchen sah, musste ich ihn natürlich unbedingt haben – und tragen. Auch in Paris. 16 Jahre ist das nun schon her und ich kann mir selbst nicht erklären, warum ich es nicht früher in die französische Hauptstadt geschafft habe. Dabei ist sie mit dem TGW von Frankfurt in nicht mal vier Stunden zu erreichen. Kurz nach Frithjofs und meinem Schottland-Abenteuer hatte ich es aber dann doch geschafft in die Stadt der Liebe, der Mode und der Kunst, zusammen mit meinem Liebsten. Für vier Tage mieteten wir uns via Airbnb eine schnuckelige Wohnung in Monmatre und begaben uns auf die Spuren der Amélie Poulain. Kaum hatten wir unser zu Hause für die nächsten Tage betreten, fühlten wir …

Ein Kanal in Straßburg.

Ein Tag in Straßburg

Manchmal kommt es gar nicht darauf an, möglichst weit und lange weg zu fahren. Meist reicht es schon, mal kurz den Alltag hinter sich zu lassen, um die Sinne mit etwas Neuem zu verwöhnen. Was könnte sich dafür idealer eignen, als das gerade mal 2 Autostunden von Mainz entfernte Straßburg? Unfassbar günstig parken, kann man übrigens im Parkhaus Petite France Sainte Marguerite am Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Wir bezahlten für gute 8 Stunden Parken gerade mal 4,00€. Obwohl mich an dem Tag eine heftige Erkältung plagte, konnte ich dennoch, auch dank des sagenhaften Wetters, die Zeit in Frankreich mit meinen lieben Eltern, genießen. Wir spazierten durch das malerische Stadtviertel La petite France, vorbei am eindrucksvollen Straßburger Münster und ließen uns, für einen Kaffee, auf meinem Lieblingsplatz in Straßburg, dem Place du Marché Gayot, in der Sonne nieder. Mein Highlight des Tages war das Café Pur, in dem wir uns ein leckeres Frühstück genehmigten (vielen Dank für den super Tipp, Angela!). Besonders angetan war ich von dem Konzept, dass nur Lebensmittel verwendet werden, deren …