Autor: Sarah

Wandern in der Toskana: Küstenrundweg zur Cala Violina

Wandern in der Toskana: Küstenrundweg mit Panoramablicken

Die Sonne steht noch tief. Die Zypressen werfen lange, elegante Schatten auf die Straße. Ich bin auf dem Weg zur Cala Violina, einem der schönsten Strände in Italien, inmitten des Naturschutzgebiets Bandite di Scarlino. Nur mit dem Boot, dem Fahrrad oder zu Fuß kann man die „Geigenbucht“ erreichen. Der nächst gelegene Parkplatz liegt eine dreiviertel Stunde entfernt in Pian d’Alma. Ich fahre etwas nördlicher nach Puntone. Dort stelle ich den Wagen im Porto Scarlino unweit des Restaurants Il Cantuccio ab. Gleich hinter dem Restaurant startet der, mit einer roten 1 markierte, Wanderweg hinter einem Eisentor. Ich spaziere durch einen dichten Pinienwald bis sich mir schon bald ein erstes Panorama auf die Insel Elba darbietet. Weiter geht es auf dem breiten Schotterweg zur ersten Badebucht. Breite Stufen führen hinab zur Cala Martina, mit ihrem groben Kiesstrand. Hier finde ich, neben einer Picknickmöglichkeit, ein Denkmal des Freiheitskämpfers Giuseppe Garibaldi. Nach einer weiteren halben Stunde entlang der Küste, komme ich an der paradiesischen Cala Violina an. Die Bucht zählt noch als Geheimtipp und so haben sich hier vor …

Sweet September Tunes

Was wären die letzten Sommertage ohne gute Musik? Diese Songs haben mich in den letzten Wochen begleitet und vor allem während meiner Fahrt in die Toskana, habe ich sie rauf und runter gehört. Bei einigen der Bands kam ich sogar in den Genuss sie live zu sehen. Wie Strand Child mit feinstem Indie aus Berlin und Krautrock von His Clancyness aus Bologna und dann noch die fünf Brüder, die mit My Friend The Immigrant längst nicht nur ihre Heimatstadt Wiesbaden rocken. Also ihr Lieben, Ohren auf und noch ein wenig länger am Sommer festhalten.   Dir gefällt was du liest? Dann begleite mich auf meiner nächsten Reise via Facebook und Instagram. Oder speichere diesen Beitrag auf Pinterest:  

Ein Wochenende in Parma

Ein Wochenende in Parma

Wer an Parma denkt, der denkt im selben Moment wohl auch an Schinken. Irgendwie habe ich mir die mittelgroße Stadt in der Emilia Romagna in den vergangenen Jahren oft als gigantischen Schlachthof vorgestellt. Eine grenzenlose Ungerechtigkeit. Denn Parma hat, mit den hübschen Fußgängerzonen und seiner unvergleichlichen Kulinarik, viel Charme – und selbst in der Hochsaison kaum Touristen. Auf der Suche nach einem Zwischenstopp mit Übernachtung auf dem Weg in die Toskana, kam irgendwann Parma ins Spiel. Und nach ein wenig Recherche war ich überzeugt, dass sich ein paar Tage in der oberitalienischen Großstadt mehr als lohnen würden. Parma gehört zu jenen Städten, die sich herrlich zu Fuß erkunden lassen. Oder mit dem Fahrrad, mit dem auch viele Einheimische unterwegs sind und auf teilweise gut ausgebauten Fahrradwegen längere Entfernungen zurücklegen können. Eine Seltenheit in Italien. Auf der Suche nach etwas Schatten – es sind fast 40 Grad – lande ich im Parco Ducale. Der herzogliche Park ist im Stil eines englischen Landschaftsgartens gestaltet und bietet eine ruhige Oase im Zentrum der Stadt. In der Bar Chiosco …

Rezept für Pasta Cacio e Pepe

Cacio e Pepe: Die einfachste Pasta der Welt

Meine erste Pasta Cacio e Pepe aß ich vor fünf Jahren in Rom. Genauer gesagt bei meinem Stammitaliener Ivo in Trastevere. Zunächst war ich ein wenig skeptisch. Pasta nur mit Käse und Pfeffer? Das wars? Ist das nicht ein bisschen, nun ja, … langweilig? Bestellt hab ich das Gericht dann doch. Zu oft hatte ich es auf den Speisekarten gelesen und war nun neugierig auf das traditionell römische Gericht. Und wer hätte es geahnt? Es war veramente delizioso! Schwierigkeit: Leicht | Vorbereitung: 5 Minuten | Kochzeit: 15 Minuten Zutaten für 4 Personen: 400 Gramm Spaghetti 250 Gramm Pecorino Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Zubereitung: In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Währenddessen den Pecorino fein reiben. Sobald das Wasser kocht, Salz hinzugeben (hier könnt ihr ruhig sparsam sein, da der Pecorino schon sehr salzig schmeckt) und die Spaghetti al dente kochen. Beim Abgießen der Pasta etwas Nudelwasser abfangen. Nun die Spaghetti zurück in den warmen Topf geben und sie darin mit dem Pecorino, dem Nudelwasser und schwarzen Pfeffer vermengen. Die Pasta auf Tellern anrichten und …

Aussicht auf Montalcino

Geheimtipps: Übernachten und Essen in der Toskana

Ich hatte mal wieder das Vergnügen, mich durch die köstliche toskanische Küche zu kosten und will euch meine Toptipps nicht vorenthalten. Wo ihr euch anschließend angenehm betten könnt, erzähle ich euch außerdem in diesem Post. Übernachten in Ferienwohnungen Die größte Auswahl an Ferienwohnungen in Italien bietet Feries. Hier ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, von der Luxusvilla bis zum niedlichen Chalet. In den Sucheinstellungen könnt ihr die Ergebnisse bequem nach Regionen oder Sonderwünschen, wie Pool oder Parkplatz filtern. In der Nähe von Florenz, beispielsweise, liegt ein zauberhaftes Anwesen, das die Besucher nicht nur mit einer überragenden Aussicht begeistert. Der Agriturismo-Betrieb La Casavecchia besteht aus sieben Wohnungen mit Platz für jeweils bis zu sechs Gästen. Die Zimmer in dem restaurierten Bauernhof sind stilvoll mit vielen Naturelementen eingerichtet. Morgens am Infinity-Pool das Frühstück genießen, anschließend die traumhafte Chianti-Region erwandern oder Florenz mit seinen vielfältigen kulturellen Möglichkeiten besuchen. Zum Abendessen geht es dann wieder zurück in die charmante Ferienwohnung, um in der Küche ein leichtes Gericht zu zaubern. Wichtigste Zutat: Olivenöl, das der Betrieb selbst produziert. Camping in …

Rom

Römische Re­t­ro­s­pek­ti­ve

Seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück aus der Toskana. Der Koffer steht noch unausgepackt in der Ecke meines Zimmers, der süße Nachgeschmack des dolce vita ist noch gegenwärtig. Neben dem Baden im Meer, Wanderungen entlang der Küste und Dörfer-Hopping bis nach Montepulcaino hatte ich viel Zeit zum Nachdenken, zum sich Sehnen und zum Erinnern. Rom spukte mir oft durch den Kopf. Der ewigen Stadt so nah, habe ich es in den drei Wochen in Italien nicht ihr einen Besuch abzustatten. Nächstes Jahr wieder, mein geliebtes Roma, versprochen. Bis dahin bleibt uns die Erinnerung! Vor fünf Jahren wagte ich mich in eines der größten Abenteuer meines bisherigen Lebens. Ich buchte einen Italienisch-Sprachkurs, mietete mir ein kleines Studio am Campo de‘ Fiori und verbrachte einen ganzen Sommer in Rom. Mit Höhen und Tiefen hat mich wohl keine andere Zeit so geprägt wie diese drei intensiven Monate. Doch eines blieb unverändert: Meine Liebe zu dieser unvergleichlichen Stadt. Wenn ihr Lust habt, nochmal zurückzublicken und mit mir in Erinnerungen zu schwelgen, gibt es hier ein paar Eindrücke …

Sonnenblumen in der Toskana

Italien nachhaltig erleben

Abstand zum Alltag gewinnen, die Sinne mit neuen Eindrücken verwöhnen. Kaum etwas hilft uns dabei unsere Reserven wieder aufzuladen, wie eine Reise. Noch wohltuender wird der Urlaub wohl, wenn wir die Tage oder Wochen mit grünem Gewissen verbringen können. Dabei geht es nicht darum, die Reise von vorne bis hinten umweltfreundlich zu planen. Schon kleine Bestandteile haben eine große Wirkung und schonen Klima und Umwelt. Bei der Reiseplanung können Ökosiegel hilfreich sein und geben Orientierung. Europaweit gibt es mittlerweile mehr als 50 Umweltzertifikate für Hotels, Campingplätze, Ferienhäuser und Restaurants, aber auch für Strände und Urlaubsorte. Da fällt es gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Ökologische Tourismusbetriebe erkennt Ihr an der Kennzeichnung der Blauen Schwalbe. Umweltverträglichen Produkten und Dienstleistungen wird das EU Ecolabel als Gütesiegel vergeben. Einen auf Nachhaltigkeit fokussierten Urlaub kann man in einer der beliebtesten europäischen Ferienregionen, Italien, verleben. Unterkünfte, die meist verbunden mit Ökotourismus sind, sind die gefragten Agriturismen. Hierbei handelt es sich um charmant umgebaute Bauernhöfe in kleineren Ortschaften, bei denen man Ursprünglichkeit und gutes Essen aus lokalen Erzeugnissen genießen …

Sarah Waltinger von Itchy Feet ein Reiseblog

Summer Vibes

Sonnenuntergänge am Fluss. Himbeereis. Mit den Füßen im Bach wippen. Kinderlachen im Freibad. Grillen. Polternde Gewitter am Nachmittag. Mitttsommerküsse. Laue Nächte, heiße Tage. Sommersprossen zählen. Bis in die späten Abendstunden draußen bleiben. Barfuß über die Wiese. Open-Air-Kino – schluchzen bei Into the wild, schmunzeln bei Lammbock. Die letzten, aber auch besten, Erdbeeren der Saison naschen. Yoga draußen. Samstagmorgendliches Marktfrühstück. Sich beim Fahrradfahren den Kopf frei pusten lassen. Oh, du wundervolle Sommerzeit. Für mich heißt es nun – endlich wieder – Koffer packen. Denn am Samstag geht es Richtung Süden. Drei entspannte Wochen in der Toskana warten auf mich. Meine Zeit in Bella Italia könnt ihr aber natürlich auf Instagram mitverfolgen. Macht euch einen fantastischen Sommer, ihr Lieben. – Und für all diejenigen unter euch, die noch auf der Suche nach einem besonderen Reiseziel für den Spätsommer sind: Das Otto-Magazin stellt euch 5 Reiseziele vor.

Costa Rica Tortuguero

Vom friedvollen Leben

Wenn ich das Paradies auf Erden beschreiben müsste, dann würde ich euch von Tortuguero erzählen. Einem kleinen Dorf inmitten des costaricanischen Dschungels, deren 700 Einwohner wie in einer Kommune zusammenleben. Jeder schaut und sorgt sich um das Wohl des anderen. Das Pura Vida der Ticos, ein Lebensgefühl, verbunden mit den kleinen Freuden des Alltags, mit Gelassenheit und Optimismus, vereint auf diesem kleinen Fleckchen Erde. Luxus sucht man hier vergebens. Er versteht sich in Costa Rica in der Schönheit der Natur und der Zufriedenheit der Menschen. Die Ticos gehören, laut Happy Planet Index, zu den glücklichsten Menschen der Welt. Seit mehreren Jahren steht das kleine Land, das mehr als sechs Mal in Deutschland hineinpassen würde, an der Spitze der Glücksstatistik. Ein Land mit hohen Zielen und einer der wenigen Staaten ohne Armee. Seit 1949 verwendet die Regierung die Gelder, die einst für die Finanzierung des Militärs genutzt wurden, für Bildung, Gesundheit und die Rente. Auch der Umweltschutz zählt zu den Faktoren, um die Lebensqualität in einem Land greifbar zu machen. Steuereinnahmen durch fossile Brennstoffe werden in …

Anika Landsteiner

People on my Way: 10 Fragen an Anika Landsteiner

Heute ist der Start einer Interview-Reihe auf meinem Blog. In People on my Way stelle ich euch Menschen vor, die mich auf Reisen und in meinem Leben inspiriert und bewegt haben. Anika Landsteiner ist ein solcher Mensch. Spätestens seit ihren wunderbar verträumten Mauritius-Tagebüchern vefolge ich ihren Blog Ani.denkt. Hier schreibt sie mit leichter Feder in,  mal leiseren, mal lauteren Tönen, vom Leben im Allgemeinen und ihren Reisen im Besonderen. Packlisten und ultimative-das-müsst-ihr-gesehen-haben-Listen sucht man hier vergebens. Anika will mit ihren Texten viel mehr Dankanstöße geben und zum Nachdenken anregen. Wie geht nachhaltiges Reisen, warum wird Afrika fälschlicherweise oftmals als Land und nicht als Kontinent betrachtet, warum sollten wir uns dringend bewusster ernähren, sind Themen, vor denen sie nicht die Auseinandersetzung scheut. In ihrer Kolumne Kaffeesätze greift sie alltägliches aus dem Leben einer jungen Frau auf. Was tun nach dem Studium, Fernbeziehungen, Schreibblockaden, von dem Suchen – und vor allem dem Finden – vom Glück. Anikas Worte sauge ich bei jedem Lesen regelrecht auf und beim Beenden des letzten Satzes fühle ich mich stets ein Stück …