Alle Artikel in: Allgemein

Römische Re­t­ro­s­pek­ti­ve

Seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück aus der Toskana. Der Koffer steht noch unausgepackt in der Ecke meines Zimmers, der süße Nachgeschmack des dolce vita ist noch gegenwärtig. Neben dem Baden im Meer, Wanderungen entlang der Küste und Dörfer-Hopping bis nach Montepulcaino hatte ich viel Zeit zum Nachdenken, zum sich Sehnen und zum Erinnern. Rom spukte mir oft durch den Kopf. Der ewigen Stadt so nah, habe ich es in den drei Wochen in Italien nicht ihr einen Besuch abzustatten. Nächstes Jahr wieder, mein geliebtes Roma, versprochen. Bis dahin bleibt uns die Erinnerung! Vor fünf Jahren wagte ich mich in eines der größten Abenteuer meines bisherigen Lebens. Ich buchte einen Italienisch-Sprachkurs, mietete mir ein kleines Studio am Campo de‘ Fiori und verbrachte einen ganzen Sommer in Rom. Mit Höhen und Tiefen hat mich wohl keine andere Zeit so geprägt wie diese drei intensiven Monate. Doch eines blieb unverändert: Meine Liebe zu dieser unvergleichlichen Stadt. Wenn ihr Lust habt, nochmal zurückzublicken und mit mir in Erinnerungen zu schwelgen, gibt es hier ein paar Eindrücke …

Costa Rica Tortuguero

Vom friedvollen Leben

Wenn ich das Paradies auf Erden beschreiben müsste, dann würde ich euch von Tortuguero erzählen. Einem kleinen Dorf inmitten des costaricanischen Dschungels, deren 700 Einwohner wie in einer Kommune zusammenleben. Jeder schaut und sorgt sich um das Wohl des anderen. Das Pura Vida der Ticos, ein Lebensgefühl, verbunden mit den kleinen Freuden des Alltags, mit Gelassenheit und Optimismus, vereint auf diesem kleinen Fleckchen Erde. Luxus sucht man hier vergebens. Er versteht sich in Costa Rica in der Schönheit der Natur und der Zufriedenheit der Menschen. Die Ticos gehören, laut Happy Planet Index, zu den glücklichsten Menschen der Welt. Seit mehreren Jahren steht das kleine Land, das mehr als sechs Mal in Deutschland hineinpassen würde, an der Spitze der Glücksstatistik. Ein Land mit hohen Zielen und einer der wenigen Staaten ohne Armee. Seit 1949 verwendet die Regierung die Gelder, die einst für die Finanzierung des Militärs genutzt wurden, für Bildung, Gesundheit und die Rente. Auch der Umweltschutz zählt zu den Faktoren, um die Lebensqualität in einem Land greifbar zu machen. Steuereinnahmen durch fossile Brennstoffe werden in …

Ein Sommer in Rom – oder: Wie alles begann (Gewinnspiel)

Wir schreiben das Jahr 2012. Nach meinem Studienabschluss in Ethnologie und Philosophie erfüllte ich mir einen lang gehegten Traum: Ich mietete mir ein Apartment in einer der Seitenstraßen des Campo dei Fiori und buchte einen One-Way Flug nach Rom. Der Beginn eines ganz besonderen Sommers – und meines Reiseblogs. Auch nach meiner Zeit in Rom packt mich das Fernweh immer aufs Neue und ich verbringe so oft es geht meine Zeit damit, neue Orte, Menschen und Kulturen kennenzulernen. Niemals werde ich müde sein, mich auf die Suche nach neuen Abenteuern und Geschichten zu begeben und mich von der Schönheit unseres Planeten faszinieren zu lassen. Heute vor genau fünf Jahren ging mein erster Blogbeitrag online. Mein erstes, kleines Jubiläum möchte ich zum Anlass nehmen, mich bei einigen Menschen zu bedanken, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben: Danke an meine liebe Mama, die sich die Zeit nimmt, meine Texte zu redigieren. Ein ganz besonderes Dankeschön geht auch an René, meinen IT-Experten, der mir jederzeit bei kleineren und größeren Problemen kompetent und zuverlässig zur Seite steht. …

Blick auf Rom

Liebster Blog Award: 11 Fragen, 11 Antworten

Die liebe Claudia von „travel, be courios, learn“ hat mich für den Liebster Blog Award nominiert. Merci! Der Liebster Blog Award ist eine virtuelle Auszeichnung, die von Bloggern an Blogger vergeben wird. Mit der Nominierung hat mir Claudia elf Fragen rund um das Thema Reisen gestellt, die ich nun beantworten darf. Los geht’s! Vervollständige den Satz „Reisen ist..“ …für mich das größte Privileg überhaupt. Was inspiriert dich? Menschen, Orte, Begegnungen. Nenne 3 Dinge, die auf deiner Bucketliste stehen. Mich in Havanna auf die Spuren von Ernst Hemingway begeben und einen Mojito in der Bar La Bodeguita del Medio trinken. Auf Bali mit dem Fahrrad durch die Reisterrassen radeln. Eine Fahrt mit dem Heißluftballon machen. Frage Nummer 4 ist ein Zitat von Liz Gilbert: What do you love doing so much that it wouldn’t matter if you failed? Schreiben. Wie vereinbarst du Arbeit und Reisen? Momentan habe ich das Große Glück für sehr nachsichtige Chefs zu arbeiten, die mir sehr viel Flexibilität ermöglichen. Ab Januar ist diese, wenn alles glatt läuft, nahezu unbegrenzt. Mein Ziel für 2017: Die Selbstständigkeit wagen. An welche Begegnung …

Blick aufs Meer

Ein Tag am Meer

Baden im Meer, eine sanfte Brise, barfuß durch den Sand, Sommersprossen zählen, Kinderlachen, frische Ananas naschen, „Wer-weiter-ins-Wasser-rennen-kann!“, ein Buch nach dem anderen verschlingen, auf der Luftmatratze dösen, bis in die Abendstunden die Sonne auf der Haut spüren – die schönste Zeit.

Blogparade: Was ich auf Reisen fürs Leben lernte

Bedeutsam wird das Reisen durch die Erfahrungen, die wir während unserer Zeit unterwegs machen und durch die Menschen, denen wir begegnen. Und dann gibt es da noch diese ganz besonderen Momente und Tage, nach deren Erleben wir nie wieder dieselben sein werden. Maria Anna von Maria meets Anna hat zu diesem Thema zu einer Blogparade aufgerufen. Sofort kommt mir dieser eine, einschneidende, Tag in den Sinn. Sieben Monate hatte ich gebraucht, bis ich mich überwand, darüber zu schreiben. Es war Anfang Mai letzten Jahres und ich war gerade gemeinsam mit Frithjof einige Tage auf dem Cape Wrath Trail in Schottland unterwegs. Eigentlich hätten uns die tief hängenden Wolken eine Warnung sein müssen. Vielleicht lag es an unserer wenig ausgeprägten Erfahrung als Wanderer. Vielleicht lockte uns der Gedanke nach vier Tagen endlich wieder warm zu duschen und in einem richtigen Bett zu schlafen. Frithjof und ich jedenfalls, ignorierten die düstere Wolkendecke und marschierten weiter Richtung Inchnadamph, wo das erste Hostel während unserem Wild Camping Trip in den schottischen Highlands auf uns warteten sollte. Die ersten Kilometer …

katze phoebe

Fotoparade: Best of 1-2016

Die Tage werden länger und wärmer, die Nächte kürzer und milder. Ein sicheres Indiz, dass wir das erste Halbjahr von 2016 schon hinter uns gelassen haben. Michael von „Erkunde die Welt“ hat sich das zum Anlass genommen zu einer Fotoparade aufzurufen. Jeder von euch kann mitmachen und seine liebsten Fotografien, die in den ersten sechs Monaten des Jahres entstanden sind, zu den Kategorien „Bunt“, „Schwarz-Weiß“, „Tierisch“, „Licht“, „Fahrzeug“, „Natur“ und „Lieblingsbild“ präsentieren. Bis zum 19. Juli habt ihr noch Zeit. Los geht’s! Meine fotografischen Highlights aus dem ersten Halbjahr 2016 „Bunt“ Neugierig erklimmen wir die hohen Stufen der Tram. Ein paar „Lisboetas“ haben es sich bereits auf den Holzbänken gemütlich gemacht. Wo die Straßenbahn hält? Wir lassen uns überraschen. Wo wir ein Ticket für die Fahrt kaufen können? Wir versuchen unser Glück mit unserer Metro-Tageskarte von gestern. Und siehe da: Ein freundliches Piepen signalisiert uns freie Bahn. „Schwarz-Weiß“ Ein Flügelschlag, schon gleitet die Möwe wieder übers Wasser. Seit geraumer Zeit stehen wir an der Küste Piombinos und schauen uns das Wolkenspektakel über dem Meer an. …