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Wie ich auf Flores die Langeweile kennenlernte

Draußen fegt ein Sturm über die Felder. Ich lege das Buch beiseite und schaue aus dem Fenster. Kleine Kreise auf der Wasseroberfläche des Pools verraten mir, dass der Regen noch nicht aufgehört hat. Mücke, die kleine rote Katze der Vermieter unserer Ferienwohnung, springt aus dem Gebüsch, maunzt einmal klagend zu mir hoch und huscht über die Terrasse in Richtung Trockenheit. Ich setze mich wieder in den Sessel neben dem Esstisch und sehe auf die Uhr meines Handys. Kurz vor fünf am Nachmittag. Ich rechne die verbleibende Zeit aus, die ich noch überbrücken muss, um nicht zu einer vollkommen absurden Zeit schlafen zu gehen. Fünf Stunden ohne WLAN, wandern, essen, denn satt bin ich schon mehr als mir lieb ist, und lesen, denn von meinem Buch sind nur noch drei kurze Kapitel übrig. Fünf. Lange. Stunden. Und zum aller ersten mal während einer meiner Reisen, weiß ich absolut nichts mit mir anzufangen. Die Langeweile ist so gähnend, dass ich mir sogar meinen Schreibtisch mit der darauf wartenden Arbeit herbei sehne. Es ist der letzte volle Tag, …

Sweet September Tunes

Was wären die letzten Sommertage ohne gute Musik? Diese Songs haben mich in den letzten Wochen begleitet und vor allem während meiner Fahrt in die Toskana, habe ich sie rauf und runter gehört. Bei einigen der Bands kam ich sogar in den Genuss sie live zu sehen. Wie Strand Child mit feinstem Indie aus Berlin und Krautrock von His Clancyness aus Bologna und dann noch die fünf Brüder, die mit My Friend The Immigrant längst nicht nur ihre Heimatstadt Wiesbaden rocken. Also ihr Lieben, Ohren auf und noch ein wenig länger am Sommer festhalten.   Dir gefällt was du liest? Dann begleite mich auf meiner nächsten Reise via Facebook und Instagram. Oder speichere diesen Beitrag auf Pinterest:  

Ein Sommer in Rom – oder: Wie alles begann (Gewinnspiel)

Wir schreiben das Jahr 2012. Nach meinem Studienabschluss in Ethnologie und Philosophie erfüllte ich mir einen lang gehegten Traum: Ich mietete mir ein Apartment in einer der Seitenstraßen des Campo dei Fiori und buchte einen One-Way Flug nach Rom. Der Beginn eines ganz besonderen Sommers – und meines Reiseblogs. Auch nach meiner Zeit in Rom packt mich das Fernweh immer aufs Neue und ich verbringe so oft es geht meine Zeit damit, neue Orte, Menschen und Kulturen kennenzulernen. Niemals werde ich müde sein, mich auf die Suche nach neuen Abenteuern und Geschichten zu begeben und mich von der Schönheit unseres Planeten faszinieren zu lassen. Heute vor genau fünf Jahren ging mein erster Blogbeitrag online. Mein erstes, kleines Jubiläum möchte ich zum Anlass nehmen, mich bei einigen Menschen zu bedanken, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben: Danke an meine liebe Mama, die sich die Zeit nimmt, meine Texte zu redigieren. Ein ganz besonderes Dankeschön geht auch an René, meinen IT-Experten, der mir jederzeit bei kleineren und größeren Problemen kompetent und zuverlässig zur Seite steht. …

Blick auf Rom

Liebster Blog Award: 11 Fragen, 11 Antworten

Die liebe Claudia von „travel, be courios, learn“ hat mich für den Liebster Blog Award nominiert. Merci! Der Liebster Blog Award ist eine virtuelle Auszeichnung, die von Bloggern an Blogger vergeben wird. Mit der Nominierung hat mir Claudia elf Fragen rund um das Thema Reisen gestellt, die ich nun beantworten darf. Los geht’s! Vervollständige den Satz „Reisen ist..“ …für mich das größte Privileg überhaupt. Was inspiriert dich? Menschen, Orte, Begegnungen. Nenne 3 Dinge, die auf deiner Bucketliste stehen. Mich in Havanna auf die Spuren von Ernst Hemingway begeben und einen Mojito in der Bar La Bodeguita del Medio trinken. Auf Bali mit dem Fahrrad durch die Reisterrassen radeln. Eine Fahrt mit dem Heißluftballon machen. Frage Nummer 4 ist ein Zitat von Liz Gilbert: What do you love doing so much that it wouldn’t matter if you failed? Schreiben. Wie vereinbarst du Arbeit und Reisen? Momentan habe ich das Große Glück für sehr nachsichtige Chefs zu arbeiten, die mir sehr viel Flexibilität ermöglichen. Ab Januar ist diese, wenn alles glatt läuft, nahezu unbegrenzt. Mein Ziel für 2017: Die Selbstständigkeit wagen. An welche Begegnung …

Blick aufs Meer

Ein Tag am Meer

Baden im Meer, eine sanfte Brise, barfuß durch den Sand, Sommersprossen zählen, Kinderlachen, frische Ananas naschen, „Wer-weiter-ins-Wasser-rennen-kann!“, ein Buch nach dem anderen verschlingen, auf der Luftmatratze dösen, bis in die Abendstunden die Sonne auf der Haut spüren – die schönste Zeit.

Blogparade: Was ich auf Reisen fürs Leben lernte

Bedeutsam wird das Reisen durch die Erfahrungen, die wir während unserer Zeit unterwegs machen und durch die Menschen, denen wir begegnen. Und dann gibt es da noch diese ganz besonderen Momente und Tage, nach deren Erleben wir nie wieder dieselben sein werden. Maria Anna von Maria meets Anna hat zu diesem Thema zu einer Blogparade aufgerufen. Sofort kommt mir dieser eine, einschneidende, Tag in den Sinn. Sieben Monate hatte ich gebraucht, bis ich mich überwand, darüber zu schreiben. Es war Anfang Mai letzten Jahres und ich war gerade gemeinsam mit Frithjof einige Tage auf dem Cape Wrath Trail in Schottland unterwegs. Eigentlich hätten uns die tief hängenden Wolken eine Warnung sein müssen. Vielleicht lag es an unserer wenig ausgeprägten Erfahrung als Wanderer. Vielleicht lockte uns der Gedanke nach vier Tagen endlich wieder warm zu duschen und in einem richtigen Bett zu schlafen. Frithjof und ich jedenfalls, ignorierten die düstere Wolkendecke und marschierten weiter Richtung Inchnadamph, wo das erste Hostel während unserem Wild Camping Trip in den schottischen Highlands auf uns warteten sollte. Die ersten Kilometer …

katze phoebe

Fotoparade: Best of 1-2016

Die Tage werden länger und wärmer, die Nächte kürzer und milder. Ein sicheres Indiz, dass wir das erste Halbjahr von 2016 schon hinter uns gelassen haben. Michael von „Erkunde die Welt“ hat sich das zum Anlass genommen zu einer Fotoparade aufzurufen. Jeder von euch kann mitmachen und seine liebsten Fotografien, die in den ersten sechs Monaten des Jahres entstanden sind, zu den Kategorien „Bunt“, „Schwarz-Weiß“, „Tierisch“, „Licht“, „Fahrzeug“, „Natur“ und „Lieblingsbild“ präsentieren. Bis zum 19. Juli habt ihr noch Zeit. Los geht’s! Meine fotografischen Highlights aus dem ersten Halbjahr 2016 „Bunt“ Neugierig erklimmen wir die hohen Stufen der Tram. Ein paar „Lisboetas“ haben es sich bereits auf den Holzbänken gemütlich gemacht. Wo die Straßenbahn hält? Wir lassen uns überraschen. Wo wir ein Ticket für die Fahrt kaufen können? Wir versuchen unser Glück mit unserer Metro-Tageskarte von gestern. Und siehe da: Ein freundliches Piepen signalisiert uns freie Bahn. „Schwarz-Weiß“ Ein Flügelschlag, schon gleitet die Möwe wieder übers Wasser. Seit geraumer Zeit stehen wir an der Küste Piombinos und schauen uns das Wolkenspektakel über dem Meer an. …