Autor: Sarah

Green Travelling: 5 Bahnreisen für den Frühling

Da denkt man bei ein paar warmen Sonnenstrahlen im Gesicht, der Frühling ist schon zum Greifen nah und schon nimmt uns am nächsten Tag Schnee, beziehungsweise Matsch, diese schöne Illusion. Meine liebste Beschäftigung bei Schmuddelwetter, das mich so gar nicht zum raus gehen motiviert: Reisepläne schmieden. Ich habe mein Archiv durchstöbert und fünf Lieblingsreiseziele herausgesucht, die besonders im Frühling nicht mit ihren Reizen geizen. Das Beste daran: Sie sind ganz bequem und klimafreundlich mit der Bahn zu erreichen. Denn aus Umweltsicht ist vor allem die An- und Abreise zum Urlaubsort problematisch. Wenn wir also öfter den Zug als Transportmittel wählen, anstelle des Flugzeugs oder des Autos, haben wir schon viel geschafft. Utrecht Idyllische Grachten, Second-Hand-Shops, kleine Gassen und originelle Restaurants (ich sag nur “crispy lasagne” auf der Terrasse im De Witte Ballons. Yummy!) Amsterdams kleine Schwester steht der niederländischen Hauptstadt in nichts nach. Der große Vorteil gegenüber Amsterdam: Utrecht ist deutlich weniger touristisch, aber mindestens genauso entzückend. Mit dem ICE fahrt ihr in unter vier Stunden von Frankfurt am Main nach Utrecht. Übernachten könnt ihr besonders schön …

Sippin’ on Sunshine

Leute, haltet euch fest. Ich habe gestern die ersten Knospen an den Sträuchern entdeckt. Der Frühling kann demnach nicht mehr allzu fern sein. Juhuu! Wenn Mainz von so viel Sonne und tollem Licht verwöhnt wird, wie in den letzten Tagen, fällt es mir unheimlich schwer drinnen, am Schreibtisch zu sitzen. Obwohl ich gerade kaum hinterher komme mit der Arbeit, habe ich mir zumindest einen kleinen morgendlichen Spaziergang mit meiner guten Freundin Fabienne gegönnt. Mit Coffee-to-go und Kamera schlenderten wir am Rhein entlang und kamen mit aufgetanktem Vitamin-D-Vorrat wieder zurück.

Essen gehen in Paris: Meine Café und Restaurant Tipps

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich sie gefunden habe. Die hübschen Cafés und Restaurants in Paris, in denen man verhältnismäßig günstig – aber trotzdem lecker – frühstücken, lunchen und zu Abend essen kann. Ganze drei Wochen habe ich mich nun durch Paris probiert und will euch meine Top-Tipps nicht vorenthalten. Hier kommen meine liebsten Cafés und Restaurants. Frühstück und Lunch in Paris Meine Nummer eins zum Frühstücken ist das gemütliche IBRIK Café. Die Tafel mit der Aufschrift “Weird Coffee for weird people”, die vor dem Café aufgestellt ist, hatte mich neugierig gemacht. Hier genießt ihr in entspannter Atmosphäre köstliche Bowls mit Früchten und griechischem Joghurt inklusive einem Latte für 10,50 Euro. IBRIK 43 Rue Laffitte, 75009 Paris www.ibrik.fr Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.30 bis 17 Uhr Samstag: 10.30 bis 16 Uhr Sonntag: Ruhetag Im Herzen des Marais Viertels liegt Le Voltigeur. Das Bistro ist bekannt für seine leckeren Kuchen und Desserts. Das Pain au Chocolat ist das beste, das ich in Paris probiert habe.  Zum Cappuccino gibt es süße Grüße vom Barista inklusive. …

Die Sache mit Paris – oder: Warum aller guten Dinge vier sind

Paris hat es mir bisher nicht leicht gemacht – oder vielleicht war ich es, die es der Metropole an der Seine hätte einfacher machen können. Für Lissabon brauchte ich gerade mal wenige Stunden und ich war vollkommen verzaubert. Mit Paris dauerte es deutlich länger. Ganze vier Anläufe waren es, bis die Stadt und ich uns anfreundeten und wir endlich über den banalen Smalltalk hinweg kamen. Mit 11 Jahren war ich das erste Mal in Paris. Davon übrig geblieben sind bruchstückhafte Erinnerungen an die Mona Lisa im Louvre, den Eiffelturm und die Galerie Lafayette. Jahre vergingen, in denen ich meine Italienliebe gepflegt und Paris als Stadt in der ich “ja schon mal war” vernachlässigte. Im Jahr 2015 machte ich dann doch einen kurzen Trip im Sommer in die französische Hauptstadt und ein Jahr später verbrachte ich ein paar Tage im Pariser Herbst. Aber trotz der zweifellos schönen Metropole mit ihrer von Baron Haussmann geprägten Architektur und dem Stadtbild, das alle paar Meter einer Filmkulisse gleicht, wurde ich nicht so recht warm mit Paris. Ein bitterer Nachgeschmack …

Fleur Bleue January Tunes

Salut aus Paris! Die Januar-Playlist hat sich meinem aktuellen Standort angepasst. Nach einer Woche in der Stadt der Liebe begleiten mich im Moment viele feinfühlige Songs und Interpreten. Es scheint, als locke Paris die Romantikern in mir hervor. Bei der ich nicht mal wusste, dass sie überhaupt existiert. Mais, je suis d’accord! Ein wenig freue ich mich schon jetzt drauf, wenn ich in ein paar Monaten oder sogar Jahren diese Playlist wieder herauskrame und mich die Musik zurück in die Straßen von Montmartre nimmt. Viel Spaß beim Anhören und Sehnsüchten! Durch die Blätter auf dem Titelbild seht ihr übrigens die Basilika Sacré-Cœur.   Dir gefällt was du liest? Dann folge mir via Facebook und Instagram. Oder speichere diesen Beitrag auf Pinterest:    

Reiseblogger verraten ihre Tipps für Paris

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”, hat mein Lieblingsautor Hermann Hesse einmal gesagt und dem Besonderen der Neuanfänge ein ganzes Buch gewidmet. Auch so ein frisch angebrochenes Jahr kann uns ungemein beflügeln Neues auszuprobieren und hilft uns dabei alte Muster zu durchbrechen. Die beste Zeit für Veränderungen! Am Mittwoch steht auch für mich etwas Neues an. Wenn auch nur ein temporärer Tapetenwechsel. Ein besonderes Reiseprojekt, das sich relativ spontan ergeben hat. Drei Wochen lang werde ich eine kleine Wohnung in meinem Pariser Lieblingsstadtteil Montmartre bewohnen und den Zauber des neu angebrochenen Jahres in der französischen Hauptstadt erleben dürfen. Et volià! Das habe ich als Gelegenheit genutzt, um mich unter meinen Blogger-Kollegen nach den besten Paris Tipps umzuhören. Und hier sind die Empfehlungen, die ich bekommen habe. Vielen Dank, an alle Blogger fürs Mitmachen und allen Lesern nun viel Spaß beim Träumen von Paris oder sogar schon vorbereiten auf euren nächsten Trip. Ich wünsche euch ein wundervolles Jahr 2018 mit vielen unvergesslichen (Reise-)Momenten! Thomas von Breitengrad66 Wie lange und zu welcher Jahreszeit warst du in Paris? …

Die Heidi in mir: Bergglück in Bayern

Als Kind träumte ich oft davon eines Tages auf einer Alm zu leben. Zusammen mit ein paar Kühen und Hühnern und einem Mann (nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge), der in einem Holzfällerhemd – passenderweise in eben solchem – Kaminholz hacken würde. Wie Heidi, der Natur ganz nah. Mit dem Wald vor der Tür und einem Bergpanorama als täglichen Begleiter. Im Winter würde ich nachts aus dem Bett schlüpfen, sobald die ersten Flocken vom Himmel fallen und mit Mann und Hund durch den frischen Schnee stapfen. Im Sommer barfuß über Wiesen spazieren und in kristallklaren Bergseen baden. Mit den Jahren habe ich mich nun doch mehr und mehr zum Stadtmensch entwickelt. Nichts desto trotz genieße ich auch heute Tage auf dem Land und in der Natur und lasse gerne die Heide aus mir herauskitzeln. Umso glücklicher war ich, als mich meine gute Freundin Laura in ihre Heimat nach Garmisch-Partenkirchen einlud. Am Fuß der Zugspitze verbrachten wir eine erfüllende Woche mit ausgiebigen Wanderungen, gemütlichen Schoko-Latte-Nachmittagen und City-Trips nach Innsbruck und München. Der Waldboden dämpft meine Schritte. Durch …

Lissabon Städtetrip

Lissabon-Liebe: Heimatgefühle am Tejo

Anzeige* Ein liebenswerter Ort. Jung und altmodisch zugleich. Turbulent und impulsiv. Und doch findet man zwischen all dem Trubel der Stadt, auch immer wieder Oasen der Ruhe. Ja, Lissabon hat mich bereits während meiner ersten Reise in den Bann gezogen. Zum Abschluss unseres Azoren-Trips können Sandra und ich also gar nicht anders, als auf dem Rückweg von der Inselgruppe im Atlantik noch einen zweitägigen Zwischenstopp in der Hafenstadt am Tejo einzulegen. Da stehe ich also wieder, vor dem Lissaboner Bahnhof Cais do Sodré an diesem wundervollen Spätsommertag mit einem Kribbeln in der Magengegend und bereit mich noch ein wenig mehr in diesen Ort zu verlieben. Bevor Sandra und ich uns in die Straßen Lissabons stürzen, beziehen wir unsere phänomenale Airbnb-Wohnung im hippen Bairro Alto Viertel. Gastgeberin Marta empfängt uns herzlich und zeigt uns die geschmackvoll eingerichteten Zimmer. Sich hier wohlzufühlen könnte einfacher nicht sein. In der stylischen Küche werden wir wohl wenig Zeit verbringen. Wir wollen unsere Gaumen schließlich mit all den lissabonner Köstlichkeiten verwöhnen, anstatt selbst den Kochlöffel zu schwingen. Dafür kosten wir unsere …

Advent Gewinnspiel

Adventsgewinnspiel: Cause sharing is caring

Anzeige* Was ist noch schöner als selbst Geschenke zu bekommen? Richtig, lieben Menschen eine Freude zu bereiten. Also ist es gar nicht mal so uneigennützig, dass ich euch dieses Weihnachten mit drei tollen Gewinnen beschenken möchte. Um an der Verlosung teilzunehmen, abonniert meinen Blog via E-Mail und hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag. Das Gewinnspiel endet am 24. Dezember um 23:59 Uhr. Viel Glück und macht euch eine wundervolle Adventszeit, ihr Lieben! 1. Preis Ein Gutschein für zwei Personen für zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück in einem der tollen MEININGER Hotels. Ich kann, zum Beispiel, das Hotel „Downtown Franz“ in Wien sehr empfehlen.  Der Gutschein ist 1 Jahr gültig (auf Anfrage und Verfügbarkeit) und nur direkt über das MEININGER Service Center per Telefon oder E-Mail buchbar. 2. Preis Ein Fernweh-Wandkalender mit 12 verschiedenen Fotos aus der ganzen Welt, von Deutschland bis Panama. Die Motive wurden mit viel Liebe zum Detail von mir entdeckt und fotografiert. Die Kalender (DINA A 3 Format) wurden ökologisch umweltbewusst gedruckt, auf hochwertigem 250g/m2 aus 100% Recyclingmaterial. 3. Preis Der …

São Miguel: Die Insel der Zufriedenen – Teil 2

Anzeige* Die weiße Kerze ist fast nieder gebrannt und flackert mit letzter Kraft im Dunklen des Gewölbekellers. Im Brotkorb liegt eine unangetastete Scheibe Baguette. Eine kleine, traurige Pfütze Rotwein steht in dem geschwungenen Glas. In sanften Tönen erklingt eine Gitarre. Eine Fado-Sängerin stimmt ein Lied an, voller Schwermut und Verletzlichkeit in ihrer Stimme. Sie singt von einer Zigeunerin, die davon lief, um ihren eigenen Weg zu gehen. In der Melancholie der Melodie schwingt gleichzeitig etwas Tröstendes mit. Es ist Sandras und mein achter Abend während unserer Azoren Reise. Wir verbringen ihn in dem Restaurant Casa do Bacalhau in Ponta Delgada, wo es neben Kabeljau am Wochenende Fado Live-Musik gibt. Dieses einmalige Event gönnen wir uns nach einem Wandertag um den Lagoa Verde. Der “grüne See” befindet sich im Westen der Insel und ist, neben dem Lagoa Azul, einer der Teilseen des Lagoa das Sete Cidades. Gleich beim Start unserer Wandertour trafen wir auf Petra, Moni und Guido, samt den beiden Hunden Lui und Knut und schlossen uns dem Gespann aus Deutschland an. Petra ist mittlerweile auf …